Wochenschnipsel 2601 und 2602

Die ersten Wochenschnipsel im Jahr 2026! Wer sich über den Titel wundert – ich gehe immer nach den Kalenderwochen, und da haben wir tatsächlich schon die zweite, und damit ich nicht durcheinander komme, gibt es die doppelte Zählung.

Ich hoffe, alle, die das hier lesen, sind gut ins neue Jahr gekommen. Hatte ich letzte Woche noch darüber geschrieben, wie schwierig es manchmal sein kann, mit der aktuellen Weltenlage klar zu kommen, könnte ich diese Woche einen drauf setzen und sagen, herrjemine, es wird ja nur schlimmer statt besser. Aber das würde mich nicht weiterbringen und euch auch nicht und deshalb belasse ich es dabei.

Der Jahreswechsel bei uns war ruhig, die Hunde haben die Böllerei verschlafen und in unserem Dorf war auch nicht sooo viel los.

Mein erster Sonntag brachte gleich zwei Vertretungsdienste; eine Orgel kannte ich noch nicht, an der anderen hatte ich schon mehrmals gespielt. Es hat Spaß gemacht, wieder ein neues Instrument zu entdecken und ich war einmal mehr froh, dass ich viel Erfahrung mit kleinen historischen Orgeln habe, denn auf Ergonomie wurde früher selten geachtet und als Anfängerin wäre ich mit diesem Instrument nicht ohne weiteres zurechtgekommen. Die Ukulele kam auch wieder zum Einsatz und es gab dazu nur positive Rückmeldungen.

Gestern hatte ich einen weiteren Vertretungsdienst und auch das war schön und auch da wurde ich gefragt, ob ich einmal wiederkomme.

Wie immer habe ich Werke von Komponistinnen gespielt und werde das auch am kommenden Sonntag tun.

Seit zwei Tagen haben wir Schnee und auch wenn es nicht viel ist, sieht es doch schön aus. Allerdings waren die Hunde beide unglücklich über die Salzlake auf den Straßen. Der wilde Hund lässt sich zwischendurch die Pfoten mit einem Tuch abwischen, weil er weiß, dass ihm das gut tut. Der kleine alte Hund fällt in lange geübte Verhaltensweisen zurück und schnappt, wenn der Mensch an die Pfoten fassen will. Das macht das Ganze natürlich nicht gerade leicht, aber da müssen wir jetzt durch. Ich versuche immer, Wege zu laufen, die nicht gestreut werden. Das funktioniert glücklicherweise auch einigermaßen. Und irgendwann taut es eh wieder.

Pläne für dieses Jahr habe ich übrigens keine. Außer, dass ich das weitermachen möchte, was ich bereits regelmäßig tue. Orgel spielen, Videos aufnehmen, Konzerte vorbereiten, bloggen, komponieren… das genügt für die meisten Wochen sowieso 😉

Danke fürs Lesen und auf ein gutes Jahr!

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Jahresrückblick statt Wochenschnipsel

Es ist Mittwoch, und da gibt es normalerweise meine Wochenschnipsel, aber gleichzeitig ist mit dem 31. Dezember der letzte Tag des Jahrs 2025 und so dachte ich mir, ich schaue mir einfach nochmal das Jahr an.

Wenn ich von anderen höre oder lese, wie ihr Jahr 2025 war („eher so meh“ ist noch die harmloseste Variante, bis hin zu „geh mir weg mit dem Mist!“), traue ich mich kaum zu sagen, dass bei mir eigentlich alles ganz gut ist.

Klar, die große Welt macht mir auch Kopf- und Herzweh. Ich sehe mit Sorge auf Entwicklungen, die unsere Freiheit und die Demokratie und das, was wir uns erkämpft haben an Rechten für Frauen und für queere Menschen, bedrohen und die Klimakrise scheint auch immer weiter an Fahrt aufzunehmen und da kann einer schon Angst und Bange werden. Aber ich bin nicht handlungsfähig, wenn ich mich von den großen Themen vereinnahmen und zur Starre erschrecken lasse und deshalb möchte ich mich auf das konzentrieren, das ich beeinflussen und vielleicht sogar ein Stückweit zum Guten verändern kann.

