Tag Archives: Archiv Frau und Musik

Wochenschnipsel 2622

Es ist bereits Nachmittag, spät für meine Wochenschnipsel, die ich ja sonst immer schon am Mittwochvormittag schreibe. Aber ich verbrachte den Morgen und den Vormittag bei „meinen“ Orgeln. Die jährliche Wartung und Stimmung stand an. Und da „Frau Bernhard“ einen Riss im Balg hatte, der so groß war, dass er geflickt werden musste, verbrachten wir mehr Zeit an dieser Orgel als ursprünglich geplant. Und dann war ja auch noch die „Kellerin“ dran, aber da es dort nur ein Manual gibt und keine Mixtur, ging das dann vergleichsweise schnell.

Meine neue Tenorblockflöte macht sehr viel Freude. Ich bin ja noch in der Einspielphase, aber sie reagiert sehr gut und ich bin ausgesprochen zufrieden. Über mein neues Gemshorn habe ich ein Video gemacht – der Link dazu ist im entsprechenden Blogbeitrag mit den Untertiteln.

Und dann kam letzte Woche auch noch, ein wenig unerwartet, meine im Dezember bestellte Bassblockflöte aus der Sigo-Reihe von Kunath an und mit diesem Instrument muss ich natürlich auch ein Video machen, aber das schaffe ich frühestens nächste Woche.

Ich war zu einem Kurzbesuch in Frankfurt im Archiv Frau & Musik und werde in nächster Zeit öfter mal dort sein, zu verschiedenen Konzerten, Meetings und Workshops.

Das Pfingstwochenende war auch wieder musikalisch, wie könnte es anders sein. Am Pfingstsonntag bekam ich nach dem Schlussstück (ein Voluntary von Kate Loder) reichlich Applaus und auch wenn das nicht unbedingt zu einem Gottesdienst dazugehört, hat es mich doch gefreut.

Am Pfingstmontag war Familiengottesdienst und die kleine Kirche war sehr gut besucht. Wir hatten vier Lieder im Plan und ich habe jedes Lied mit einem anderen Instrument begleitet: mit der Orgel, mit dem Stagepiano, mit dem Akkordeon und mit der Ukulele. Auch das kam gut an und hat viel Spaß gemacht.

Soweit die heutigen Wochenschnipsel – wieder einmal „nur“ mit Musik, aber mir gefällt das eigentlich ganz gut 😉

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Wochenschnipsel 2620

Ich bin müde. Ob das an der kurzen Nacht liegt oder am Wetterumschwung oder an etwas ganz anderem, ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich heute ja längere Wochenschnipsel schreiben, nachdem die von letzter Woche vergleichsweise kurz waren. Aber ich hab nicht mal einen neuen Bücherschrank-Beitrag, zu dem ich verlinken könnte.

Nun ja. Am Sonntag war mal wieder Orgelvertretung und ich hatte auch die Ukulele dabei und das kam sehr gut an und nach meinem Schlussstück bekam ich Applaus und das ist immer schön, auch wenn es mir bei Gottesdiensten darauf nicht wirklich ankommt.

Ich stricke gerade Socken mit einem Muster, das mir mal in meine Fediverse-Timeline gespült worden war und da das Garn neu ist (eine Bambus-Mischung) und ich dieses Muster noch nie gestrickt hatte, musste ich sehr oft am Fuß messen, um den ersten Socken passend hinzukriegen. Es ist mir aber gelungen und der zweite sollte wesentlich schneller fertig werden. Ich habe nämlich aufgeschrieben, was ich gestrickt habe.

Gestern kamen einige neue Noten an, für Blockflöte solo, für Blockflöte mit Klavier und für Klarinette und Klavier – nein, ich spiele nicht Klarinette und werde damit auch nicht beginnen, aber eine Mitarbeiterin im Archiv ist eine sehr gute Klarinettistin und vielleicht spielen wir mal etwas zusammen. Natürlich von einer Komponistin. Oder von mehreren 🙂 Auf die bestellten Noten für Klavier vierhändig warte ich noch.

