Neben mir liegt ein Handpuppen-Katalog, in dem ich immer mal stöbere, obwohl ich bereits eine ganze Kiste voller Hand- und Fingerpuppen habe und im Moment auch nur selten dazu komme, sie einzusetzen. Gestern las ich von einer Frau, die in einem alten Haus wohnt und einen Teil des Hauses zu einem Puppentheater umgebaut hat, wo sie für Kinder Stücke spielt und ihre Handpuppen auch teilweise selber macht. Das hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht entwickle ich mal ein Kinderkonzert mit Handpuppen. Brauche dann nur einen Aufführungsort und ein interessiertes Publikum.
Letzte Woche haben wir bei meiner Schwiegermutter Äpfel geerntet. Der Baum steht ziemlich geschützt und hat trotz der Dürre und der Hitze gut getragen. Wir haben die Äpfel diesmal nicht selbst gekeltert, sondern einem meiner Gesangvereine fürs Mostfest gespendet. Die hatten Bedarf, weil es kein gutes Apfeljahr war – Hitze und Dürre, ich schrieb es schon.
Am Samstag waren wir im Kino, im neuen Shaun das Schaf Film. Es war großartig!
Sonntag dann Kirchenmusik im Dreierpack. Erst große Kirche und große Orgel, dann kleine Kirche und kleine Orgel, schnell nach Hause zum Mittagessen, und am frühen Nachmittag Erntedankgottesdienst mit Chor.
Ich habe hier schon einige Male erwähnt, dass ich gerne Briefe schreibe, auf Papier, „snail mail“, wie es so schön heißt. Irgendwann erzählte mir mal jemand von Postcrossing, einem Dienst zum internationalen Austausch von Postkarten. Das hatte ich mir dann angeschaut, aber gedacht, ach naja, mit deinen Briefpartnerinnen haste ja genug zu schreiben. Und dann stieß ich im Fediverse auf das neu gegründete deutschsprachige Pendant zu Postcrossing: Briefkastenfreude. War mir sympathisch und ich habe mich angemeldet und auch schon eine Karte geschrieben. Ich hoffe, dass sich bald mehr Menschen dort anmelden und vor allem auch Einrichtungen, die dann „Herzkarten“ bekommen können. Meine Brieffreundschaften pflege ich natürlich weiterhin.
Mal schauen, was heute im Briefkasten ist!
Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal 🙂