Tag Archives: TeleTunes

Wochenschnipsel 2514

Vorhin musste ich doch glatt überlegen, ob heute wirklich Mittwoch und damit Zeit für die Wochenschnipsel ist.

Die Kombination aus Pollenflug und „Sommerzeit“ macht mich ganz dingeldongel (um Adsche aus Büttenwarder zu zitieren).

In den letzten Tagen gab es nicht ganz so viel Musik wie sonst. Das lag zum einen daran, dass ich am Sonntag tatsächlich frei hatte und zum anderen daran, dass eines meiner Kundenprojekte viel Aufmerksamkeit erforderte. Aber ich fand dennoch Zeit, Klavier zu spielen und Orgel zu üben und als Zuhörerin in ein Konzert zu gehen. Das war großartig.

Außerdem haben wir Eva Karl Faltermeier live gesehen und das war ein herrlicher Abend. Ich habe teilweise Tränen gelacht und weil ich als Kind vier Jahre in der Oberpfalz gelebt habe, habe ich auch die Passagen gut verstanden, die nicht in „Fernsehbayrisch“ gesprochen wurden.

Heute kam eine neue Flötenlieferung aus Finnland. Mauri hatte ein neues Design im Shop und da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Mal sehen, wann ich ein Video dazu mache, und ob überhaupt.

Während ich das hier tippe, liegt der wilde Hund auf meinen Füßen. Das ist schön warm und weich, aber aufstehen wollen sollte ich jetzt erstmal nicht. Um diesen Blogbeitrag zu veröffentlichen, muss ich das auch nicht. Vielleicht weiß der Hund das ja?

Das soll es für heute auch schon gewesen sein. Danke fürs Vorbeischauen und bis bald!

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Filed under Leben mit Hund, Musik

TeleTunes Double Flutes – Doppelflöten aus Finnland

Für die deutsche Version hier klicken.

I’ve made a video showing my three double flutes made by Mauri in Finland – all of them 3D printed, two are telescopic and one’s not, but still a very compact instrument.

Here are the subtitles:

Hello!

Today I would like to show you my 3D printed TeleTunes double flutes made by Mauri in Finland.

The first one is this black beauty.

You can see it has two labiums here and two blow holes here and a cap down here – says „TeleTunes“.

And when I remove that and open it, I have a double flute.

It is in c minor.

[Playing a scale upwards and downwards. The drone tone of c sounds with all the notes of the scale.]

You can also play just the melody side.

[Playing a scale upwards and downwards.]

It doesn’t overblow, so you don’t get a full octave, but that doesn’t really matter.

[Playing „Double dance“, a piece I wrote for this instrument.]

Right.

The next one is this here.

It has two labiums here, and only one hole to blow into, and it has two caps on each side.

Yes, I could use it just like this if I wanted to.

[Playing a scale upwards and downwards.]

D major.

But of course it’s a double flute.

So, here we go.

[Playing „Alle Vögel sind schon da“, a traditional song about all the birds being back in spring time. You can hear the drone tone of d sounding with all the melody notes.]

And the last one I have is this.

It is, erm, not a telescopic flute and you would need really large bags in your trousers to fit it in there, but it’s still quite compact.

It’s in C major.

[Playing a scale upwards and downwards. Different intervals can be heard.]

[Playing „Der Kuckuck und der Esel“, a traditional song about the cuckoo and the donkey and how they’re arguing about who’s the better singer.]

Right. So, these are my three TeleTunes double flutes.

Let’s see if I can… ah, I’m sure I can hold them all together somehow.

Here we go!

Now, as always, thanks for watching and, yeah,

leave a comment if you would like to or contact me on any other channel.

And watch this space! There will be more videos soon.

Bye-bye!


Ich habe ein Video gemacht, in dem ich meine drei Doppelflöten von Mauri aus Finnland zeige. Wie immer spreche ich Englisch im Video und stelle hier die deutsche Übersetzung dessen bereit, was ich erzähle.

Alle Doppelflöten sind mittels 3D Druck hergestellt; zwei sind Teleskopflöten und eine hat ein anderes Format und ist ebenfalls ziemlich kompakt.

Hier nun die Übersetzung der Untertitel aus dem Video:

Hallo!

Heute möchte ich Euch meine 3D Druck TeleTunes Doppelflöten zeigen, hergestellt von Mauri in Finnland.

Die erste ist diese schwarze Schönheit.

Ihr könnt die beiden Labien hier sehen und zwei Anblaslöcher und hier unten ein Deckel, auf dem TeleTunes steht.

Wenn ich den Deckel wegnehme und die Flöte öffne, habe ich eine Doppelflöte. Sie steht in c-Moll.