Außerdem habe ich einige eigene Kompositionen für Soloinstrumente fertig gestellt und bin dabei, mir ein Budget zu setzen für einen geplanten Besuch bei einer Instrumentenmesse. Denn bekanntermaßen „brauche“ ich ja schon seit Jahren keine zusätzlichen Instrumente mehr. *hüstel*

Danke fürs Lesen!

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Wochenschnipsel 2610

Vor ein paar Tagen hat das Bürstenlied die 1000er Marke geknackt – so oft wurde das Video bei PeerTube aufgerufen und ich bin immer noch ganz fasziniert davon, wie viele Menschen es erreicht hat. Und was mich besonders freut: es gibt keine automatischen Nachrichten, die mir weismachen wollen, ich müsse mehr tun, weil mein Folgevideo mit Orgelmusik weniger als 50 Aufrufe hatte. Kürzlich sah ich ein Video einer Musikerin bei YouTube, die von viral gegangenen Videos berichtete und davon, dass sie danach aus mehreren Gründen in ein Loch fiel. Zum einen, weil die folgenden Videos zwar auch angeschaut wurden, aber eben nicht im sechsstelligen Bereich lagen und zum anderen und vor allem deshalb, weil YouTube ihr ständig Nachrichten schickte, sie müsse etwas tun und ihre Followys hätten sie wohl nicht mehr lieb.

Natürlich bin ich gespannt, wie mein nächstes Lied ankommen wird. Aber da ich noch keine Zeit hatte, davon ein ordentliches Video aufzunehmen und hochzuladen, müsst Ihr Euch weiterhin gedulden. Und ich mich auch.

Gestern schrieb ich im Fedi von einem Stück der Komponistin Teresa Carreño (1853-1917), das mich gerade sehr beschäftigt und in das ich mich bereits beim ersten Durchspielen verliebt hatte. Ich hätte solche Musik unheimlich gern schon im Studium gespielt, aber obwohl es den Internationalen Arbeitskreis Frau & Musik bereits seit 1979 gibt, habe ich (Klavier-)Stücke von Komponistinnen erst viel, viel später entdeckt. Es ist schon ein bisserl merkwürdig – ich hatte selbst seit ich 16 war Lieder geschrieben und sogar die Bühnenmusik für verschiedene Theaterstücke komponiert, kam aber nie auf die Idee, zu recherchieren, was andere Frauen geschrieben haben. So stark geprägt war meine musikalische Sozialisation von dem Kult um männliche Genies. Aber ich will nicht über die Vergangenheit klagen, denn immerhin habe ich jetzt alle Freiheiten, mein Repertoire selbst auszusuchen und kann spielen was ich will und mache das auch.

Nicht nur am Klavier, vor allem auch an der Orgel. Und da werde ich beim nächsten Gottesdienst (am 8.3., Frauentag) von meinem üblichen 50-50 abweichen und sowohl zum Eingang als auch zum Ausgang Werke von Komponistinnen spielen. Ich weiß nur noch nicht, welche.

Ansonsten gibt es nichts Besonderes zu berichten, das Leben plätschert angenehm dahin und alle Familienmitglieder sind wohlauf. 🙂

Danke fürs Lesen und bis bald!

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Wochenschnipsel 2545

Heute bin ich spät dran.

Aber es ist immer noch Mittwoch, mein Wochenschnipsel-Tag, und die Sonne ist auch noch nicht untergegangen.

Letzte Woche habe ich zu einer Krimilesung Klavier gespielt, ausschließlich Werke von Komponistinnen, inklusive eines meiner eigenen Stücke. Dafür gab es viel Beifall und besonders schön fand ich, dass die Autorin, die anfangs eher skeptisch war, die Auswahl der Musik hinterher gelobt hat. (Die Rampensau in mir sagt gerade, klar, schließlich weiß ich, was ich tue, und die wohlerzogene Beamtentochter in mir sagt, gib nicht so an, das gehört sich nicht.)

