{"id":1525,"date":"2026-05-20T10:59:42","date_gmt":"2026-05-20T08:59:42","guid":{"rendered":"https:\/\/andijah.eu\/?p=1525"},"modified":"2026-05-20T10:59:42","modified_gmt":"2026-05-20T08:59:42","slug":"wochenschnipsel-2621","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2026\/05\/20\/wochenschnipsel-2621\/","title":{"rendered":"Wochenschnipsel 2621"},"content":{"rendered":"\n<p>Die heutigen Wochenschnipsel drehen sich (mal wieder) haupts\u00e4chlich um Musik.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Himmelfahrtstag durfte ich einen Freiluftgottesdienst mit E-Piano (ein altes leicht schrappeliges Roland) und mit meinem Akkordeon begleiten und das hat viel Spa\u00df gemacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag brach ich dann zu einer Mini-Reise auf, ganz allein, ohne weitere Menschen oder Hunde. Mein erstes Etappenziel war Bad Kissingen, wo die internationalen Blockfl\u00f6tenfesttage stattfanden. Ich wollte &#8222;nur&#8220; zur Instrumentenausstellung und nicht am Festival oder an Workshops teilnehmen (wobei manche Konzerte wirklich spannend gewesen w\u00e4ren). Das &#8222;nur&#8220; muss ich in Anf\u00fchrungszeichen schreiben, denn die Ausstellung ist f\u00fcr das Sparschwein sehr gef\u00e4hrlich. Ich hatte mir im Vorfeld genau \u00fcberlegt, was ich, wenn \u00fcberhaupt, kaufen wollen w\u00fcrde und kann stolz berichten, dass ich mich auch an meinen Plan gehalten habe und &#8222;nur&#8220; mit zwei neuen Instrumenten nach Hause fuhr. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich besitze mehrere Tenorblockfl\u00f6ten. Meine erste war das g\u00fcnstige Kunststoff-Modell von Thomann, gekauft, um zu gucken, ob ich mit der Gr\u00f6\u00dfe \u00fcberhaupt klarkomme. Meine zweite ist ein Knick-Kopf-Modell von Mollenhauer aus Birnbaum, die ich von meiner Familie geschenkt bekam. Diese Fl\u00f6te nutze ich vor allem als Solo-Instrument, da sie mit deutscher Griffweise bei manchen T\u00f6nen schwer zu intonieren ist, aber ich mag den Klang sehr und w\u00fcrde sie nicht hergeben wollen, auch wenn die deutsche Griffweise unter Profis keinen guten Ruf hat. Dann kam noch eine Aulos Robin aus Kunststoff hinzu, die im Gegensatz zur Thomann keine Klappen hat und vom Lochabstand auch recht bequem zu greifen ist. Und dann letztes Jahr ein Sigo Tenor &#8211; eine Tenorblockfl\u00f6te in besonderer Bauweise, die sich wie eine Altfl\u00f6te greift. <\/p>\n\n\n\n<p>Also, eigentlich ausreichend Ten\u00f6re? Nun ja. Eine Tenorblockfl\u00f6te aus Holz mit barocker Griffweise war noch auf der Wunschliste. Vor gut drei Jahren kam eine Sopranino aus Olivenholz in meine Sammlung, vom Blockfl\u00f6tenbauer Hammann\/Kobliczek und das ist ein so tolles Instrument, dass ich die Gelegenheit in Bad Kissingen nutzte, um mir die Ten\u00f6re aus der &#8222;Studium&#8220;-Modellreihe von Hammann anzuschauen. Ich wurde hervorragend beraten und schwankte dann sehr zwischen einer Fl\u00f6te aus Pflaumenholz und einer aus Olivenholz. Entschied mich dann f\u00fcr die Olive und bin jetzt dabei, sie langsam einzuspielen. Witzigerweise wurde sie, wie die Markierung am Kopfst\u00fcck zeigt, vom selben Blockfl\u00f6tenbauer (aus dem Hammann-Team) gebaut wie die Sopranino. Sobald sie fertig eingespielt ist, stelle ich sie in einem Video vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Das zweite Instrument, das mich fand, ist ein Gemshorn in Tenor-Lage. Das ist ein Instrument, das ich eigentlich nicht &#8222;brauche&#8220;, aber das ich, ebenso wie meine Teleskopfl\u00f6ten oder die Sopilka, einfach interessant finde und f\u00fcr das ich sicher Verwendungsm\u00f6glichkeiten finde.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemsh\u00f6rner sind gedeckte Fl\u00f6ten und mit Gef\u00e4\u00dffl\u00f6ten wie Okarinas verwandt. Sie werden aus Tierhorn (Rind oder andere Horntr\u00e4ger) hergestellt. Im Fediverse schrieb ich dazu<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ja, ich bin mir dessen bewusst, dass das Tier, dem das Horn einmal geh\u00f6rte, noch leben k\u00f6nnte, wenn es nicht geschlachtet worden w\u00e4re; w\u00e4re es wegen des Horns geschlachtet worden, w\u00fcrde ich damit keine Musik machen wollen. Die H\u00f6rner sind (leider) Abfall und in der Musik steckt neues Leben.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Klang ist weich und eine Mischung aus einer tiefen Blockfl\u00f6te und einer Okarina. Auch mit diesem Instrument werde ich ein Video machen, wenn auch nicht mehr heute, denn heute Nachmittag steht eine l\u00e4ngere \u00dcbe-Session an der Orgel auf dem Plan.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meinem erfolgreichen Besuch in Bad Kissingen fuhr ich weiter zu meinem n\u00e4chsten Etappenziel, einem Dorf am Fu\u00df des Schwanbergs. Dort verbrachte ich die Nacht in einem netten Hotel und am n\u00e4chsten Morgen besuchte ich einen wichtigen Baum und machte eine kleine Wanderung auf dem Berg. Mittags konnte ich am Stundengebet der Schwestern des dortigen Klosters teilnehmen, was sehr sch\u00f6n war und danach ging es nach N\u00fcrnberg, meinem letzten Ziel der Mini-Reise, zu meiner \u00e4ltesten Schulfreundin.<\/p>\n\n\n\n<p>Und am Sonntagabend war ich dann wieder zuhause. <\/p>\n\n\n\n<p>Musikalisch ging es auch am Montag weiter, denn es waren neue Noten in der Post und ich arbeite au\u00dferdem an Ideen f\u00fcr eine Beteiligung an einem Portr\u00e4tkonzert f\u00fcr eine zeitgen\u00f6ssische Komponistin. Mehr kann\/darf ich dazu aber im Moment noch nicht sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gestern war Schreibtischtag und abends Chorprobe, und n\u00e4chste Woche gibt es neue Wochenschnipsel.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutigen Wochenschnipsel drehen sich (mal wieder) haupts\u00e4chlich um Musik. 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