Dazu gehört, dass ich dieses Jahr noch mehr Rad gefahren bin als sonst, weil im Sommer mein Muli (Lastenrad) eingezogen ist, das mir unheimlich viel Freude macht und einige Autofahrten überflüssig machte.
Dazu gehört, dass ich im August beim allerersten CSD in Friedberg (Hessen) dabei war und dass die Veranstaltung so unheimlich schön und bunt war und zeigte, dass wir, die wir Vielfalt wollen und schätzen, eben nicht ganz alleine sind. Und ich habe mir den Termin fürs nächste Jahr schon in den Kalender geschrieben.
Dazu gehört, dass ich mich musikalisch für alle einsetze, die im „großen“ Konzertbetrieb vielleicht nicht so oft gehört werden.
Dazu gehört, dass ich viele meiner eigenen Kompositionen frei zur Verfügung stelle (zur Erbauung von Menschen, nicht zum Training von irgendwelchen Tools!!!).
Dazu gehört, dass ich noch bewusster einkaufe (vor allem regional) und dass wir immer öfter vegan kochen.
Dazu gehört, dass ich eine neue Aufgabe in einem Verein übernommen habe, die mich zeitlich und fachlich fordert, die mir aber sehr wichtig ist.

Und einiges mehr.

Musikalisch war 2025 ein sehr reiches Jahr und ich habe unheimlich viel erlebt und bin an einigen Herausforderungen ordentlich gewachsen.

Ich bin sehr dankbar für Begegnungen und neue Bekanntschaften, für die Gelegenheiten, tolle Instrumente zu spielen, für geruhsame Stunden mit Büchern oder Strickzeug, für Erlebnisse mit den Hunden, für kleine Auszeiten im Garten, für alle, die meine Videos im Fediverse anschauen/anhören und manchmal auch kommentieren, und für viel mehr als ich hier auflisten kann.

Und natürlich sage ich allen „Danke!“, die mein Blog hier lesen. Ich freue mich aufs nächste Jahr!

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WochenSchnipsel 2552

Wenn nicht gleich noch das Telefon klingelt, werde ich vergleichsweise ruhige Weihnachtstage haben, denn bisher stehen tatsächlich nur zwei Orgeldienste im Kalender. Einer heute und einer morgen.

Und dann habe ich bis zum 4. Januar frei.

Aber wie gesagt, noch könnten Anfragen kommen. Ich lasse mich überraschen!

Ich werde Werke von Komponistinnen spielen. Heute von Carlotta Ferrari und Cécile Chaminade und morgen von Emma Louise Ashford und May F. Lawrence.

Ob ich nächste Woche noch einmal schreibe, weiß ich gerade noch nicht, aber spätestens nächstes Jahr geht es hier weiter.

Danke fürs Lesen!

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Wochenschnipsel 2551

Ich bin vom Konzertsonntag immer noch müde. Freitagabend Probe, Samstagabend Probe, Sonntag ab mittags Generalproben und dann das Konzert, aber es war soooo schön! Die Chorsängerinnen und -sänger haben ihre Sache sehr gut gemacht, das Orchester war prima und die viele zusätzliche Arbeit, die ich in die Vorbereitungen gesteckt habe, da ich ja kurzfristig als Organistin eingesprungen bin, hat sich gelohnt. Aber… ich bin müde.

Deshalb gibt es heute nur einen kurzen Beitrag und da nächsten Mittwoch schon Heiligabend ist, werde ich da vielleicht auch nicht so viel schreiben. Wir werden sehen.

Danke fürs Vorbeischauen hier im Blog und bis bald!