[Ich spiele eine Tonleiter hinauf und hinunter. Der Dauerton c klingt mit allen Tönen der Skala.]

Es ist möglich, auch ohne den Dauterton zu spielen, nur die Melodie-Pfeife.

[Ich spiele eine Tonleiter hinauf und hinunter.]

Die Flöte überbläst nicht; wir bekommen also keine volle Oktave, aber das macht überhaupt nichts.

[Ich spiele „Double dance“, ein Stück, das ich für dieses Instrument geschrieben habe.]

Nun. Die nächste Flöte ist diese hier. Sie hat hier zwei Labien, und nur ein Einblasloch, und Deckel auf jeder Seite.

Ich könnte sie einfach so benutzen.

[Ich spiele eine Tonleiter hinauf und hinunter.]

D-Dur.

Aber natürlich ist es auch eine Doppelflöte. Also, los geht’s.

[Ich spiele „Alle Vögel sind schon da“. Der Dauerton d klingt mit allen Melodietönen mit.]

Und die letzte, die ich habe, ist diese hier. Sie ist, ähm, keine Teleskopflöte und man würde wirklich große Hosentaschen benötigen, um sie hineinzustecken, aber sie ist dennoch recht kompakt. Sie steht in C-Dur.

[Ich spiele eine Tonleiter hinauf und hinunter. Verschiedene Intervalle sind zu hören.]

[Ich spiele „Der Kuckuck und der Esel“.]

So, das sind also meine drei TeleTunes Doppelflöten. Mal sehen… ja, doch, ich kann sie bestimmt alle zusammen festhalten und zeigen. Hier sind sie!

Nun, wie immer sage ich Danke fürs Zuschauen und ja, hinterlasst einen Kommentar, wenn Ihr mögt oder kontaktiert mich auf einem anderen Kanal.

Und schaut wieder vorbei! Es wird bald neue Videos geben.

Bye-bye!

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Filed under Music, Musik

Neue Flöten in der Sammlung

Heute kam ich endlich dazu, die Untertitel zu meinem neuesten Flöten-Video fertigzustellen.

Wie (fast) immer spreche ich im Video Englisch, und die deutsch Übersetzung der Untertitel findet sich hier.

Hello!

Today I brought a basket full of whistles, flutes and recorders.

Here I’m also wearing an instrument as a necklace. It is a tiny ocarina and I just had to have it because I love the colours.

I’m gonna play it for you.

It might sound a bit piercing in the high notes, so in case you’re listening to this, wearing headphones, please turn the volume down just a little bit.

[Playing a major scale upwards and downwards]

Necklace ocarina.

Then, the next instrument I wanted to show you is this Low G Whistle made by James Dominic.

[Playing a major scale upwards and downwards]

Also in G and probably already known to you is my Schneider Kindergartenflöte.

[Playing the first six notes of a major scale upwards and downwards]

And, staying in the recorder world, I have this beautiful soprano recorder. The wood is plum and it’s made by Kunath.

[Playing a major scale upwards and downwards]

Then I have two new whistles.

One is this. It’s a Clarke in D and I already have one of these, but I wanted to have this one, too, because it says „Play for Ukraine“ and of course play for any place in the world where people are desperate for peace.

[Playing a major scale upwards and downwards]

And the other whistle is a Tony Dixon tuneable whistle in C. Tuneable means that you can move the headjoint out a bit to tune the instrument when you’re playing with others.

[Playing a major scale upwards and downwards]

And then we have another TeleTunes flute made by Mauri in Finland.

This one is just like a tin whistle basically, it has no thumb hole. It’s more or less a bent tin whistle although it is made of plastic – it’s 3D printed.

It’s in D sharp major.

[Playing a major scale upwards and downwards]

And the last one is this bright yellow double snail bent snake whatever shaped instrument, also 3D printed by Mauri in Finland.

And for this one, I’m going to have a look at the fingering chart.

Be amazed!

[Playing a major scale upwards and downwards – since it’s a double flute, not only single notes are heard, but intervals]

So, it is a flute with a drone and you can hear that you will always get really nice intervals to sound, so I guess it’s perfect for improvisations and I need to play around with it a lot more.

Right!

So, this is it.

Thanks for watching and please let me know if you would like to have longer introduction videos for any of the instruments I was showing today.

Bye-bye!

Übersetzung:

Hallo!

Heute habe ich einen Korb voller Whistles, Flöten und Blockflöten mitgebracht.

Hier trage ich ein Instrument als Halskette. Es ist eine kleine Okarina und ich musste sie einfach haben, weil ich die Farben liebe.