Am Samstag haben wir Apfelsaft gekeltert und am Sonntag fand die Mitgliederversammlung des Trägervereins im Archiv Frau und Musik in Frankfurt statt. Am Montag ging es gleich weiter mit dem „annual general meeting“ der Society of Women Organists (online) und gestern war abends ganz normale Chorprobe. Gut, nicht ganz normal, da eine halbe Stunde länger – das Konzert wirft seine Schatten voraus!

Heute wurde mein Klavier gestimmt und nächstes Jahr muss ich nochmal etwas tiefer ins Sparschwein greifen, um ein paar Arbeiten durchführen zu lassen. Aber es wird sich lohnen. Zum einen ist es ein ordentliches Instrument und zum anderen hänge ich unheimlich daran und möchte es nicht missen.

Gleich geht’s auf die nachmittägliche Hunderunde. Danke fürs Lesen und bis bald!

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Filed under Landleben, Musik

Wochenschnipsel 2539

Was für eine Woche! Jede Menge Termine, und heute tagsüber auch, so dass die Wochenschnipsel viel später kommen als gewohnt. Aber noch ist Mittwoch, und ich liege absolut im Zeitplan 🙂

Ich durfte außer der Reihe einige Chorproben leiten, als Urlaubsvertretung des eigentlichen Chorleiters, und das hat viel Spaß gemacht. In einem der Chöre war eine Sängerin, die eine Weile pausiert hatte und jetzt wieder mitsingt und sie kam nach der Probe zu mir und sagte, sie hätte sich sehr gefreut, mich wiederzusehen, weil ihr die Arbeit mit mir früher schon so viel Freude gemacht hatte. Das war schön.

Am Wochenende war ich in Frankfurt im Archiv. Wir Vorstandsfrauen treffen uns zweimal im Jahr dort, um über verschiedene Themen zu sprechen. Ein intensiver Tag. Wir haben viel geschafft und ich bin dankbar, mit so wunderbaren Menschen arbeiten zu dürfen.

Ich probiere momentan beim Stricken verschiedene Sockenvarianten aus, vor allem Socken ohne Ferse. Da gibt es echt lustige Muster und es ist interessant zu sehen, wie gut (oder in manchen Fällen auch weniger gut) sie dann am Fuß passen.

Gestern war ich mit dem wilden Hund Fahrrad fahren. Also, ich fuhr Fahrrad und er lief nebenher. Er muss das in seinem früheren Zuhause schon einmal gemacht haben, denn nach einem holprigen Anfang funktionierte das super und er trabte total entspannt und locker an der Leine. Und ich glaube, das Vergnügen war nicht nur meinerseits.
Heute regnet es allerdings und so gehen wir gleich „nur“ unsere übliche Spazierrunde und das Rad bleibt im Schuppen.

Soweit die Wochenschnipsel für heute. Danke fürs Lesen!

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Filed under Leben mit Hund, Musik, Sammelsurium

Wochenschnipsel 2537

Draußen herbstelt es schon ein wenig und ich freue mich auf die nächsten Monate. Der Herbst ist tatsächlich eine meiner Lieblingsjahreszeiten und ich mag es auch, wenn der Himmel grau ist.

Gestern kam neuer Lesestoff an: das Buch „Fortissima!“ von Raphaela Gromes und Susanne Wosnitzka über Komponistinnen und ich habe schon reingelesen und bin begeistert. Es ist gut geschrieben und obwohl ich mich auch schon seit vielen Jahren mit Komponistinnen beschäftige, habe ich Neues entdeckt.