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Wochenschnipsel 2550

Bevor es in den heutigen Wochenschnipseln nur um Hunde geht, ein kleiner Überblick über das, was musikalisch los ist. Am letzten Sonntag fand ein von einem Frauenteam gestalteter Gottesdienst statt, traditionell immer am zweiten Advent, mit anschließendem Suppenbüffet. Sehr schön fand ich diesmal, dass in den Texten und Gebeten mehrfach die Rede davon war, dass alle dazugehören, egal, wie sie aussehen und wen sie lieben. Ein starkes Signal, und sehr nötig! Die Suppen waren ebenfalls lecker und dass meine älteste Freundin zu Besuch war, krönte ein schönes Wochenende.

Und dann kam am Montag zu aller Arbeit, die im Moment auf meinem Tisch liegt, noch ein zusätzlicher Job. Weil fürs Konzert am dritten Advent ein krankheitsbedingter Ausfall zu verzeichnen ist, habe ich die großartige Aufgabe, von zwei großen Chorwerken (mit Orchester und Solostimmen) den Orgelpart zu lernen, um beim Konzert die Orgel zu spielen. Natürlich darf ich auch wie geplant noch das Mezzosopran-Solo singen.

Aber eigentlich wollte ich in den heutigen Wochenschnipseln hauptsächlich über unsere Vierbeiner sprechen. Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Der erste Hund kam ins Haus, da war ich zwei Jahre alt. Wenn ich den Erzählungen meiner Eltern glaube, dann wollte ich wohl erst eine Katze, aber als dann der Welpe kam und mich erst einmal zu Boden warf und wir dann beide auf der Erde herumrollten, war es um mich geschehen und wir liebten uns von diesem Moment an. Später, in meiner Zeit in London, wurde ich von einer Katze adoptiert, aber das ist eine andere Geschichte.

Meine Eltern hatten immer Hunde. Meist zwei, manchmal auch drei. Und ich konnte aus beruflichen und anderen Gründen keinen haben.

Dann kam das Jahr 2018, in dem ein wilder Hund bei meinen Eltern einzog. Ein kleiner Sturkopf war bereits da, eine Mischung aus Dackel und Schnauzer, wobei meine Mutter den Dackelanteil stets verneinte; und dazu kam dann eine Mischung aus Terrier und Husky (?). Ganz sicher ist das mit dem Husky zwar nicht, doch es deutet einiges darauf hin.

Und einige Monate später erfuhr ich dann ganz beiläufig, dass meine Mutter dem Tierschutzverein, von dem der wilde Hund kam, erzählt hatte, dass ich den Hund übernehmen würde, wenn meine Eltern einmal nicht mehr könnten. Vorher fragen hätte sie natürlich können, aber vermutlich wusste sie, dass ich sowieso ja gesagt hätte.

Meine Mutter starb und mein Vater kümmerte sich um beide Hunde. Gesundheitlich wurde es für ihn schwierig und so fassten wir ziemlich genau vor drei Jahren den Entschluss, dass der wilde Hund für eine Weile zu mir kommen sollte, um meinen Vater zu entlasten. Der kleine alte Sturkopf würde bei ihm bleiben.

Wie das Leben so spielt, blieb es nicht beim Kurzaufenthalt des wilden Hunds und nach dem Tod meines Vaters zog auch der kleine alte Hund mit ein.

Ich hatte also „endlich“ Hunde und glücklicherweise auch die Möglichkeit, mich ausreichend mit ihnen zu beschäftigen. Die erste Zeit war für uns alle eine große Herausforderung. Wir hatten im Dorf schon sehr bald einen schlechten Ruf, weil die beiden jedes Tier anpöbelten, das uns begegnete. Auch untereinander mussten so manche Kämpfe ausgefochten werden und der kleine alte Hund trauerte viele Monate um sein altes Zuhause und seine Menschen. Manchmal dachte ich, ich schaffe das nicht, wenn nach kleinen Fortschritten plötzlich wieder eine Situation kam, in der „nichts“ zu funktionieren schien. Aber da ich auch ziemlich stur bin und vor allem einen sehr langen Geduldsfaden habe, blieb ich dran (und wurde von meinem Mann wunderbar unterstützt und werde es immer noch) und das lohnte sich.