Ich spiele sie für euch. Wenn Ihr Euch das Video mit Kopfhörern auf den Ohren anguckt bzw. anhört, dreht die Lautstärke ein wenig runter, weil die hohen Töne doch etwas schrill klingen.

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Eine Okarina als Halskette.

Das nächste Instrument, das ich Euch zeigen wollte, ist diese Low G Whistle von James Dominic.

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Ebenfalls in G Dur und Euch vermutlich schon bekannt ist meine Schneider Kindergartenflöte.

[Ich spiele die ersten sechts Töne einer Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Und wir bleiben in der Welt der Blockflöten. Hier habe ich diese schöne Sopranblockflöte aus Pflaumenholz, von Kunath.

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Dann habe ich zwei neue Whistles. Eine ist diese hier, eine Clarke in D. Ich habe bereits eine dieser Art, aber wollte diese hier zusätzlich haben, denn hier steht „Play for Ukraine“ (Spiel für die Ukraine) und spielt auch für all die Orte auf der Welt, an denen sich die Menschen so sehr nach Frieden sehnen.

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Die andere Whistle ist eine stimmbare Tony Dixon in C. Stimmbar heißt, dass man das Kopfstück bewegen kann, um das Instrument anzupassen, wenn man mit anderen zusammen spielt.

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Und dann haben wir hier eine weitere TeleTunes Flöte von Mauri in Finnland. Diese hier ist wie eine Tin Whistle, denn sie hat kein Daumenloch. Sie ist im Grunde eine gebogene Tin Whistle, nur eben aus Kunststoff aus dem 3D Drucker. Sie steht in Dis-Dur.

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter.]

Und die letzte Flöte für heute ist diese knallgelbe doppelte Schnecken, Schlangen, Was auch immer Flöte, ebenfalls 3D Druck von Mauri aus Finnland.

Für diese schaue ich lieber mal auf die Grifftabelle.

Ihr werdet staunen!

[Ich spiele eine Durtonleiter hinauf und wieder hinunter. Da es sich um eine Doppelflöte handelt, hört man nicht nur Einzeltöne, sondern Intervalle.]

Das ist also eine Flöte mit Borduntönen und Ihr hört, dass man immer schöne Intervalle bekommt und ich denke, das ist perfekt für Improvisationen. Ich werde damit noch viel mehr experimentieren.

Das wär’s für heute.

Danke fürs Zuschauen und lasst mich bitte wissen, wenn Ihr zu einem der heute vorgestellten Instrumente noch ein längeres Video wollt.

Bye-bye!

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Filed under Musik

Wochenschnipsel 2509

Gerade las ich „Why personal websites matter“ (Warum persönliche/private Websites relevant sind) von Joan Westenberg, nachdem Stephan den Link im Fediverse gepostet hatte. Da ich selbst nie FB und Insta genutzt habe, kenne ich manches von dem, was Joan beschreibt, nur vom Hörensagen, aber natürlich habe ich es schon mehr als einmal erlebt, dass ich Informationen nicht frei lesen konnte, eben weil sie auf einer „Social“-Media-Plattform gepostet wurden, zu der nicht alle gleichermaßen Zugang haben. Und es ärgert mich jedes Mal, wenn Vereine oder kleine Unternehmen statt einer eigenen Website nur eine FB-Fanpage haben (oder wie auch immer diese Seiten inzwischen heißen).

Umso schöner ist es, dass es immer noch Unentwegte gibt, die bloggen und/oder die sich im Fediverse tummeln und es zu einem interessanten und spannenden Ort machen. Gerade jetzt wird es noch wichtiger, sich vernetzen zu können mit Menschen, denen Vielfalt und Demokratie am Herzen liegt.

Apropos Fediverse, seit einiger Zeit nutze ich neben Mastodon und Misskey ja auch PeerTube für Musikvideos und werde nach und nach auch Videos von Vimeo dorthin umziehen. Gestern postete ich den Link zu einem Video, das ich vergangenen Sommer gemacht habe, und irgendwie geht das gerade durch die Decke mit fast 80 Aufrufen. Ja, YouTuber werden das möglicherweise belächeln, weil das nach YT-Maßstäben vermutlich weniger als nichts ist, aber für mich ist das eine sehr erfreuliche Zahl und zeigt, dass werbefinanzierte Plattformen halt doch nicht das einzig Mögliche sind.

