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Neues Kochbuch im Küchenregal: Frühstück, Snack & Co.

Dem Account zum „Magischen Kessel“ folge ich im Fediverse schon eine ganze Weile. Dahinter steckt Shermin Arif, die mit viel Leidenschaft und Können Rezepte entwickelt und darüber schreibt.

Zwei Kochbücher hat sie bislang veröffentlicht und das neuere von beiden, „Frühstück, Snack & Co.“ mit „14 einfachen & guten Meal-Prep Rezepten“ ist vor einer Woche bei mir eingetroffen. Erhältlich ist es bei Amazon oder direkt bei Shermin – dort habe ich es bestellt. Das lief absolut problemlos und dass die Post das Buch so schnell zu mir bringen würde, war wirklich erstaunlich.

Wie das im Leben so ist, hatte ich bisher keine Gelegenheit, ein Rezept aus dem Buch auszuprobieren. Vorstellen möchte ich es trotzdem schon jetzt, denn beim Durchblättern hat es mir gut gefallen und ich hatte auch schon ausreichend im Blog von Shermin gestöbert, um eine Ahnung davon zu haben, was mich erwarten könnte.

Die 14 Rezepte teilen sich in sieben süße und sieben herzhafte Gerichte und zu jedem gibt es ein Farbfoto, das Lust macht aufs Ausprobieren. Vieles ist vegan oder leicht vegan zuzubereiten und einiges ist durch die Verwendung von Hafermehl oder Buchweizenmehl auch glutenfrei. Mehr Infos dazu gibt es im langen Vorwort – um die Rezepte zu verstehen, musst du das Vorwort nicht lesen, aber es lohnt sich, denn es ist locker und informativ geschrieben.

Nicht alles trifft meinen Geschmack und mein Essverhalten, aber das war bisher bei allen Kochbüchern so, die den Weg in mein Küchenregal gefunden haben und hatte ich auch gar nicht erwartet.

Worauf ich wirklich Lust habe: die Pancakes aus dem Backofen, die Frühstücksmuffins (besitze ich überhaupt eine Muffinform? Irgendwo könnte eine sein… Du siehst, ich backe total oft Muffins… **hüstel**), den Himbeer-Vanille-Käsekuchen aus dem Glas, die Rührei-Muffins und die Baked Oats mit Zucchini.

Was ich besonders toll finde: die übersichtlichen Zutatenlisten, die Hinweise auf die Haltbarkeit und wo die Snacks am besten aufzubewahren sind, und dass jedes Rezept nicht länger ist als eine Seite. Und es gibt keinen Küchenperfektionismus im Sinne von „diese exotische Zutat musst du bei Mondenschein im Klostergarten pflücken“ oder „selbstgemacht schmeckt der 37schichtige Blätterteig mit Bergziegen-Butter immer noch am besten“, sondern entweder hast du die Zutaten eh zuhause oder du bekommst sie ziemlich problemlos auch in kleineren Supermärkten. Die Verwendung von Halb-Fertig-Produkten ist erlaubt und teilweise auch vorgesehen.

Wer nicht viele Löffel hat für aufwändige Koch- und Backaktionen oder aus anderen Gründen gerne auf Vorrat durch die Küche wuselt, wird in diesem schönen Kochbuch ganz sicher fündig.

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Rezept im Werden: Apfel-Haferflocken-Kuchen

Was macht man, wenn man ein paar Äpfel hat, die nicht mehr ganz hübsch und frisch sind, aber dennoch brauchbar? Klar, eine Option ist: Apfelkuchen.

Ich hatte Lust auf ein Experiment, und habe aus folgenden Zutaten einen kleinen Kuchen gebacken:

  • 3 Äpfel, geschält und kleingeschnitten
  • 2 Eier
  • 100g Butter
  • 100g Mehl
  • 100g Haferflocken (oder waren es 120g? Einfach ausprobieren)
  • 80g Zucker (so ungefähr)
  • eine Handvoll Walnüsse, klein gehackt

Die Butter weichwerden lassen und mit den Eiern und dem Zucker schaumig rühren. Mehl und Haferflocken dazu. Apfelstücke und Nüsse dazu und gut verrühren.

Eine kleine Kuchenform einfetten, den Teig einfüllen und bei 175°C so lange backen, bis die Stäbchenprobe ergibt, dass der Kuchen gar ist.

Rausnehmen, abkühlen lassen, genießen.

Mit den verwendeten Mengen muss ich noch ein wenig weiterexperimentieren, aber falls ich eines Tages „die“ Mischung entdeckt habe, schreibe ich hier ein Update.

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Herzhafte Blätterteigschnecken

Gestern hatte ich den letzten Tag meiner Probezeit. Da ich mittwochs immer frei habe, war ich nicht im Büro. Am Dienstag kam kein Feedback, weder von meinem Teamleiter noch vom Geschäftsführer, also ging ich heute ganz normal wieder hin und brachte zur Feier des Tages einen Schwung Blätterteigschnecken mit.

Weil sie so lecker sind und so schnell gehen, schreibe ich hier mal auf, wie ich sie mache.

Man braucht

  • mindestens eine Rolle fertigen Blätterteig (Kühlregal im Supermarkt – mit tiefgefrorenem Teig hab ich diese Snacks noch nicht gemacht, kann also nichts dazu sagen)
  • geriebenen Käse (Mozzarella, Emmentaler, ganz nach Geschmack)
  • Creme fraiche (Natur oder mit Kräutern)
  • Schinkenwürfel oder Scheiben von gekochtem Schinken
  • etwas Pfeffer
  • auf Wunsch auch andere Gewürze

Den Blätterteig aufrollen und Creme fraiche darauf verteilen. Ob man die simple Variante oder die Variante mit Kräutern nimmt, muss man einfach mal ausprobieren. Nicht zu dick verstreichen, aber auch nicht zu dünn.
Dann Käse und Schinken darauf verteilen und nach Geschmack pfeffern. Oder andere Gewürze, ganz nach Wunsch.
Dann den Blätterteig wieder einrollen. Dabei aber nicht das Backpapier, das mit in der Packung ist, mit einrollen!
Die große Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 1,5cm dicke Stücke teilen.
Die Stücke dann aufs Backblech setzen.

Bei ca. 200°C eine Viertelstunde backen, oder so lange, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Auskühlen lassen und genießen. 🙂

Man kann mit den Zutaten auch gut variieren, z.B. eine vegetarische Variante nur mit Käse und Zwiebeln oder mit Frühlingszwiebeln fürs frische Grün, oder…

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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