Tag Archives: LebenMitHund

Wochenschnipsel 2826

Es ist bewölkt und windig, der wilde Hund liegt mir zu Füßen und der kleine alte Hund wandert durchs Haus und verbellt die Schatten. Oder die Fantasiewesen, die er sieht. Oder die Treppe, weil sie da ist. Oder auch die Wand.

Gestern schrieb ich im Fedi, dass demente Hunde besondere Herausforderungen ins Leben bringen und wurde gefragt, ob es das tatsächlich gibt, Demenz bei Hunden. Ja, gibt es. Es gibt Fragebögen für Hundemenschen, anhand derer herausgefunden werden kann, ob der Hund Anzeichen einer Demenz zeigt. Der kleine alte Hund ist voll dabei. Aber: er weiß immer noch, wer seine Menschen sind, er weiß, wo sein Körbchen steht, er weiß, wie er vom Garten wieder zurück ins Haus kommt, und die Leckerli schmecken ihm noch. Insofern ist es glaube ich für uns Menschen anstrengender als für ihn. Er wurde irgendwann im September 2009 geboren, so genau wissen wir das gar nicht. Folglich ist er in seinem 17. Lebensjahr und dass da altersbedingt nicht mehr alles so funktioniert, ist verständlich. Wir versuchen jedenfalls, ihm ein schönes Hundeleben zu gestalten, aber ob und wie das alles noch wird, wissen wir natürlich auch nicht. Der wilde Hund scheint auch zu spüren, dass sein Hundekumpel nicht mehr so auf der Höhe ist und versucht nur noch ganz selten, Streit anzufangen. Wobei das vielleicht auch andere Ursachen hat.

Letzten Freitag bekam ich eine Vertretungsanfrage für den Sonntag, da ein Kollege krank geworden war. Große Kirche, schöne Orgel, zwei Taufen, und nichts weiter im Kalender, also konnte ich zusagen. Das Bild vom Orgelspieltisch bekam im Fedi dreimal so viele „mag ich“ Reaktionen als mein sonntägliches Orgelvideo. Aber natürlich guckt sich so ein Foto viel schneller an als ein Video, und sei es noch so kurz. Ich werde auch im August wieder in der großen Kirche spielen, den Termin weiß ich jetzt schon. Und wer weiß, ob wir eine Vakanzzeit zu überbrücken haben, während die hauptamtliche Stelle neu besetzt wird. Vielleicht komme ich dann noch öfter dazu, dort zu spielen. Der Küster erzählt jedenfalls, ich könne Orgel spielen und man müsse sich um mich keine Gedanken machen.

Apropos Orgel, diese Woche kam ich endlich dazu, eine Komposition eines Fedi-Bekannten für Orgel zu setzen und arbeite außerdem an einer Erstausgabe eines Orgelstücks, über das ich aber noch nicht weiter sprechen kann – weil Erstausgabe und so.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Ich genieße es, jetzt in den Sommerferien auch einige ruhige Tage zu haben und in Ruhe z.B. den Kleiderschrank aufräumen zu können oder einfach mal „nichts“ zu tun.

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Wochenschnipsel 2626

In den heutigen Wochenschnipseln wird es, wie so oft, um Musik und um Hunde gehen, und auch um die aktuelle Sommerhitze. Zwar bin ich in der glücklichen Lage, dass sich unser altes Haus nicht stark aufheizt und dass wir unser Büro mit der Wärmepumpe auch kühlen können, so dass es recht erträglich ist, sich drinnen aufzuhalten, aber trotzdem merke ich auch, wie mein Hirn in den Sparmodus schaltet und wie schwer ich täglich in die Gänge komme. Ich hätte natürlich sehr gerne mehr Beratungs- und Trainingsaufträge (Wink mit dem Zaunpfahl!), aber dass ich meinem Hirn die Langsamkeit gönnen kann, weil ich eben im Moment wenig Schreibtischarbeit habe, finde ich schon angenehm.