Was gibt es sonst zu erzählen? Ich habe neue TeleTunes-Flöten bekommen und ein Video gemacht, zu dem ich allerdings die Untertitel noch erstellen muss – deshalb ist es noch nicht online. Ich habe einen Orgelvertretungsdienst gespielt und wurde (wieder einmal) gleich danach gefragt, ob ich irgendwann wiederkomme. Ich war wählen und habe ganz viel mit den Hunden gekuschelt, weil es nötig war.

Und ich war auf einem Ukulele-Workshop! Den hatte ich im Januar zufällig entdeckt und dann lange überlegt, ob ich mich traue, mich gleich für die Fortgeschrittenen-Version anzumelden. Schließlich hab ich die Ukulele erst seit gut 10 Monaten und regelmäßig üben tue ich nicht wirklich. Aber die „3-4 Akkorde“, die man laut Workshopbeschreibung für den Fortgeschrittenenkurs können sollte, die kann ich und auf der Gitarre schrammle ich, seit ich 12 bin (allerdings auch nie Unterricht gehabt). Also angemeldet und hingefahren. Dort angekommen gleich gefragt worden, in welchem Ensemble ich spiele und von der fragenden Person ganz mitleidig angeschaut worden, als ich sagte, ich spiele nur für mich und ab und zu. Aber ich konnte im Workshop locker mithalten und habe einiges gelernt. Und mir gleich noch ein Übungsbuch gekauft. Vieles, was ich bisher intuitiv gemacht habe, war auch gut und richtig und so steht dem Weiterschrammeln nix im Wege. Außer vielleicht der allgegenwärtige Zeitmangel 😉

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Filed under Musik, Sammelsurium

Subtitles to the video about the small 3D printed flute

Hello!

Here I am again, sitting at my piano with my handbag full of flutes.

You might have seen this handbag before – I have already introduced several 3d printed instruments that live in that handbag and I have a new one!

So, say hello to this new instrument here.

It is not a telescopic flute like the others, but it’s still quite compact and small and you can put it in any handbag or put it in the bag of your trousers.

This one is tuned in F major.

(Playing „Oats, peas, beans and barley grow“)

Like all the other flutes from my handbag collection it doesn’t have a thumbhole and it has six holes on the front and you use three fingers of your right hand and three fingers of your left hand to play.

(Playing a scale upwards and downwards)

It overblows into the next octave, so it’s a pretty versatile instrument and if you would like to play more than just the F major scale or from time to time play B (flat) major or whatever, you can do a bit of half-holing here as well. So, you can play sort of a chromatic scale.

I’m trying to show it to you. Not sure whether the instrument will want it right now, but let’s see.

(Playing a chromatic scale upwards)

For the purists among you, yes, it’s not perfect, but it works and it just takes a bit of practice.

Speaking of practice, one thing that was really, really doing my head in when I started playing this instrument was that due to the design – going from here, then we bend and go there, bend again and go here – the position of the left ring finger and left index finger are switched.

Swapped around, if you like.

It takes a bit of getting used to this.

(Playing four notes)

Next note is not played by your ring finger but by your index finger.

(Playing the scale upwards and downwards)

Just for comparison, I’m going to show you a tin whistle in D major and the scale is played like this.

(Playing a D major scale upwards and downwards)

Position number 4 is your left ring finger, 5 is your middle finger and 6 is your index finger.

(Playing a few notes)

And it’s the opposite here.

(Playing a few notes)

But I think it’s worth practicing this. I guess it’s good for your brain. I mean, music making is always good for your brain, and good for your heart and soul.

I’ve quite grown to like this instrument and I’m going to play you another tune that

[short moment of not knowing what I was going to say about the tune]

I like.

(Playing „Cockles and Mussles“, better known as „Molly Malone“)

Thank you for watching! And stay tuned. I’m not sure what I’m going to show you next time, but there are definitely more instruments that will appear on this channel.

Bye bye!

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Filed under Music

Übersetzung der Untertitel zum Kompaktflötenvideo

Hallo!

Hier bin ich wieder, ich sitze am Klavier, mit meiner Handtasche voller Flöten.

Ihr habt diese Handtasche vielleicht schon einmal gesehen – ich habe schon mehrere 3D Druck Instrumente vorgestellt, die in dieser Handtasche sind, und ich habe ein neues Instrument!

Also, sagt hallo zur neuen Flöte hier.

Es ist keine Teleskopflöte wie die anderen, aber trotzdem sehr kompakt und klein und Ihr könnt es in die Handtasche tun oder in die Hosentasche stecken.

Das Instrument steht in F-Dur.

(Ich spiele „Oats, peas, beans and barley grow“, ein Lied über Hafer, Erbsen, Bohnen und Gerste)

Wie all die anderen Flöten in meiner Handtaschen-Sammlung hat diese hier kein Daumenloch und hat sechs Löcher für die Finger, drei für jede Hand.

