{"id":1115,"date":"2024-06-26T15:05:26","date_gmt":"2024-06-26T13:05:26","guid":{"rendered":"https:\/\/andijah.eu\/?p=1115"},"modified":"2024-06-26T15:05:26","modified_gmt":"2024-06-26T13:05:26","slug":"wochenschnipsel-2426","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2024\/06\/26\/wochenschnipsel-2426\/","title":{"rendered":"Wochenschnipsel 2426"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 26. Juni &#8217;24 die Ausgabe 2426 der Wochenschnipsel zu tippen erfreut mein Herz &#8211; also, nat\u00fcrlich freue ich mich immer, wenn ich hier im Blog etwas schreibe, aber 24 und 26 doppelt hat schon auch was. <\/p>\n\n\n\n<p>Vor gut einem Jahr bin ich im Fediverse f\u00fcr meine Allt\u00e4glichkeiten auf eine eigene Instanz umgezogen, zusammen mit einem Freund, und f\u00fchle mich dort immer noch sehr wohl. Ich habe, wie manche wissen, auch noch weitere kleine Spielwiesen im Fediverse, aber die eigene Instanz benutze ich doch am h\u00e4ufigsten. Und wie es der Zufall so will, kam es in einem Gespr\u00e4ch mal wieder auf das Thema Reichweite und ob man in dieser vielf\u00e4ltigen und chaotisch wirkenden Welt der vielen kleinen und gro\u00dfen Server \u00fcberhaupt so etwas wie &#8222;Reichweite&#8220; haben k\u00f6nne und dass manche (um nicht zu sagen einiger, oder gar viele) inzwischen weitergezogen seien zu anderen (kommerziellen) Plattformen. Ich kann f\u00fcr mich nur sagen, dass Zahlen nur ein Aspekt sind, und in meinem Falle nicht besonders relevant. Wenn ich bei einem gro\u00dfen Business-Netzwerk Werbung f\u00fcr meine Online-Workshops zur Stimmbildung mache, erhalte ich dort zwar stets eine dreistellige Anzahl an Klicks (oder Views, was auch immer da gez\u00e4hlt wird), aber Buchungen? Fehlanzeige. Im Fediverse hingegen bekomme ich nicht nur Aufmerksamkeit (wenn ich dazu auch keine Zahlen habe), sondern es melden sich Leute auch f\u00fcr die Workshops an. Und die meisten kommen auch wieder \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzum, ich habe keinen Grund, zus\u00e4tzlich auf weiteren Plattformen pr\u00e4sent zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Vor einigen Tagen musst ich beim Abendspaziergang mal kurz so &#8222;grumpy&#8220; zu einer anderen Hundeperson sein wie unser kleiner alter Hund manchmal ist (deshalb sein zweiter Spitzname &#8222;Grumpy Dog&#8220;). Die kam n\u00e4mlich mit ihrem Junghund von hinten an uns herangeschlichen und wunderte sich dann sehr, dass der kleine alte Hund, als er merkte, dass da etwas war, wild anfing zu bellen. Der wilde Hund nahm das relativ gelassen, aber Grumpy war stinkig. Dann sagte eine Begleitperson: &#8222;der ist aber doch ganz jung!&#8220; und ich sagte, &#8222;meiner aber nicht&#8220; und die Hundeperson nahm ihren auf den Arm und sagte in schnippischem Ton: &#8222;So ein Gekl\u00e4ffe soll sich meiner gar nicht erst angew\u00f6hnen&#8220;. <br>Nachdem der kleine alte Hund sich endlich beruhigt hatte, sagte ich zu ihr, dass es ein Unding sei, einfach von hinten an eine Gruppe aus Mensch und Hunden heranzukommen, ohne sich bemerkbar zu machen, und dass sie sich eigentlich nicht zu wundern brauche, wenn einer der Hunde das bl\u00f6d findet. Das hinwiederum fand sie bl\u00f6d.<br>Und ich fragte mich einmal mehr, ob Menschen sich einfach nicht vorstellen k\u00f6nnen, dass es Hunde &#8222;mit Geschichte&#8220; gibt, die oft auch einen guten Grund f\u00fcr ihr Verhalten haben. Ich will damit nicht sagen, dass unsere beiden schwierig sind, aber ihre Vergangenheit haben sie halt nun einmal und sicher verhalte ich mich auch nicht immer perfekt und wir lernen gemeinsam an jeder Situation, aber gerade, weil ich wei\u00df, wie Hunde sein k\u00f6nnen, erwarte ich von keinem anderen Hund, dass er sich freut, uns zu sehen. Oder dass er spielen will. Oder was auch immer. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:13px\">Ich werde jetzt nicht von der Hundeperson erz\u00e4hlen, die meinte, ich solle doch den wilden Hund mal von der Leine lassen, dann w\u00fcrde er bestimmt total sch\u00f6n mit ihrem Sch\u00e4ferhund spielen &#8211; w\u00e4hrend der wilde Hund tobte, weil er irgendein Thema mit Sch\u00e4ferhunden hat und sie am liebsten fressen w\u00fcrde, wenn er sie nur von weitem sieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Genug der tierischen Begebenheiten. Es gab und gibt wie immer auch viel Musik.<\/p>\n\n\n\n<p>Am vergangenen Wochenende durfte ich zwei Ch\u00f6re an der Orgel begleiten, bei Werken, die eigentlich f\u00fcr Chor mit Orchester sind. Aber da wir diesmal kein Orchester hatten, kam die &#8222;K\u00f6nigin der Instrumente&#8220; zum Einsatz. Und das Ganze gleich zweimal in unterschiedlichen Kirchen. Leider war eines der beiden Instrumente, die ich zur Verf\u00fcgung hatte, zwar klanglich wundersch\u00f6n, aber technisch in einem sehr schlechten Zustand, so dass ich mich beim Spielen nie wirklich wohlf\u00fchlte und mich bei einem St\u00fcck auch nur durch wildes Improvisieren retten konnte, nachdem ich den Faden verloren hatte. Gl\u00fccklicherweise nahmen es die beiden Solistinnen mit Humor, und da ich es geschafft hatte, ihnen kurz vorher noch ihre Anfangst\u00f6ne aus dem Chaos herauszuspielen, klappt auch ihr Einsatz sehr gut. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df, dass Orgelwartung teuer ist. Aber, liebe Menschen, die Ihr in irgendeiner Form in einer Kirchengemeinde Verantwortung tragt: bitte wartet mit Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht so lange, dass es irgendwann richtig teuer (und f\u00fcrs vorhandene Budget unbezahlbar) wird. Ich komme auch mit Instrumenten klar, die kleine und gro\u00dfe Macken haben. Aber ich bin daf\u00fcr kein Ma\u00dfstab.<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen geht es nach Frankfurt, zu einem sch\u00f6nen und traurigen Termin. Wir erinnern uns an meine Frollegin (Freundin &amp; Kollegin) Heike, die letztes Jahr gestorben ist und die morgen Geburtstag h\u00e4tte. Da wird es viel Musik geben und ich werde vielleicht in den n\u00e4chsten Wochenschnipseln dar\u00fcber schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Wochenende dann ein Orgelkonzert in Th\u00fcringen und ein Chorauftritt in der Heimatregion, und dann&#8230; sehen wir weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. 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