Der kleine alte Hund geht jetzt, wo es so extrem heiß ist, nur noch zum Abendspaziergang mit. Morgens und nachmittags geht er kurz in den Garten, erledigt, was zu erledigen ist, und liegt dann entweder in seinem Korb oder auf der Kühlmatte, die er regelrecht zu genießen scheint. Was er auch liebt, ist, mit Wasser aus der Blumenspritze besprüht zu werden. Der wilde Hund kann Wasser nicht leiden, auch den Kühleffekt möchte er nicht haben. Er liegt lieber auf den Fliesen oder jetzt im Büro unter meinem Schreibtisch. Spazieren gehen findet er gut, doch am Nachmittag zeigt auch er deutlich, dass eine kleine Runde absolut ausreichend ist.

Gestern durfte ich außer der Reihe zwei Chorproben leiten, was sehr viel Spaß gemacht hat und am Sonntag hatte ich mal wieder eine Orgelvertretung, die kurzfristig angefragt worden war. Hinterher gab es Kaffee und Kekse im Schatten der Kirche und Gespräche über Kirchenmusik und die Entwicklung der Gemeinden.

Von meiner neuen Tenorblockflöte aus Olivenholz hatte ich kurz nach dem Kauf in den Wochenschnipseln berichtet. Die Einspielphase nähert sich dem Ende. Das Instrument zeigt immer deutlicher, dass es bereit ist, voll belastet zu werden und es ist so eine Freude, damit zu spielen. Bei einigen Tönen bin ich mit dem Klang noch nicht ganz zufrieden, aber das liegt an mir und nicht an der Flöte. Denn obwohl sie sich gut greift, muss ich noch üben, meine Finger wirklich exakt auf den Löchern zu platzieren, um saubere Töne zu bekommen. Auch dafür ist eine lange Einspielphase gut. Ich plane, demnächst ein Video aufzunehmen und das Instrument vorzustellen.

Mein neuer Sigo Bass ist ebenfalls ein sehr spannendes Instrument und wird ein Vorstellungsvideo bekommen.

Ich könnte jetzt sagen, dass meine Blockflötensammlung nunmehr komplett ist, aber falls es aus der Sigo-Reihe irgendwann noch einen Großbass geben sollte, könnte ich wohl schwach werden. Und ein Csakan wäre auch interessant und… (Ihr merkt schon, das mit dem „komplett“ wird echt schwierig!)

Danke fürs Lesen, und ich hoffe, Ihr habt kühle Plätze, wo Ihr Euch ein wenig von der Hitze erholen könnt.

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Wochenschnipsel 2624

Letzten Donnerstag hatten wir in Hessen Feiertag (Fronleichnam) und wir fuhren ins Nussbachtal, um den runden Geburtstag eines Freundes zu feiern. Wir verbrachten drei schöne Tage auf einem Zeltplatz ohne Mobilfunknetz und die Hunde fuhren außerdem zum ersten Mal in ihrem Leben mit dem Zug, und zwar auf der Sauschwänzlebahn. Ein wirklich lohnendes Ausflugsziel! Da es im Zug recht eng werden kann, sollten mitfahrende Hunde keine Probleme mit Menschen haben – der wilde Hund fand es großartig, dass uns zwei Teenager gegenübersaßen, die ihn immer wieder streichelten. Sie hatten vorher gefragt, ob sie das dürfen und hatten auch Verständnis dafür, dass ich gesagt habe, wilder Hund ja, kleiner alter Hund lieber nicht. Die Hunde waren beide entspannt und sind auch zur Rückfahrt wieder bereitwillig mit eingestiegen bzw. haben sich in den Waggon heben lassen. Vor dreieinhalb Jahren, als sie neu bei uns waren, wäre das wahrscheinlich noch nicht möglich gewesen.

Am Sonntag hatte ich frei und habe an meinem aktuellen Sockenpaar weitergestrickt und e-books gelesen und die Hunde haben sich von der kleinen Reise erholt und fast den ganzen Tag über geschlafen.

Am Montag habe ich an einem neuen Konzertprogramm herumgedacht und einen ersten Entwurf ausgearbeitet. Es ist mir immer wichtig, dass meine Programmideen auf möglichst vielen Orgeln funktionieren können, egal, wie groß diese sind, und ich glaube, das wird mir auch diesmal gut gelingen. Falls eins Interesse hat, mich als Organistin mal einzuladen: gerne Kontakt aufnehmen!

Gestern stand Schreibtischarbeit im Fokus. Ich habe einen Team-Workshop zum Thema Zusammenarbeit und Kommunikation vorbereitet und freue mich sehr darauf, nächste Woche meinen Moderationskoffer zu packen und den Workshop durchzuführen. Auch da: wenn Bedarf an solchen Workshops (Präsenz oder auch online) besteht, einfach melden.