(Ich spiele eine Tonleiter nach oben und nach unten)

Durch Überblasen kommt man in die nächsthöhere Oktave, was die Flöte zu einem sehr vielseitigen Instrument macht und falls Ihr mehr als nur F-Dur oder manchmal B-Dur spielen wollt, lassen sich die Löcher auch halb abdecken und chromatische Tonleitern spielen.

Ich versuche, Euch das zu zeigen. Bin nicht sicher, ob das Instrument es jetzt mitmacht.

(Ich spiele eine chromatische Tonleiter nach oben)

Für die Puristys unter Euch, ja, es ist nicht perfekt, aber es funktioniert und braucht nur ein wenig Übung.

Apropos Übung, eine Sache, die ich anfangs gar nicht so recht in meinen Kopf bekommen habe, war, dass aufgrund der Bauform – von hier, dann ein Knick, dann nach da, dann wieder ein Knick, dann nach da, die Fingerposition für den Ringfinger und den Zeigefinger der linken Hand vertauscht ist.

Ich habe eine Weile gebraucht, mich daran zu gewöhnen.

(Ich spiele vier Töne)

Der nächste Ton wird nicht mit dem Ringfinger gespielt, sondern mit dem Zeigefinger.

(Ich spiele die Tonleiter nach oben und nach unten)

Zum Vergleich zeige ich Euch eine Tin Whistle in D-Dur, bei der die Tonleiter folgendermaßen gespielt wird.

(Ich spiele eine D-Dur Tonleiter nach oben und nach unten)

Position Nummer 4 ist der linke Ringfinger, 5 der Mittelfinger und 6 der Zeigefinger.

(Ich spiele ein paar Töne)

Hier ist es umgekehrt.

(Ich spiele ein paar Töne)

Aber ich denke, es lohnt sich, das zu üben. Ist bestimmt gut fürs Hirn. Ich meine, Musizieren ist eh gut fürs Hirn, und außerdem für Herz und Seele.

Ich mag das Instrument inzwischen sehr und ich spiele jetzt eine weitere Melodie die

[kurzer Moment, in dem ich überlege, was ich eigentlich sagen wollte]

ich mag.

(Ich spiele „Cockles and Mussles“, bekannt als „Molly Malone“)

Danke fürs Zuschauen! Und bleibt dran. Ich weiß noch nicht, was ich Euch beim nächsten Mal zeigen werde, aber es gibt noch mehr Instrumente, die auf diesem Kanal ihren Auftritt haben werden.

Bye bye!

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Filed under Musik

Subtitles to the telescopic flutes introduction video

These are the subtitles from the introduction video to my collection of telescopic flutes.

Hello!

I’m sitting next to my piano, but I don’t want to show you anything that has to do with keys, today.

I have here a handbag full of flutes.

Telescopic flutes from Finland.

You might already have seen the video I made about this flute here. This telescopic flute was the first one I got from Mauri and it is about the size of a soprano recorder.

I brought one, to show you.

It is tuned in a minor scale and doesn’t have a thumb hole at the back so you basically play it like, for example, a tin whistle.

(Playing the folk song „Vem kan segla förutan vind“ – „Who can sail without the wind“)

Fits in a handbag, fits in the pocket of your trousers, and when you’re done playing, you just put it back together and that’s it.

Now this one has an amazing sister: it’s a double flute! It is tuned in a minor scale as well and it has a drone pipe with it.

Look, twice the size.

This one is really a bit stiff.

Take the cap off, flick it open, maybe adjust it a little bit. You have to make sure that both ends have the same length, so that you actually get the same tone.

The drone on its own, and the melody side on its own, and together.

(Playing an improvised song in, I don’t know, late medival style perhaps.)

You can do all kinds of meditation with it, and improvisation, and I just like the idea. It’s 3D printed, that’s different to the wooden case of the piano here, but it is a real musical instrument.

I leave it here as it is because this one still needs to get used to being flicked open and put back together again.

Now, these two are in minor scales, but Mauri also has some flutes in major scale.

And this one is just looking so neat, isn’t it. The colour is pinkish-orange-golden, all kinds of colours, and it has a different shape, it’s a hexagon.

There we have it. And it’s tuned in a major scale.

(clearing my throat)

(Playing a major scale up and down again)

(Playing a jig, „The Old Favourite“)

Isn’t this a wonderful, warm sound? I love this sound, and it is a beauty!

The only thing I had to get used to is that some of the holes are placed right on the edges of the hexagon, so you have to get used to putting your fingers on the right place and also stretching my ring finger a bit to close the hole down there, but basically everytime I’m getting a new instrument I have to get used to it in a way.

