{"id":1497,"date":"2026-04-01T10:34:08","date_gmt":"2026-04-01T08:34:08","guid":{"rendered":"https:\/\/andijah.eu\/?p=1497"},"modified":"2026-04-01T10:34:08","modified_gmt":"2026-04-01T08:34:08","slug":"wochenschnipsel-2614","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2026\/04\/01\/wochenschnipsel-2614\/","title":{"rendered":"Wochenschnipsel 2614"},"content":{"rendered":"\n<p>Gleich vorweg: trotz des Datums mache ich in den heutigen Wochenschnipseln keine schlechten Scherze. Ihr k\u00f6nnt also ganz beruhigt lesen. Oder entt\u00e4uscht wegklicken \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Was gibt es Neues? Wer nicht nur mittwochs hier auf die Seite guckt, hat sicher gesehen, dass ich am Donnerstag ein <a href=\"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2026\/03\/26\/ein-guter-rat\/\" data-type=\"post\" data-id=\"1493\">neues Lied<\/a> ver\u00f6ffentlicht habe und am Montag ein <a href=\"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2026\/03\/30\/neues-kochbuch-im-kuechenregal-fruehstueck-snack-co\/\" data-type=\"post\" data-id=\"1487\">Kochbuch<\/a> vorgestellt. Wer nur mittwochs hier auf die Seite guckt, kann gerne nachlesen. \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn der April laut Kalender erst heute beginnt, sogenanntes Aprilwetter hatten wir bereits in den letzten M\u00e4rztagen. Inklusive Gewitter, Graupelschauer und allem, was sonst so dazugeh\u00f6rt. Gerade scheint die Sonne und wenn ich aus dem B\u00fcrofenster gucke, sehe ich die Rotschw\u00e4nze herumtoben. Aus der Entfernung kann ich leider nicht sehen, ob es Haus- oder Gartenrotschw\u00e4nze sind. Wir hatten schon beide Arten hier zu Gast und einmal haben Hausrotschw\u00e4nze sogar am Haus gebr\u00fctet. &#8222;Unsere&#8220; Falken sind auch zur\u00fcck und haben den Nistkasten bezogen und die Spatzen waren nie weg. <\/p>\n\n\n\n<p>Musikalisch steht die Zeit ganz im Licht (und Schatten) der Karwoche und der kommenden Osterzeit. Es gibt viele Orgeldienste, mal hier, mal dort, und ich habe wie immer auch St\u00fccke von Komponistinnen ausgesucht, um sie sicht- oder vielmehr h\u00f6rbar zu machen. Am Palmsonntag (der Sonntag vor Ostern) wird in unserer Gegend traditionell Jubelkonfirmation gefeiert, d.h. es gibt einen besonderen Gottesdienst f\u00fcr Menschen, die vor 50, 60, 65 Jahren (und manchmal noch l\u00e4nger her) ihre Konfirmation hatten. Ich habe als Schlussst\u00fcck ein &#8222;Postlude&#8220; von Emma Louise Ashford gespielt und bekam daf\u00fcr sogar Applaus. <\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Musik, ich werde regelm\u00e4\u00dfig gefragt, warum ich als Musikerin denn nicht bei Instagram sei, dort seien doch &#8222;alle&#8220; und wie ich das denn machen w\u00fcrde mit der Sichtbarkeit. Ich befinde mich in der komfortablen Situation, dass die Musik nicht mein einziges Standbein ist und dass ich dar\u00fcber hinaus musikalisch nicht nur eine Sache mache, sondern viele. Also Kirchenmusik, Chorleitung, Stimmbildung, Unterricht, um nur einiges zu nennen. Und da l\u00e4uft vieles hier in der Region \u00fcber pers\u00f6nliche Kontakte. Und tats\u00e4chlich habe ich auch schon \u00fcbers Fediverse Konzertanfragen bekommen oder lernte Kollegys kennen, mit denen ich dann zusammenarbeiten durfte oder \u00fcber die ich hinwiederum weitere tolle Leute und Projekte fand. F\u00fcr mich &#8222;geht&#8220; es also problemlos ohne Insta oder auch FB, wo ich noch nie war und auch nicht sein m\u00f6chte. Auch als Privatperson nicht. <br>Ob Insta f\u00fcr die Sichtbarkeit wirklich ein Gamechanger ist und wie mit Haltungen von Veranstaltern umzugehen ist, die sagen, dass sie K\u00fcnstler*innen auch anhand der Zahl ihrer Insta-Follows ausw\u00e4hlen, darauf habe ich keine Antwort, weil das einfach nicht meine Welt ist. Ich m\u00f6chte aber eigentlich auch nicht, dass das &#8222;die Welt&#8220; f\u00fcr meine Kollegys sein soll. Wenn ich mir anschaue, wie zeitaufw\u00e4ndig es ist, st\u00e4ndig die Algorithmen zu f\u00fcttern, um ja nicht hinten runter zu fallen, w\u00fcrde ich die daf\u00fcr n\u00f6tige Energie lieber ins \u00dcben stecken, oder ins Nachdenken \u00fcber Liedtexte, oder ins &#8222;Dummzeuch-babbeln&#8220; im Fediverse. Denn ich wei\u00df f\u00fcr mich, dass ich da sichtbar bin und dass da Menschen sind, die sich f\u00fcr mich und meine Musik interessieren. <br>Mehr brauche ich nicht und wei\u00df, wie priviligiert ich bin, dass ich mir diese Haltung leisten kann. Ich schreibe das nicht, um Menschen zu \u00e4rgern, die in einer anderen Situation sind. Auch bei mir herrscht nicht immer eitel Sonnenschein. So erfolgreich ich im Moment als Musikerin bin, so sehr habe ich in einem anderen Arbeitsfeld zu k\u00e4mpfen, weil meine Angebote derzeit nicht gebucht werden. Irgendwas ist also immer. Aber bevor ihr fragt: nein, mit meinem anderen Arbeitsfeld zu Insta zu gehen ist keine Option.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sortiere ich diese Gedanken irgendwann noch einmal zu einem eigenen Blogpost. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank f\u00fcrs Lesen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gleich vorweg: trotz des Datums mache ich in den heutigen Wochenschnipseln keine schlechten Scherze. 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