Wochenschnipsel 2618

Irgendwo in den Büschen und Bäumen rund um den Fluss wohnt ein Kuckuck. Ich höre ihn (sie?) regelmäßig rufen und heute sah ich ihn fliegen. Das war toll.

Heute habe ich einiges vorzubereiten für unser traditionelles Gartenfest, das morgen stattfinden wird. Gestern bin ich zum Hofladen geradelt, denn der wird von einer der ganz wenigen (kleinen) Molkereien beliefert, die noch Schichtkäse herstellen. Wer das nicht kennt, Schichtkäse ist eine Art quarkartiger Frischkäse, den man vor allem für oberhessischen „Mattekuche“ (Käsekuchen) braucht. Im Supermarkt bekommt man ihn nicht mehr. Wobei ich gerade gelernt habe, dass der Schichtkäse, den es bis zur Einstellung der Produktion in unserem Supermarkt gab, tatsächlich von Müller hergestellt wurde, und da bin ich ja fast ein wenig froh, dass es diese Variante nicht mehr gibt, denn Müller geht gar nicht.
Jedenfalls radelte ich frohgemut zum Hofladen, fünf Kilometer quer über die Feldwege, und dann gab es weder Schichtkäse noch Quark noch Joghurt. Mittwochs käme die neue Lieferung, aber eher spät. Also werde ich mich am Nachmittag nochmal aufmachen.

Und zum Supermarkt muss ich auch noch, all das kaufen, das ich gestern vergessen habe. Und dann muss die Garage aufgeräumt werden und die Tische gestellt und ich bin sicher, der wilde Hund wird uns dabei „helfen“ wollen, wie er das immer so gerne macht.

Gestern sagte mir ein Chormitglied, ich hätte ja so einen süßen Hund und der sei ja so gut erzogen. Innerlich musste ich schmunzeln, denn auch wenn wir im Moment viele Situationen haben, in denen sich der wilde Hund absolut vorbildlich verhält (vor allem, wenn andere Hunde pöbeln), gibt es auch bei ihm noch ausreichend Gelegenheiten, wo er zeigt, dass er seinen Spitznamen nicht von ungefährt bekommen hat. Gerade liegt er an einem seiner Lieblingsplätze im Büro, den Rücken am Bücherregal angelehnt.

Weil ich schon lange keine Flöten oder Whistles mehr gekauft habe, schleiche ich gerade mal wieder um verschiedene Instrumente herum. Also, ich schleiche virtuell, beim Stöbern in den entsprechenden Online-Shops. Wirklich „brauchen“ tu ich ja nix. Mal sehen, wie lange ich dieser inneren Stimme widerstehen kann. Und es steht eh noch eine Lieferung aus; bestellt und bezahlt im Dezember und angekündigt für April und verschoben auf Juni. Aber wenn das Instrument dann da ist, gibt es ein Video.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass ich vorgestern mal wieder über ein Buch gebloggt habe: „So jung brechen wir nicht mehr zusammen„.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen & bis bald!

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Filed under Landleben, Leben mit Hund, Musik

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