This is this one, and you just put it back together and put it back in your bag (or on the lid of the piano).

There’s more!

The last one.

Now this is one of the coolest instruments ever, because you could put it on your keychain.

It’s a bit heavy, but in theory you could even wear it as an earring, which I don’t.

It has a kind of greenish colour and you take the cap off and flick it open and adjust it a bit. There it is. A tiny keychain flute.

(playing all six notes from low to high and back)

Large enough to play „Twinkle, twinkle, little star“.

(Playing the song)

And versatile enough to also play the „Bear Dance“, for example.

(Playing the dance)

Think about it – how cool is it to have a small instrument on your keychain and you can even play dance music with it.

The size of this one is of course much less than a soprano recorder, less than a sopranino, about the size of a garklein which is a very small recorder.

But, again, as you can see here, the recorder has a hole for the thumb on the back and the telescopic flute doesn’t.

So, yeah, this is a short introduction to these really, really nice instruments made by Mauri in Finland and who knows, he might think of yet another design that I just absolutely want to have and add to my collection and the good thing is: in this handbag, there’s so much space in there!

Thank you for watching. I hope you like it. You can find the link to Mauri’s Etsy shop in the description below and I’ve also made a German translation of what was said.

If you have any questions, don’t hesitate to get in touch. Thank you for watching! Bye-bye!

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Übersetzung der Untertitel zum Video über die Teleskopflöten

Das ist die Übersetzung der englischen Untertitel zum Video über meine Teleskopflöten aus Finnland.

Hallo!

Ich sitze hier an meinem Klavier, möchte euch heute aber nichts zeigen, das mit Tasten zu tun hat. Ich habe hier eine Handtasche mit Flöten. Teleskopflöten aus Finnland.

Ihr habt vielleicht schon das Video gesehen, das ich von dieser Flöte gemacht habe. Es ist die erste, die ich von Mauri gekauft habe und hat in etwa die Größe einer Sopranblockflöte. Ich habe eine mitgebracht, um das zu zeigen.

Die Flöte ist in einer Molltonleiter gestimmt und hat hinten kein Daumenloch, wird also wie eine Tinwhistle gespielt.

(Ich spiele das Lied „Vem kan segla förutan vind“ – „Wer kann ohne Wind segeln“)

Passt in die Handtasche, passt in die Hosentasche, und wenn man mit dem Spielen fertig ist, schiebt man sie einfach wieder zusammen und das war’s.

Diese Flöte hat eine erstaunliche Schwester: eine Doppelflöte! Ebenfalls in Moll und mit einem Bordunton. Schaut, doppelt so breit. Sie ist ein wenig schwergängig.

Nehmt die Kappe ab, schnickt sie auf, justiert sie ein wenig. Ihr müsst sicherstellen, dass die Enden gleich lang sind, so dass die Töne stimmen.

Nun die Bordunpfeife alleine, hier die Melodiepfeife, und nun beide zusammen.

(Ich spiele eine improvisierte Melodie, ungefähr in spätmittelalterlichem Stil?)

Ihr könnt sie für alle Arten von Meditation und Improvisation nutzen, und ich mag die Idee einfach.

Es ist 3D-Druck, ganz anders als z.B. die Holzarbeit an diesem Klavier, aber es ist ein echtes Musikinstrument.

Ich lasse es jetzt so, denn diese Flöte muss sich noch ein wenig ans Auseinander- und Zusammenschieben gewöhnen.

Nun, diese beiden sind in Moll, aber Mauri baut auch Flöten in Dur.

Diese hier sieht so gut aus, nicht wahr. Die Farbe ist eine Art pink-orange-gold, alle Schattierungen und hat eine andere Form: sechseckig. Und in Dur gestimmt.

(Da muss ich mich räuspern.)

(Ich spiele eine Durtonleiter von unten nach oben und zurück)

(Ich spiele einen Jig „The Old Favourite“)

Hat sie nicht einen wunderbaren, warmen Klang? Ich liebe diesen Klang, und sie ist eine Schönheit!

Ich musste mich nur daran gewöhnen, dass manche Löcher direkt auf der Kante sitzen, so dass ich lernen musste, wohin meine Finger gehören, und auch der Ringfinger muss sich strecken, um das unterste Loch zu erreichen. Aber das ist ja bei allen Instrumenten so, dass ich mich an sie gewöhnen muss.

Das ist diese, und man schiebt sie einfach wieder zusammen und legt sie in die Tasche (oder auf den Klavierdeckel).

Und hier ist noch mehr! Die letzte für heute.