Und heute ist schon wieder Mittwoch, also Zeit für die Wochenschnipsel und außerdem wartet ein Beitrag für eine meiner anderen Seiten darauf, fertig geschrieben und veröffentlicht zu werden.

Wie immer also keine Langeweile. Wir lesen uns nächste Woche wieder 🙂

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Wochenschnipsel 2618

Irgendwo in den Büschen und Bäumen rund um den Fluss wohnt ein Kuckuck. Ich höre ihn (sie?) regelmäßig rufen und heute sah ich ihn fliegen. Das war toll.

Heute habe ich einiges vorzubereiten für unser traditionelles Gartenfest, das morgen stattfinden wird. Gestern bin ich zum Hofladen geradelt, denn der wird von einer der ganz wenigen (kleinen) Molkereien beliefert, die noch Schichtkäse herstellen. Wer das nicht kennt, Schichtkäse ist eine Art quarkartiger Frischkäse, den man vor allem für oberhessischen „Mattekuche“ (Käsekuchen) braucht. Im Supermarkt bekommt man ihn nicht mehr. Wobei ich gerade gelernt habe, dass der Schichtkäse, den es bis zur Einstellung der Produktion in unserem Supermarkt gab, tatsächlich von Müller hergestellt wurde, und da bin ich ja fast ein wenig froh, dass es diese Variante nicht mehr gibt, denn Müller geht gar nicht.
Jedenfalls radelte ich frohgemut zum Hofladen, fünf Kilometer quer über die Feldwege, und dann gab es weder Schichtkäse noch Quark noch Joghurt. Mittwochs käme die neue Lieferung, aber eher spät. Also werde ich mich am Nachmittag nochmal aufmachen.

Und zum Supermarkt muss ich auch noch, all das kaufen, das ich gestern vergessen habe. Und dann muss die Garage aufgeräumt werden und die Tische gestellt und ich bin sicher, der wilde Hund wird uns dabei „helfen“ wollen, wie er das immer so gerne macht.

Gestern sagte mir ein Chormitglied, ich hätte ja so einen süßen Hund und der sei ja so gut erzogen. Innerlich musste ich schmunzeln, denn auch wenn wir im Moment viele Situationen haben, in denen sich der wilde Hund absolut vorbildlich verhält (vor allem, wenn andere Hunde pöbeln), gibt es auch bei ihm noch ausreichend Gelegenheiten, wo er zeigt, dass er seinen Spitznamen nicht von ungefährt bekommen hat. Gerade liegt er an einem seiner Lieblingsplätze im Büro, den Rücken am Bücherregal angelehnt.

Weil ich schon lange keine Flöten oder Whistles mehr gekauft habe, schleiche ich gerade mal wieder um verschiedene Instrumente herum. Also, ich schleiche virtuell, beim Stöbern in den entsprechenden Online-Shops. Wirklich „brauchen“ tu ich ja nix. Mal sehen, wie lange ich dieser inneren Stimme widerstehen kann. Und es steht eh noch eine Lieferung aus; bestellt und bezahlt im Dezember und angekündigt für April und verschoben auf Juni. Aber wenn das Instrument dann da ist, gibt es ein Video.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass ich vorgestern mal wieder über ein Buch gebloggt habe: „So jung brechen wir nicht mehr zusammen„.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen & bis bald!

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Wochenschnipsel 2617

Schon wieder Mittwoch, und die vorletzten Wochenschnipsel im April. Witzigerweise habe ich mich auch heute für die Kaffeetasse mit der Aufschrift „Für Kaffee und Hunde ist immer Zeit“ entschieden, von der ich letzte Woche schrieb. Das war allerdings Zufall und nicht geplant, dass ich gerade diese Tasse aus dem Schrank nahm. Ich hätte ja auch meine „Königinnen haben im April Geburtstag“-Tasse wählen können, oder die „Keep calm and carry on“ oder… Tassen oder vielmehr Becher haben wir in großer Vielfalt im Schrank. Auf dem Koffer meiner Sopranukulele klebt dennoch der tolle Aufkleber von der „Nicht-alle-Tassen-Antifa“ 🙂

Was gibt es zu berichten? Am Montag habe ich über eine musikalische Märchengeschichte oder eine märchenhafte Musikgeschichte von Susanne Bonn gebloggt und verbringe im Moment viel Zeit damit, einen Online-Kurs zu konzipieren und hoffentlich in den nächsten Wochen soweit fertig zu bekommen, dass ich mir ein paar Testpersonen suchen kann, die ihn einmal ausprobieren. Und an verschiedenen Zines arbeite ich auch weiterhin.

