{"id":921,"date":"2024-01-11T09:35:11","date_gmt":"2024-01-11T08:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/andijah.wordpress.com\/?p=921"},"modified":"2024-01-11T09:35:11","modified_gmt":"2024-01-11T08:35:11","slug":"wochenschnipsel-2402","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andijah.eu\/index.php\/2024\/01\/11\/wochenschnipsel-2402\/","title":{"rendered":"Wochenschnipsel 2402"},"content":{"rendered":"\n<p>Als ich heute beim Morgenspaziergang so vor mich hin sinnierte, fiel mir auf, dass Donnerstag ist und dass ich meinen gestrigen Blog-Tag verpasst habe. Und somit auch die Chance, am \u201eTag der Blockfl\u00f6te\u201c etwas \u00fcber meine Instrumente zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine kleine Versp\u00e4tung hie und da wird dieses Jahr bestimmt noch \u00f6fter vorkommen. Immerhin bin ich keine Maschine und auch kein Chat-Bot oder \u00e4hnliches.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Sonntag im neuen Jahr war ein freier Tag \u2013 \u00fcbrigens der erste freie Sonntag seit Anfang November, und ich habe das sehr genossen. Aber ich freue mich auch auf meinen n\u00e4chsten Orgeldienst am kommenden Sonntag, wo ich Musik von Otto Dienel und Ann Mounsey Bartholomew spielen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzte Woche habe ich begonnen, \u201eShow your work\u201c von Austin Kleon zu lesen. Das Buch erschien 2014; ich habe es aber jetzt erst entdeckt und habe schon einige wertvolle Impulse daraus gezogen. Und geschmunzelt bei der Liste der Dinge, die Kreativschaffende auf Social Media nicht posten sollten: unter anderem Katzen- und Hundebilder. Wenn ich mich und meine kreative Arbeit sichtbar machen m\u00f6chte, ist es nat\u00fcrlich hilfreich, dar\u00fcber zu schreiben und etwas davon zu zeigen. Tierbilder schlie\u00dft das meiner Meinung nach und auch meiner pers\u00f6nlichen Erfahrung nach nicht aus. Im Gegenteil, ich finde, dass es das Bild von mir abrunden kann. Und ich habe viele Ideen und Eingebungen w\u00e4hrend der Spazierg\u00e4nge mit den Hunden, so dass sie ein St\u00fcckweit zu meiner kreativen Arbeit dazugeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2024 brachte zwei Neuzug\u00e4nge in meine Instrumentensammlung. Da ist einmal ein lustiges Spielzeug, n\u00e4mlich eine \u201eTeleskopfl\u00f6te\u201c aus Kunststoff, in Finnland hergestellt mittels 3D Druck. Zusammengeschoben passt sie locker in eine Hosentasche und ausgezogen ist sie etwa so lang wie eine Sopranblockfl\u00f6te. Ich habe sehr viel Spa\u00df damit. Gekauft habe ich sie im Shop von \u201eTeleTunes\u201c bei Etsy und habe wohl Gl\u00fcck gehabt, denn im Moment ist der Shop leer.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann ist da eine Altblockfl\u00f6te, die ich erst einmal nur geliehen habe und bei der ich mich irgendwann entscheiden muss, ob sie tats\u00e4chlich bleibt. Wie kam ich dazu? Vor gut anderthalb Jahren waren Freunde zu Besuch und ich \u00fcberlegte gerade, ob ich f\u00fcr einige Tage nach Bremen zu einer Blockfl\u00f6ten-Tagung fahren sollte. In Bremen habe ich ja studiert und mag die Stadt sehr. Wir kamen im Gespr\u00e4ch also auf Blockfl\u00f6ten und dann sagten unsere Freunde, ihr Sohn h\u00e4tte einmal intensiv gespielt und sie h\u00e4tten auch eine recht gute Altblockfl\u00f6te angeschafft, aus einem besonderen Holz. Vielleicht von Moeck, vielleicht Pflaumenholz, so genau w\u00fcssten sie es gar nicht mehr, denn das Instrument l\u00e4ge seit Jahren im Schrank. Die Monate gingen ins Land, bei mir zog eine Bassblockfl\u00f6te ein und weitere Instrumente. Und nun waren wir letzte Woche bei unseren Freunden zuhause und irgendwann fragte ich nach der Fl\u00f6te. Sie war im Schrank, und es stellt sich heraus, dass sie nicht von Moeck, sondern von Mollenhauer war, und nicht Pflaume, sondern Palisander. Ein wundersch\u00f6nes St\u00fcck, das ich mir selbst nie gekauft h\u00e4tte \u2013 zum einen, weil sie damals schon ordentlich etwas kostete (und heute gut 30% mehr) und zum anderen, weil ich bei tropischen H\u00f6lzern immer ein wenig Bauchschmerzen habe, so sch\u00f6n sie auch sind. Kritische Personen w\u00fcrden nun anmerken, dass meine Xylophone ja auch\u2026 aber lassen wir das \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls fragte ich, ob ich die Fl\u00f6te einmal mitnehmen d\u00fcrfe und sie neu einspielen. Vom Liegen im Schrank wird sie ja nicht besser. Ich durfte sie mitnehmen und habe vor einer Woche dann auch mit dem Einspielen begonnen. Was f\u00fcr eine Diva dieses Instrument ist! Am ersten Tag verweigerte sie nach so kurzer Zeit bereits die Mitarbeit, dass ich schon Sorge hatte, sie k\u00f6nne einen dauerhaften Schaden haben. Ich musste also noch behutsamer vorgehen als ich es eh tue. Und siehe da, gestern, am Tag der Blockfl\u00f6te, hatte ich den Eindruck, dass sie allm\u00e4hlich auflebt und sich daran erinnert, dass sie eine Fl\u00f6te ist und auch klingen darf. Mal sehen, wie es heute wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor zwei Tagen hatten wir dann auch die erste Chorprobe des Jahres und es stehen neue Projekte an. Dar\u00fcber schreibe ich bei anderer Gelegenheit noch etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke f\u00fcrs Vorbeischauen und habt eine sch\u00f6ne Woche!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich heute beim Morgenspaziergang so vor mich hin sinnierte, fiel mir auf, dass Donnerstag ist und dass ich meinen gestrigen Blog-Tag verpasst habe. 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