Am Wochenende war ich für ein Kuschelkissenkonzert in einer Gemeinde hier in der Gegend und es war hervorragend besucht. Die jüngsten im Publikum waren wenige Monate alt und lagen quietschvergnügt auf einer Decke im Gang; die ältesten waren über 70 (Jahre) und ich glaube, alle hatten Spaß. Ich habe Werke aus verschiedenen Epochen gespielt und selbstverständlich auch von Komponistinnen und am Ende kam der Wunsch nach einer Zugabe, dem ich natürlich sehr gerne nachgekommen bin.

Am Sonntag dann Orgeldienst in meiner Heimatgemeinde, mit Vertretung, weil die Pfarrerin im Urlaub ist. Und die Vertretung bedankte sich nach dem Gottesdienst bei mir für das „herausragende Orgelspiel“ und über dieses Lob habe ich mich sehr gefreut.

Wie auch letzte Woche gibt es im Moment sehr viel am Schreibtisch zu tun und gleich habe ich noch einen Termin, deshalb sind die heutigen Wochenschnipsel schon zu Ende. Wir lesen uns nächste Woche wieder, oder vorher im Fediverse.

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Filed under Musik

Wochenschnipsel 2520

Die heutigen Wochenschnipsel drehen sich (mal wieder) nur um Musik.

Zuallererst möchte ich (mal wieder) erwähnen, dass wir im Vorstand des Internationalen Arbeitskreises Frau & Musik e.V. („das Archiv„) Unterstützung brauchen. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung im Herbst sind Wahlen und die Rolle der Hüterin der Zahlen ist neu zu besetzen. Mehr Infos gibt’s hier oder bei mir. Falls Ihr also einen Menschen kennt, dem dieses Ehrenamt Spaß machen könnte, sprecht diesen Menschen gerne darauf an. Falls Ihr selbst dieser Mensch seid, meldet Euch bei mir! Ihr könnt natürlich auch einfach „nur“ Vereinsmitglied werden und uns auf diese Weise unterstützen. Und erzählt allen Musikbegeisterten vom Archiv!

Dass ich eine neue Flöte habe, darüber habe ich letzte Woche kurz berichtet. Ich gewöhne mich gerade daran und mein Hirn lernt, dass tiefe Töne hören nicht gleichbedeutend sein muss mit größerer Fingerspreizung. Das war anfangs wirklich ungewohnt, da sich die Sigo wie eine Mischung aus Sopran- und Altflöte greift (quasi Mezzosopran), aber ja eine Tenorflöte ist und entsprechend klingt. Ich plane derzeit zwei Videos, eines zur Vorstellung der Sigo und eines mit der Sigo und zwei weiteren Nicht-Holz-Tenorflöten. Aber wann ich dazu komme, weiß ich heute noch nicht.

Auch aus Finnland gab es vor einigen Tagen Post. Mauri hat immer wieder neue Designs im Programm und ich kann es einfach nicht lassen, einige (nicht alle!) davon ausprobieren zu wollen.

Letzte Woche schrieb ich

Nächstes Wochenende bin ich dann wieder selbst aktiv, Chorprobe leiten und den Gottesdienst begleiten mit Orgel, Stagepiano und Gitarre.

Also habe ich die Gitarre aus ihrer Tasche geholt, um sie zu stimmen. Da ich in letzter Zeit eher Ukulele gespielt habe, kam mir die Gitarre erst einmal riesig vor, und schwer (obwohl sie natürlich viel leichter ist als mein Akkordeon). Nach dem Stimmen habe ich ein bisserl herumgeschrammelt. Und war sehr froh, dass ich mir die Zeit genommen habe, denn ich brauchte einige Minuten, um mich wieder an die sechs Saiten und den breiteren Hals und die anderen Griffe zu gewöhnen. Im Gottesdienst kam die Gitarre gut an, vor allem beim Täufling. Das Kind saß auf dem Schoß seiner Bezugsperson und betrachtete ganz fasziniert das Instrument. Ich erntete sogar ein kleines Lächeln. Nach dem Gottesdienst kam ein Mensch zu mir auf die Empore, als ich meine Sachen zusammenpackte, um sich für die Musik und die Vielfalt zu bedanken. Neben der Gitarre und der Orgel kam auch das Stagepiano zum Einsatz. Ich mag diese Mischungen.