Inzwischen sind wir ein tolles Team geworden. Es gibt noch ein paar Hunde, die angepöbelt werden und die ihrerseits auch gerne Streit suchen, aber was anfangs die Regel war, ist jetzt die Ausnahme. Selbst der kleine alte Hund lernte noch etwas dazu und der wilde Hund hat eine unglaubliche Entwicklung gemacht. Nutzte er anfangs noch jede Gelegenheit, aus dem Garten zu verschwinden, kann er jetzt sogar ohne Leine mit mir vom Haus ins Nebengebäude laufen, wo unser Büro ist, und kommt im Garten auf Pfiff oder Ruf zurück. Klar, einiges steckt immer noch in ihm und sein sehr starker Jagdtrieb macht es unmöglich, ihn draußen frei laufen zu lassen, aber damit können wir umgehen.

Ich bin jedenfalls sehr stolz auf unsere Hunde, was sie alles geschafft haben und freue mich jeden Tag, dass sie da sind. Nicht ohne ab und zu einen Kloß im Hals zu haben, weil die Umstände, durch die sie zu uns kamen, traurig waren, doch die guten Gefühle überwiegen.

Falls du, lieber bloglesender Mensch, in einer ähnlichen Lage bist: ja, „gebrauchte“ Hunde können anstrengend sein und es kann dauern, bis etwas klappt, aber ich kann nur dazu ermuntern, auf keinen Fall aufzugeben. Eines Tages wirst du Erfolge sehen und dich dann hoffentlich so freuen können wie wir es tun.

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Wochenschnipsel 2549

Letzten Sonntag hatten wir ein richtig schönes Konzert. Mein Lieblingsdirigent bucht mich seit einigen Jahren regelmäßig für das Adventskonzert eines Gesangvereins, dessen drei Chöre er leitet und ich mache dann alles, was ansteht: im Chor mitsingen, Duette/Terzette mitsingen, Klavier spielen, Orgel spielen… und da ich unterjährig auch immer mal Proben leite, wenn mein Lieblingsdirigent verhindert ist und auch bei den Sommerkonzerten dabei bin, kenne ich die Chöre inzwischen recht gut und es macht unheimlich viel Spaß, mit den Menschen zu arbeiten und zu musizieren.

Diesmal hatten wir ein besonderes „Schmankerl“ im Programm. Da besagter Lieblingsdirigent nicht nur ein hervorragender Chorleiter ist, sondern auch ein begnadeter Pianist, kam er vor ein paar Wochen auf die Idee, wir könnten ja den ersten Satz eines Klavierkonzerts von Haydn spielen. Er am Klavier als Solist und ich am Orgelpositiv als Orchester.

Es war großartig! Ich durfte gestern die Aufnahme hören, die ein Chormitglied gemacht hatte, und das gute Gefühl, das ich schon während des Konzerts hatte, hat sich bestätigt. Wir waren wirklich sehr gut.

Ich sage das nicht, um nach Komplimenten zu angeln oder mich selbst zu loben, sondern weil es mich einfach freut.

Ich musste in den letzten Jahren einige Hindernisse überwinden, um musikalisch das leben zu können, was ich möchte, und da ist so ein Auftritt einfach Balsam für die Seele.

Auf der großen Orgel durfte ich auch ein Solo spielen und hatte mich für die Corelli-Variationen von Walther entschieden. Die mag ich unheimlich gern und das Stück passte auch toll zu dem langen Nachhall, den die Kirche hat.

Was gibt es sonst zu berichten? Ich habe einige wunderbare Bücher gelesen, über die ich gerne separat bloggen will (hoffentlich finde ich die Zeit dazu!), ich habe ein Strickprojekt beendet und gleich schon wieder Ideen fürs nächste, ich habe eine neue Blockflöte bestellt (die allerdings erst nächstes Jahr ankommen wird) und ich mache seit dem 1. Dezember im Fediverse einen musikalischen Adventskalender, bei dem ich täglich zwei Takte eines Musikstücks veröffentliche und am 24. Dezember ist es dann komplett. Wer es noch nicht gesehen hat, der Hashtag dafür ist TaktWeise.