Es gab einige Sitzungen „bei Kirchens“, Personalversammlung der neuen Gesamtkirchengemeinde und ein Austauschtreffen mit der Mitarbeitendenvertretung des Dekanats; bis sich das alles zurechtrüttelt in den neuen Strukturen, wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Einige machen sich Sorgen, dass Arbeitsstunden reduziert werden könnten, weil weniger Gottesdienste an weniger Orten stattfinden, aber ich mache mir diesbezüglich keine Gedanken, denn ich bekomme alle Naslang Vertretungsanfragen und kann mich über mangelnde Orgelarbeit wirklich nicht beklagen. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.

Nachdem der kleine alte Hund am Montag viel schlafen musste, weil wir morgens zur Fellpflege waren, was er nicht so gern mag und wogegen er mit allem, was er hat, ankämpfen muss und davon müde wird, beschloss er gestern, mal wieder am Morgenspaziergang teilzunehmen. Und am Nachmittagsspaziergang ebenfalls. Dafür wollte er heute wieder nicht mit. Also alles wie immer, irgendwie.

Soweit für heute. Danke fürs Lesen!

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Filed under Leben mit Hund, Musik

Wochenschnipsel 2616

Neben mir auf dem Schreibtisch steht eine große Tasse, auf der steht „Für Kaffee und Hunde ist immer Zeit“. Die hatte ich letztes Jahr (?) von den Nachbarn zum Geburtstag bekommen und es passt wunderbar eine grooooße Menge Milchkaffee hinein (und der Tasse ist es auch egal, ob Hafermilch Milch genannt werden soll/darf oder nicht. Ich nenne meine Hafermilch jedenfalls Milch.)

Gestern war ich mit dem kleinen alten Hund beim Tierarzt, die Krallen an den Hinterpfoten schneiden lassen und ein paar Dinge abklären. Als der Tierarzt sagte, der kleine alte Hund sei ja nun doch ein Opa, guckte selbiger ganz empört. Wenn er will, kann er ganz schön agil sein. Aber wenn er nicht will, dann ist er nicht nur ein Opa, sondern ein Uropa. Aber außer altersbedingten Wehwehchen ist er fit, sagt der Doc.

Am Sonntag hatte ich orgelfrei und habe die Gelegenheit genutzt, am Nachmittag an einem Workshop zur Vorbereitung eines „afrikanischen“ Gottesdienstes teilzunehmen, und natürlich auch am Gottesdienst selbst. In der Dorfkirche, in der das Ganze stattfand, habe ich schon mehrmals Orgel gespielt und anfangs war die Küsterin skeptisch, „ob denn überhaupt jemand kommt“, doch ihre Sorgen waren unbegründet. Beim Workshop waren wir zehn Personen und zum Gottesdienst war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir sangen viele Lieder vor allem aus Südafrika, angeleitet von einer Südafrikanerin und ihrem Mann, der aus Deutschland kommt und lange in Südafrika lebte; und wurden unterstützt von einer Madegassin, die uns viel über ihr Heimatland erzählte und mit der ich im Gottesdienst ein improvisiertes Duett sang. Wusstet ihr, dass im sogenannten „Stammteil“ des evangelischen Gesangbuchs (EG) nur ein Lied aus Afrika enthalten ist? Es ist ein Osterlied aus Tansania, die Nummer 116. Wir sangen es am Sonntag viersprachig: deutsch, englisch, französisch und suaheli. „Mfurahini, halleluya!“

