Es ist Ende Oktober, aber heute ist es warm und sonnig und ich konnte mit dem Rad in die benachbarte Kleinstadt fahren, um bei einer Beerdigung Orgel zu spielen. Gewünscht wurde, wie so oft, ein Stück von Bach („Air“ aus BWV 1068) und ein Stück von Händel („DAS Largo“ aus Xerxes). Und es gab vom Band „Jamaica Farewell“ von Harry Belafonte, weil die verstorbene Person vor vielen Jahren Herrn Belafonte in den USA zufällig auf der Straße traf und einige Worte mit ihm wechselte. Eine schöne Geschichte.
Es gibt neue Whistles im Hause H. Wer hätte das gedacht 😉
Vom Laden, bei dem ich ursprünglich bestellen wollte, habe ich immer noch nichts gehört, trotz eines Anrufs dort und der Bestätigung am Telefon, dass meine E-Mail mit dem Bestellwunsch angekommen sei. Also recherchierte ich, wo es die High Whistle in D, die ich haben wollte, sonst noch so gibt. Fun Fact: deutscher Hersteller, aber derzeit nur in England zu bekommen. Und der Laden, bei dem ich sie fand, hatte auch noch eine Low Whistle in D von diesem Hersteller am Lager. Dreimal darf geraten werden, was ich bestellt habe. Ich hatte Standardversand ausgewählt, weil ich Zeit habe. Bekommen habe ich die Whistles wenige Tage nach der Bestellung über einen großen internationalen Paketdienst, bei dem ich auch die Zollgebühren problemlos online bezahlen konnte (ja, es ist total skurril, dass auf diese Instrumente mehrmals Zoll fällig wurde, aber so ist das halt). Und jetzt versuche ich, mir ausreichend Zeit zu nehmen, sie einzuspielen und dann bald in einem Video vorzustellen.
Gestern durfte ich drei Chorproben leiten, weil mein Lieblingsdirigent krank ist. Das war mal wieder sehr schön und gab auch viel positives Feedback von Sängerinnen und Sängern. Und weil ich kein WhatsApp habe, wurde mir eine Nachricht aus diesem Kanal einfach als SMS weitergeleitet. 😀
Neuen Lesestoff habe ich auch, von Sascha Raubal. Mehr dazu, wenn ich mit dem Buch durch bin. Das kann ein paar Tage dauern, es ist nämlich schön dick.
Soweit die heutigen Schnipsel. Danke fürs Lesen und bis bald!