Wochenschnipsel 2926

Worüber ich nachdachte, bevor ich mich an die heutigen Wochenschnipsel setzte: der Begriff „Kunstschaffende“, der sich erstmal recht gut und vor allem gendergerecht anhört, hat eine dunkle Vergangenheit und im Grunde verbietet es sich, ihn zu nutzen. Auch den Verwandten, den Kulturschaffenden oder Musikschaffenden, haftet dieses Problem an. Lesenswert dazu: Telegraph.cc: Kunstschaffende oder Kulturschaffende
Warum ich darüber nachdachte? Weil ich an einem Text schreibe, in dem ich laut schimpfen werde über generativeAI/generativeKI/LLM-Tools, und darin verwendete ich unbedacht das Wort „Musikschaffende“. Im Entwurf steht es noch, rot markiert, und ich suche nun nach einer sprachlich angemessenen Alternative. Wenn mir nichts einfällt, wird es wohl ein Wort mit Sternchen.

Letztes Wochenende oder vielmehr letzten Sonntag hatte ich frei. Kein geplanter Orgeldienst, keine kurzfristige Vertretungsanfrage, einfach ein fauler Sonntag. Das war schön. Ich freue mich aber auch schon auf den nächsten Sonntag, wo ich mal wieder eine Vertretung spielen werde in einer Kirche, in der ich schon einige Male gespielt habe. Da wird auch das Akkordeon wieder zum Einsatz kommen.

Ich habe zwar einiges auf meiner To-Do-Liste, aber nichts davon ist zeitkritisch, und so arbeite ich mich langsam voran, ohne Stress und Hektik. Und denke nicht an die Herausforderungen, die in der Projektakquise auf mich warten.

Weil meine Tage so schön ruhig dahinplätschern, habe ich gar nicht viel zu berichten und bevor ich ins Schwafeln gerate, sage ich an dieser Stelle einfach: danke fürs Lesen und bis bald!

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