Im Januar hatte ich das Lied „Für wen ich singe“ veröffentlicht und viele positive Reaktionen dazu erhalten.
Und es gab liebevolle Hinweise, dass ich mitunter ganz knapp am Zuckerguss vorbeigeschrammt sei mit meinem Text. Weil mir das keine Ruhe gelassen hat, musste ich ein Lied darüber machen, dass das mit der Liedermacherei manchmal ganz schön schwer ist, wenn du keine süße Soße machen willst und trotzdem über das singen, was dich bewegt.
Es entstand: Ein guter Rat.
Hier könnt Ihr das Video anschauen und wie gewohnt im Folgenden den Text lesen.
Manchmal gehen mir Gedanken und wilde Geschichten
tagelang nicht mehr aus dem Sinn.
Und dann fange ich an, neue Lieder zu dichten.
Schnell bin ich ganz mittendrin.
Öfter schreibe ich Sachen
ganz einfach zum Lachen,
mit Augenzwinkern zu seh’n.
Doch Texte mit Tiefgang
möcht ich auch gern machen,
für meine Haltung einsteh’n.
Aber ach!
Es ist nicht so einfach,
die passenden Worte zu schreiben.
Ohne mit Gefühl
und mit Glitzer
in Plattitüden abzugleiten.
Doch dann denke ich dankbar an die klugen Menschen,
die gaben mir Hilfreiches mit.
Wenn du dieses beherzigst wird Gutes entstehen,
wenn auch keine Garantie auf nen Hit.
Und nun fragt ihr euch sicher:
Was was das denn Schlaues?
Das ich zu Herzen mir nahm.
Ich will es euch gerne ganz offen verraten.
Der Ratschlag ist’s, den ich bekam:
Mit der Menge der Rührseligkeitsmarmelade
passt du besser gut auf!
Sonst hast du schneller als dir lieb ist
einen Schlager geschrieben,
mit Erdbeern und Sahne obendrauf.
Sage gern einmal zur Erbauung
ein paar erquickliche Sätze auf.
Doch behalte den Schmalztopf im Auge!
Denn Kitsch gibt es wirklich schon zuhauf.
Doch behalte den Schmalztopf im Auge!
Denn Kitsch gibt es wirklich schon zuhauf.
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Mein besonderer Dank gilt Stephan und Stefan fürs Köpfe-zusammenstecken und Ohren-leihen.
Übrigens ist eine Studioversion des Lieds geplant, aber dafür gibt es noch keinen Termin. Ich werde es verkünden, wenn es soweit ist.