Vielen Dank fürs Lesen und bis bald!

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Wochenschnipsel 2548: Innehalten

Die letzten Wochenschnipsel im November. Das ist ein Monat, der nicht viele Freunde hat, wenn ich mich so im Bekanntenkreis umhöre oder auch im Fediverse lese. Zu dunkel, zu nass, zu grau, zu kalt, zu neblig, zu was-auch-immer. Und dann auch noch Allerheiligen und Allerseelen und der Volkstrauertag und der Totensonntag, der mancherorts Ewigkeitssonntag heißt, das wirft Fragen auf und für manche auch unangenehme Gefühle. Es gab auch Zeiten, da gab es im November einen Feiertag, der Buß- und Bettag. Vielen ist dieser Tag sehr fremd (geworden), aber auch wenn es kein Feiertag mehr ist, gibt es den Tag noch. Und auch dieser Tag kann hitzige Diskussionen über dieses und jenes auslösen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige diese Diskussionen brauchen, vielleicht, um etwas gegen ihre kalten Füße zu tun.

Ich mag den November. Ich bin gerne draußen, bei jedem Wetter, und ich finde graue, neblige Tage eher beruhigend als beklemmend. Während ich diese Zeilen hier tippe, spitzt die Sonne durch die Wolken, als ob sie sagen wollte, ich bin schon noch da, macht euch keine Sorgen.

Ich mag den November auch zum Innehalten. Und mein Eindruck ist, dass das oft viel zu kurz kommt. Da wird durch die Zeit galoppiert, eben noch Halloween-Party gefeiert, dann gleich auf den Wintermarkt, mit Glühwein gegen die Dunkelheit, einkaufen nicht vergessen, denn überall gibt es ja Rabatte, und zack, schon ist der Dezember da und mit ihm kommen die Weihnachtsfeiern und der Wintermarkt heißt Weihnachtsmarkt und wird glücklicherweise nicht mehr durch stille Feiertage unterbrochen, also immer weiter und voran. Wer hier Ironie herausliest: ja, ich schreibe das mit kritischem Blick. Ich finde, dass wir die Zeit brauchen, einfach mal „nichts“ zu tun, einfach mal nur zu sein, und vielleicht auch den ein oder anderen unbequemen Gedanken zuzulassen. Damit meine ich nicht, dass diejenigen, die Depressionen haben, diese aushalten müssten! Nein, wer ernstliche Probleme hat, soll Hilfe finden und nicht unter der dunklen, schweren Decke keine Luft mehr bekommen.

Wer mich und meine Aktivitäten kennt, fragt sich vielleicht, wie ich bei all diesen Themen Zeit zum Innehalten finde. Und ich gebe zu, es ist nicht immer so einfach, wie ich es gerne hätte. Aber ich finde immer wieder ruhige Momente und genieße diese.

Gestern wurden meine Pläne kräftig durcheinander gewirbelt durch eine Entwicklung in einem meiner Arbeitsgebiete, die so nicht absehbar war und jetzt viel zusätzliche Arbeit bereitet, aber es wird sich eine Lösung finden und nachdem ich einmal drüber geschlafen und mit verschiedenen Menschen gesprochen habe, rüttelt es sich auch schon langsam wieder zurecht. Oder findet zumindest die richtige Richtung.

Und damit sage ich danke fürs Lesen und wünsche einen geruhsamen Tag!

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Wochenschnipsel 2547

Heute Morgen fielen dicke Schneeflocken, aber der Boden ist noch nicht kalt genug, dass irgendetwas hätte liegenbleiben können.

Auch diese Woche hätte ich hauptsächlich Musikalisches zu berichten, aber ich frage mich gerade, ob das überhaupt interessant genug wäre, denn es unterscheidet sich nicht wirklich von dem, was ich bereits in den letzten Wochenschnipseln beschrieben habe.