Gestern fragte Anni Bürkl im Fediverse, wer denn überhaupt noch lesen würde. Es gab einige Antworten, hauptsächlich von Menschen, die sehr viel lesen. Ich habe täglich auch mindestens ein Buch in der Hand, Sachbücher ebenso wie Romane, Krimis oder Geschichtensammlungen. Und diese Woche habe ich über eines auch schon geschrieben. Frisch zu Ende gelesen habe ich „Blaumeise Sturzflug“ von Susanne Bonn und dazu wird es bei Gelegenheit einen eigenen Blogbeitrag geben. Außerdem liegt angelesen „Empire of AI“ von Karen Hao auf dem Fensterbrett, und ein Buch über Leadership und verschiedene Bücher zu Datenschutz (ich mache ja nicht nur Musik) und ich selbst bastle gerade an einem Zine mit kleinen Gedichten und selbst gezeichneten Bildchen herum. Wenn ich mich mutig genug fühle, veröffentliche ich es vielleicht sogar.

Danke fürs Lesen und bis bald!

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Filed under Bücher, Leben mit Hund, Musik, Sammelsurium

Wochenschnipsel 2613

Gestern dachte ich so bei mir, es könnte eigentlich mal wieder regnen, denn so schön das ist, dass die Frühlingssonne jeden Tag scheint, brauchen die Böden doch Wasser. Und heute morgen sind der wilde Hund und ich beim Spaziergang ordentlich nass geworden. Windig war es auch, und nun ist wieder blauer Himmel zu sehen. Der kleine alte Hund war zuhause geblieben, wie so oft.

Meine Woche war ziemlich bunt, aber es gibt nichts wirklich Besonderes zu berichten.

Außer, dass ich am Sonntag wieder einen sehr schönen Vertretungsdienst hatte und Applaus bekam nach dem Nachspiel und dass mein Freund und Kollege Martin wieder aus Japan zurück ist und mir einen schönen Fächer und weitere Kleinigkeiten mitgebracht hat.

Wer es noch nicht gesehen hat, ich habe über eine Krimireihe gebloggt, bei der der erste Band vor mehr als 30 Jahren erschienen ist und der letzte Band vor 19 Jahren, aber ich bin ja öfter mal spät dran, was das Entdecken von Büchern angeht.

Als nächstes mache ich mich daran, ein neues Video zu untertiteln. Wann ich es veröffentliche, weiß ich noch nicht. Wer mir im Fediverse folgt, wird es mitbekommen. 🙂

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Filed under Leben mit Hund, Musik

Wochenschnipsel 2612

Heute morgen stiefelte der kleine alte Hund bei strahlendem Sonnenschein durch halb gefrorenes Gras und beschloss nach wenigen Minuten, nicht am großen Spaziergang teilnehmen zu wollen. Das ist inzwischen zur Routine geworden – und für mich ist es Routine, mittwochs meine Wochenschnipsel zu tippen und zu veröffentlichen.

Gestern habe ich über das aktuelle Buch von Karin Joachim gebloggt und abends drei Chorproben geleitet, weil der eigentliche Chorleiter im Urlaub ist. Auch vor dem Wochenende habe ich in einigen Gesangvereinen als Chorleiterin ausgeholfen, und nächste Woche ist er wieder da und das bringt mir wieder ein paar freie Abende. Wobei mir sicherlich nicht langweilig wird.

In meinem Postfach häufen sich die Anfragen für Orgelvertretungen, gerade zu Ostern und auch zu Pfingsten und ich muss ausbalancieren, wie stark mein Pflichtgefühl ist und mein Ruhebedürfnis.

Woraus ich im Moment eine Menge positiver Energie ziehe, sind einerseits die guten Reaktionen im virtuellen Raum auf meine Musik (sowohl Orgel als auch nicht-klassisches) und der Austausch mit anderen Musizierenden, und andererseits die Beschäftigung mit meinen Instrumenten – ich habe einige neue Werke für Klavier entdeckt, an denen ich mit großer Freude arbeite und ganz ohne Zeitdruck, weil keine Konzerte anstehen, bei denen ich sie spielen „muss“. Auch für die Blockflöten habe ich viele Ideen und spätestens am Gründonnerstag wird auch das Akkordeon wieder zum Einsatz kommen.