Das ist eines der coolsten Instrumente überhaupt, denn ich kann sie einfach am Schlüsselbund befestigen. Sie ist zu schwer, aber theoretisch könnte ich sie sogar als Ohrring tragen.

Die Farbe ist grünlich und auch hier nimmt man einfach die Kappe ab und schnickt sie auf und justiert sie ein wenig. Hier ist sie, eine kleine Schlüsselanhängerflöte.

(Ich spiele alle sechs Töne von unten nach oben und zurück.)

Groß genug, um „Twinkle, twinkle, little star“ zu spielen.

(Ich spiele das Lied.)

Und vielseitig genug, zum Beispiel für den Bärentanz.

(Ich spiele den Tanz.)

Es ist wirklich ausgesprochen cool, ein kleines Instrument am Schlüsselbund zu haben und damit sogar Tanzmusik spielen zu können.

Diese Flöte ist um einiges kleiner als eine Sopranblockflöte, kleiner als eine Sopranino, ungefähr so groß wie eine Garklein, eine sehr kleine Blockflöte.

Aber, wie ihr hier sehen könnt, die Blockflöte hat ein Daumenloch auf der Rückseite, und die Teleskopflöte nicht.

Ja, das ist die kurze Einführung in diese wirklich tollen Instrumente, die Mauri aus Finnland herstellt und wer weiß, vielleicht denkt er sich noch ein weiteres Design aus, das ich unbedingt haben möchte für meine Sammlung und das Gute ist, dass in dieser Handtasche noch eine Menge Platz ist!

Danke fürs Zuschauen. Der Link zu Mauris Etsy-Shop ist in der Beschreibung und auch die deutsche Übersetzung.

Falls Ihr Fragen habt, meldet Euch gerne. Nochmal danke, und tschüß!

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Filed under Musik

Wochenschnipsel 2415

Wer mein Blog schon länger kennt, weiß, dass ich zwischendurch sehr stille Phasen hatte, in denen sich hier wochen- und monatelang nichts tat. Die Wochenschnipsel sind eine gute Möglichkeit für mich, das Ganze nicht wieder einschlafen zu lassen, und ab und zu schreibe ich auch andere Beiträge; diese dann meist auf Englisch. Für mich ist das stimmig und passend – neulich las ich irgendwo, dass ruhende Blogs etwas Tolles seien, denn wenn es dann mal einen Beitrag gäbe, wüsste man als Leser*in, dass dieser Beitrag besonders gut durchdacht sei. Eine interessante Schlussfolgerung. Die kleine (große) Perfektionistin in mir fing natürlich gleich wieder an zu nölen und fragte, ob meine Wochenschnipsel denn durchdacht genug seien… ich tippe zwar ohne auf die Tastatur zu gucken, aber das Denken schalte ich dabei dann doch nicht aus 😉

Auch diese Woche gibt es viel Musikalisches zu berichten. Seit gestern sind zwei meiner Akkordeons aus der Werkstatt zurück. Es waren Kleinigkeiten zu richten und ich bin mit den Arbeiten sehr zufrieden. Einen „Patienten“ habe ich noch in meiner Sammlung, aber da muss mehr gemacht werden und das werde ich noch eine Weile schieben. Habe ja genügend Instrumente, die funktionieren, und der Tag hat eh nur 24 Stunden…

Damit sich meine Teleskopflöte nicht einsam fühlt, und vor allem weil das Spielen mit ihr so viel Spaß macht, habe ich mir bei Mauri weitere Flöten bestellt und sie sind nun schon auf dem Weg aus Finnland zu mir. Sobald sie da sind, werde ich berichten. Und vielleicht auch wieder ein Video machen.

Die Blockflöten-Diva und ich verstehen uns auch immer besser, und die Einspielphase ist so gut wie beendet. Sie ist wirklich ein schönes Instrument und ich freue mich sehr, dass ich sie aus dem Schrank befreien durfte.

