{"id":1456,"date":"2026-01-28T11:39:33","date_gmt":"2026-01-28T09:39:33","guid":{"rendered":"https:\/\/andijah.eu\/?p=1456"},"modified":"2026-01-28T11:39:33","modified_gmt":"2026-01-28T09:39:33","slug":"wochenschnipsel-2605","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2026\/01\/28\/wochenschnipsel-2605\/","title":{"rendered":"Wochenschnipsel 2605"},"content":{"rendered":"\n<p>In der Nacht vom Sonntag auf Montag hatte es geschneit &#8211; eine Seltenheit bei uns, und das Polarhuhn in mir hat sich sehr gefreut. Bis Dienstagmorgen schneite es weiter, und abends begann es dann zu regnen und regnet immer noch. Teile der wei\u00dfen Pracht sind aber noch da. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Hunde schienen es ganz vergn\u00fcglich zu finden, ihre Schnauzen tief in den Schnee zu stecken. Was weniger vergn\u00fcglich war, vor allem f\u00fcr den kleinen alten Hund, war die Notwendigkeit, nach dem Spaziergang den Schnee aus dem Fell zu pulen. Der kleine alte Hund empfindet das Abgetrocknetwerden eh als Verletzung s\u00e4mtlicher Hunderechte und versucht sich dem Handtuch durch Herumzappeln zu entziehen. Wenn ich es geschickt anstelle, kann ich genau dieses Herumzappeln nutzen, um ihn trocken zu rubbeln. <\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Tagen sind zwei neue Lieder entstanden; eines davon ist bereits <a href=\"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2026\/01\/23\/fuer-wen-ich-singe\/\" data-type=\"post\" data-id=\"1453\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>. Am anderen arbeite ich noch. Die Rohfassung steht, aber vor einer Ver\u00f6ffentlichung muss ich noch ein wenig Ukulele \u00fcben. Denn die Begleitung, die ich haben m\u00f6chte, geht mir noch nicht leicht genug von der Hand. Das macht aber nichts, denn ich habe ja kein Management oder eine Agentur hinter mir, die mich zur Eile treiben. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Wochenende war regionales Kirchenmusiktreffen im Dekanat. Vieles \u00e4ndert sich gerade, weil Gemeinden zusammengefasst wurden im Zuge der gro\u00dfen Reformen, und vieles bleibt doch irgendwie gleich. Wenn sich gen\u00fcgend Interessierte finden, werde ich irgendwann im Fr\u00fchjahr einen Akkordeon-Workshop anbieten. Das Akkordeon ist \u00fcbrigens das Instrument des Jahres 2026. Und bei Gelegenheit schreibe ich auch mal mehr dazu, warum ich das Instrument so sehr mag. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss noch ein paar Gedanken zum Januar. Irgendwie ein ungeliebter Monat, nur noch \u00fcbertroffen vom November. Es ist kalt, es ist dunkel, es ist&#8230; langweilig? Allenthalben lese ich vom Wunsch, der Fr\u00fchling m\u00f6ge doch bitte ganz schnell und jetzt und gleich beginnen und sind denn bei euch auch schon die ersten Fr\u00fchbl\u00fcher zu sehen und warum dauert das denn so lange? Und auch wenn ich den Winter sehr mag, habe ich Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diesen Wunsch. Die Tage werden wieder l\u00e4nger, das Jahr hat angefangen und viele sind motiviert, dass etwas Neues anf\u00e4ngt. Also muss doch auch die Natur&#8230; aber die muss gar nix. Der Januar ist ein Wintermonat. Der Februar war das lange Zeit auch. Und Winter hei\u00dft Ruhe, Innehalten, Warten. <br>Am Montag schrieb ich im Fediverse davon, wie seltsam es sich anf\u00fchlt, dass drau\u00dfen zentimeterdick Schnee liegt und im Angebotsbl\u00e4ttchen vom Supermarkt Himbeeren beworben werden. Frisch. Aus Marokko. Und am Dienstag schrieb Maike P. das, was mir auch durch den Kopf geht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>K\u00f6nnen wir kurz \u00fcber Jahreszeitenfehlempfinden reden? Also die Tatsache, dass alle Welt gef\u00fchlt ab Neujahr, sp\u00e4testens jetzt aber bitte Fr\u00fchling will, obwohl der meteorologische Winter erst um den 21. Dezember begonnen hat? Woher kommt das?<br>(Vermutung: die &#8222;Ruhezeit&#8220; des Winters &#8211; in der Natur, z.T. in der Landwirtschaft, im Jahresrhythmus &#8211; passt nicht zu den Aufbruchsappellen, Motivations- und Produktivit\u00e4tsaufrufen zum Jahresbeginn.)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ich kann absolut nachvollziehen, dass Menschen mit den &#8222;kurzen&#8220; Tagen und dem grauen Himmel, den wir im Winter oft haben, Probleme haben. Ich selbst leide eher im Sommer, weil ich mit hohen Temperaturen nicht so gut klar komme. Alles verst\u00e4ndlich. Und dennoch. Damit wir den Fr\u00fchling wirklich genie\u00dfen k\u00f6nnen, braucht die Natur ihre Auszeit. Je k\u00fcrzer der Winter, desto schwieriger f\u00fcr manche Pflanzen und auch f\u00fcr manche Tiere. Vielleicht hilft es, sich das immer mal vor Augen zu f\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p>Mein Januar war durchwachsen, was Aktivit\u00e4ten angeht. In einigen Bereichen war schon viel los, in anderen eher wenig. Ich freue mich jedenfalls, wenn es mal ruhiger ist und wenn tats\u00e4chlich &#8222;nichts&#8220; zu tun ist. Der Garten ruft noch fr\u00fch genug. Und die Pollen ebenfalls.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke f\u00fcrs Lesen!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht vom Sonntag auf Montag hatte es geschneit &#8211; eine Seltenheit bei uns, und das Polarhuhn in mir hat sich sehr gefreut. 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