Und vielleicht gibt es bald auch wieder ein Video mit einem Lied und der Ukulele. 🙂

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Wochenschnipsel 2611

Seit einigen Tagen lassen sich in unserer Straße interessante Beobachtungen machen. Es gibt eine Baustelle, Kanalsanierung, großes Loch in der Straße und Vollsperrung mit innerörtlicher Umleitung. Stündlich fahren Fahrzeuge (PKW, LKW) am Hinweisschild und der Teilabsperrung vorbei, um dann vor unserem Haus zum Stehen zu kommen und entweder umzudrehen (PKW) oder 200m rückwärts zu fahren (LKW) und ich frage mich jedes Mal, woran das liegt. Unachtsamkeit? Wurschtigkeit? Navi-hat-es-aber-doch-gesagt? Wird-schon-gehen-wo-soll-da-auch-eine-Sackgasse-sein? Natürlich gibt es zusätzlich auch diejenigen, die anstelle der offiziellen Umleitung den Feldweg hinter den Gärten nehmen – da muss ich beim Hundespaziergang echt aufpassen.

Heute wurde das Wasser abgestellt, aber ich habe rechtzeitig daran gedacht, eine genügend große Menge in Krügen und Kannen bereitzustellen. Und unsere Toiletten hängen an der Regenwasserzisterne.

Was gibt es sonst zu berichten? Letzten Sonntag, am internationalen Frauentag, hatte ich Orgeldienst und habe als Vorspiel und als Nachspiel Werke von Komponistinnen gespielt und auch ein neues Video hochgeladen – die Komponistin hat sich sehr darüber gefreut, denn ich habe damit wohl die Ersteinspielung ihres Stücks vorgenommen (und bin nun auch auf ihrem YouTube-Kanal). Besonders gefreut hat mich außerdem, dass ich es zeitlich geschafft habe, abends zu einem Konzert zu gehen. Gespielt und gesungen wurden Werke von Clara Schumann, Mel Bonis, Emilie Mayer, Amy Beach und Fanny Hensel. Das war wirklich schön.

Für ein neues Konzertprogramm habe ich in den letzten Tagen auch wieder viel mit meinen Blockflöten gearbeitet und finde es immer wieder faszinierend, wie gut der kleine alte Hund im Flur schlafen kann, wenn ich übe – selbst die hohe Sopranino stört ihn nicht.

Letzte Woche durfte ich mit der Einmal-im-Jahr-Band wieder den Gottesdienst zum Weltgebetstag begleiten und das hat wieder viel Spaß gemacht. Wir spielen in dieser Besetzung tatsächlich immer nur zu diesem Gottesdienst, deshalb Einmal-im-Jahr-Band, und verstehen uns so gut, dass uns eine halbe Stunde Probe tatsächlich reicht. Dass einige von uns Profimusiker*innen sind, hilft wohl auch. 😉

Mit Urlaubsvertretung für einen befreundeten Dirigenten und Chorleiter und meinem Vorstandsamt im Arbeitskreis Frau & Musik und den vielen kleinen täglichen Aktivitäten, musikalisch und anderweitig, wird es mir im Moment nicht langweilig, aber ich freue mich trotzdem darauf, wenn es zwischendurch auch mal wieder Abende ohne Termine gibt und ich einfach nur mit dem Strickzeug auf meinem Lieblingssessel sitzen kann. Bald 🙂

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Wochenschnipsel 2609

Wie kann es schon wieder Mittwoch sein? Ich habe die letzten Wochenschnipsel doch erst gestern getippt…

Es ist nicht viel los gewesen in den letzten Tagen.

Schön war das Konzert von Amy Macdonald. Von der Vorband haben wir leider nur zwei Lieder gehört, weil wir später ankamen als ursprünglich geplant. Aber es hat sich rundum gelohnt.

Vom Notensortieren schrieb ich letzte Woche, und mit den Klaviernoten bin ich auch durch. Als nächstes sollte ich mir mal die Akkordeonnoten vornehmen, denn evtl bekomme ich nach Ostern einen Akkordeonschüler und je nachdem, auf welchem Level wir starten, werde ich ein bisserl Material brauchen. Ich denke mir für den Unterricht gerne auch eigene Sachen aus, aber alles selber machen will ich auch nicht. Zumal es ja gutes Unterrichtsmaterial gibt.

Der wilde Hund traf heute beim Morgenspaziergang eine junge Pudelhündin und die beiden tobten ausgelassen herum. Der kleine alte Hund war zuhause geblieben. Eine Runde durch den Garten reichte ihm mal wieder.

Viel mehr gibt es gerade nicht zu berichten. Danke fürs Lesen!

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