Seit Jahren haben wir in unserem Garten im Schatten des Walnussbaums ein Igelhaus stehen. Das ist eine Holzkiste mit abnehmbarem Deckel und innen so konstruiert, dass Igel hineingelangen können, aber Katzen oder andere Tiere nicht. Es gibt sozusagen eine Art Flur, und der „Wohnbereich“ ist nur für Igel (oder Mäuse) zugänglich. Wir hatten das Haus beschafft und aufgestellt, nachdem wir einmal im Frühjahr in einer Ecke des Gartens einen schlafenden Igel unter einem Laubhaufen gefunden hatten. Da dachten wir, warum nicht ein Häuschen anbieten. Tja, und dann wohnten in diesem Haus erst einmal nur Spinnen. Unser wilder Hund hat Igel zum Fressen gern – was er in seiner Jugend erlebt hat, wissen wir nicht, aber er muss wohl in dieser Zeit angefangen haben, Igel zu jagen. Was an sich nicht so schwierig ist, da Igel bei nahender Gefahr nicht weglaufen, sondern sich einrollen. „Normale“ Hunde lassen sich durch die pieksenden Stacheln ja abhalten, den Igel zu beißen. Nicht jedoch unser wilder Hund. Wenn man das weiß, passt man halt auf, dass er keine Igel erwischt. Nun berichtete ich ja kürzlich davon, dass der wilde Hund lernt, frei im Garten zu laufen. Vor einigen Tagen rannte er, Nase am Boden, zielstrebig zum Igelhaus und versuchte dann, von allen Seiten hineinzugelangen. Er war sehr aufgeregt und fokussiert und meine Vermutung, dass das Haus bewohnt ist, bestätigte sich. Tatsächlich ist ein Igel dort eingezogen und darüber freue ich mich sehr. Gleichzeitig müssen die Trainingseinheiten „ich laufe aus dem Garten nicht weg“ des wilden Hundes jetzt pausieren, denn sobald er den Igelgeruch in die Nase bekommt, ist er nicht mehr zu halten. Also geht er halt wieder an den langen Leine in den Garten und ich lasse ihn einen weiten Bogen ums Igelhaus machen.

Danke fürs Lesen, und bis nächste Woche!

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Wochenschnipsel 2408

Vor ein paar Tagen sagte ein Freund, der Winter sei so kalt gewesen. Einer meiner Spitznamen ist „Polarhuhn“ (die Geschichte dazu wird vielleicht irgendwann erzählt werden) und so konnte ich diese Wahrnehmung nicht wirklich teilen. Und eigentlich war der Winter auch nicht besonders kalt, bis auf wenige Tage, aber vor allem nass.

Am Sonntag hatte der Hund die erste Zecke und das zeigt, dass der Winter schlicht nicht kalt genug war, wenn diese Tierlein schon im Februar aktiv sind. Auch die Pollen sind munter unterwegs, aber trotzdem finde ich es schön, zu beobachten, wie sich die Natur nach der Winterpause verändert.

Meine Musikinstrumentensammlung ist um ein weiteres Mitglied reicher: ich habe mir ein Kazoo aus Holz gegönnt, das sehr angenehm klingt. Es ist um einiges leiser als mein Metall-Kazoo, was zu erwarten war, und neben dem schönen Klang sieht es einfach hübsch aus.

Von meiner neuen Teleskopflöte hatte ich vor einer Weile schon einmal berichtet und während ich das Wort Teleskopflöte tippte, dachte ich, man könnte es ja auch „Telesko-Pflöte“ aussprechen, mit Betonung auf „les“ und dann überlegte ich, ob Telesko die Herkunfts- oder die Materialbezeichnung sein könnte oder vielleicht ein Name für den Musikstil, den man damit spielt. Manchmal macht mein kreativer Kopf lustige Sprünge. Ich mag das. Was ich aber eigentlich erzählen wollte: ich habe ein Video gemacht mit einem Klangbeispiel. Und vielleicht (ganz bestimmt!) zieht irgendwann auch noch eine weitere Flöte von TeleTunes bei mir ein. Für musikalische Spielereien kann ich mich immer wieder begeistern.

Neu in meinem Bücherschrank ist „Kreativität“ von Melanie Raabe, und „Lauschen, spielen, träumen. Kreative Mitmachgeschichten für Kinder“ von Marie Mangold. Das Buch von Melanie Raabe habe ich regelrecht verschlungen und innerhalb weniger Tage gelesen. Es ist eines der Bücher, die ich selbst gerne geschrieben hätte. Ich werde es sicher noch öfter in die Hand nehmen. Ähnlich gefesselt hatte mich „Kopf frei für den kreativen Flow“ von Roberta Bergmann. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema Kreativität, und es gibt Bücher, die mich einfach „anspringen“ und es gibt andere, wo ich sage, naja, steht viel Interessantes drin, und ja, neue Impulse bekommen, aber die Impulse hallen nicht so lange nach wie bei diesen beiden Büchern. Zu den Mitmachgeschichten kann ich noch nichts sagen, die warten noch darauf, gelesen zu werden. Aber das erste Durchblättern war vielversprechend.

Jetzt hole ich mir noch einen Kaffee, bedanke mich bei Euch fürs Vorbeischauen und sage „bis spätestens nächste Woche“! 🙂

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