Gut, eine Orgelvertretung stand zusätzlich auf dem Programm und hat Spaß gemacht, und ich habe Pepernoten gebacken (und dabei keine Musik gehört) und der Workshop am Samstag hat auch gut geklappt und ich bekam viel positives Feedback.

Ich bin also besser gelaunt als diese Zeilen hier vielleicht klingen, werde aber den heutigen Beitrag trotzdem kurz halten und mal schauen, was es nächste Woche zu erzählen gibt 🙂

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Wochenschnipsel 2546

Eigentlich gibt es gar nicht so viel Interessantes zu berichten.

Im Moment steht die Musik im Vordergrund, was sehr schön ist, aber auch einiges an Arbeit bedeutet. Der Advent und die dann stattfindenden Konzerte rückt näher und wir proben fleißig mit den Chören. Ich übernehme dabei häufig den Orchesterpart am Klavier und mache das wie es scheint so gut, dass mein Lieblingsdirigent mich vorgestern fragte, ob ich nicht mit ihm zusammen bei einem der Konzerte einen Satz aus einem Klavierkonzert spielen würde. Er als Solist am Klavier und ich als „Orchester“ an der kleinen Chororgel. Ich habe mir eine Klavierfassung angeschaut und drauflos geübt und mir die Haare gerauft und dann festgestellt, dass der Klavierauszug, den er mir empfohlen hat und der dann gestern mit der Post kam, wesentlich leichter ist als der, den ich hier hatte – also sollte diesem Plan nichts im Wege stehen. Es sei denn, die Orgel und das Klavier können nicht mehr gestimmt werden und klingen zusammen nicht schön. Dann müssen wir uns etwas anderes überlegen.

Immerhin liege ich im Zeitplan mit dem Üben der Gesangs-Soli und für mein Orgel-Solo, das kurzfristig angefragt wurde, nehme ich etwas aus dem Repertoire.

Am nächsten Wochenende bin ich in Frankfurt zu einem Workshop für Lehrkräfte und werde dort zum kreativen Schubladendenken und zu Komponistinnen erzählen. Es wird ein Klavier zum Einsatz kommen und wahrscheinlich auch eine meiner Teleskopflöten und die Ukulele und die Melodica, aber vielleicht bin ich auch ganz spontan und mache alles ganz anders. Das wird von der Gruppe abhängen – wer am Workshop teilnimmt und wie viele, das weiß ich heute noch nicht.

Ich bedanke mich fürs Lesen und setze mich gleich wieder ans Klavier. Bis bald!

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Wochenschnipsel 2545

Heute bin ich spät dran.

Aber es ist immer noch Mittwoch, mein Wochenschnipsel-Tag, und die Sonne ist auch noch nicht untergegangen.

Letzte Woche habe ich zu einer Krimilesung Klavier gespielt, ausschließlich Werke von Komponistinnen, inklusive eines meiner eigenen Stücke. Dafür gab es viel Beifall und besonders schön fand ich, dass die Autorin, die anfangs eher skeptisch war, die Auswahl der Musik hinterher gelobt hat. (Die Rampensau in mir sagt gerade, klar, schließlich weiß ich, was ich tue, und die wohlerzogene Beamtentochter in mir sagt, gib nicht so an, das gehört sich nicht.)

Am Samstag haben wir Apfelsaft gekeltert und am Sonntag fand die Mitgliederversammlung des Trägervereins im Archiv Frau und Musik in Frankfurt statt. Am Montag ging es gleich weiter mit dem „annual general meeting“ der Society of Women Organists (online) und gestern war abends ganz normale Chorprobe. Gut, nicht ganz normal, da eine halbe Stunde länger – das Konzert wirft seine Schatten voraus!

Heute wurde mein Klavier gestimmt und nächstes Jahr muss ich nochmal etwas tiefer ins Sparschwein greifen, um ein paar Arbeiten durchführen zu lassen. Aber es wird sich lohnen. Zum einen ist es ein ordentliches Instrument und zum anderen hänge ich unheimlich daran und möchte es nicht missen.

Gleich geht’s auf die nachmittägliche Hunderunde. Danke fürs Lesen und bis bald!

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