Gestern bin ich mit den Korrekturen für die Neuausgabe oder vielmehr die Erstausgabe einer Orgelsonate einer Komponistin des 20. Jahrhunderts fertig geworden und nun fehlt nur noch ein Vorwort und dessen Übersetzung, dann kann der Verlag die Veröffentlichung vorbereiten. Details nenne ich noch nicht, aber wenn es die Noten dann gibt, werde ich bestimmt davon erzählen.

An meinem nächsten Konzertprogramm (geplant ist eine Abendmusik im Oktober) feile ich noch herum. Einige Stücke, die ich mir überlegt hatte, klingen auf der Orgel nicht so gut, wie ich es gerne hätte, und das heißt, dass ich nochmal im Notenschrank verschwinden muss, um Alternativen zu finden. Aber das macht Spaß und bis Oktober ist auch noch viel Zeit.

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Wochenschnipsel 2507

Gerade habe ich ein Paket aufgemacht mit einer neuen Tinwhistle (die ich nicht brauche, aber sehr hübsch fand – eine Sonderedition zur Unterstützung der Ukraine, aufgelegt von Clarke, schon vor einiger Zeit, aber ich hatte sie erst jetzt entdeckt) und einer kleinen Ocarina. Ja, richtig gelesen. Ich hab natürlich schon viele Instrumente und je nachdem, wen ich frage, habe ich zu viele Instrumente, aber neugierig war ich ja doch, und da kam mir diese Ocarina aus Keramik zum Umhängen genau recht. Es gibt Ocarinas mit 4, 6, 10 und 12 Löchern, wenn ich richtig informiert bin, und mein Neuzugang hat 6 Löcher.
Ich freue mich schon aufs Ausprobieren!
Und vielleicht wird es dazu auch ein Video geben.

Abgesehen davon, dass ich am Wochenende noch einmal Shortbread gebacken habe, gibt es auch in den heutigen Wochenschnipseln hauptsächlich Musikalisches zu berichten.

Neben den üblichen Chorproben, Stimmbildung und Orgeleien habe ich die ersten Korrekturen an einer geplanten Erstausgabe einer Orgelsonate einer Komponistin zurück an den Verlag geschickt und mein Highlight war eine Veranstaltung des irischen Generalkonsulats in Frankfurt zur Feier des St. Brigid’s Day – der ist eigentlich am 1. Februar und so waren wir mit dem Event etwas spät dran, aber dafür gab es tolle Musik und Tanzdarbietungen von irischen Musikerinnen und ich durfte für den Internationalen Arbeitskreis Frau & Musik eine kleine Rede halten und auch einen musikalischen Beitrag leisten (am Klavier) und es war einfach großartig.

Ein kleiner Hinweis noch: am 8. März spiele ich Werke von Komponistinnen für Orgel und Klavier und bin schon gespannt darauf, wie die Stücke beim Publikum ankommen werden. Ich habe eine bunte Auswahl zusammengestellt, alt und neu, ruhig und flott. Insgesamt werde ich 15 Komponistinnen vorstellen, wenn ich mich nicht verzählt habe. Wer kommen mag und mir nicht im Fediverse folgt, wo ich schon Details genannt habe – einfach melden.

Wir lesen uns spätestens zu den nächsten Wochenschnipseln wieder 🙂

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Filed under Musik

Wochenschnipsel 2506

Auf dem geschlossenen Klavierdeckel und oben auf dem Klavier stapeln sich Noten – ich sortiere das Material für die nächsten Konzerte, während der wilde Hund unter dem Schreibtisch liegt und döst.

Gestern bekam ich ein Liederbuch geschenkt, das vom „Zentrum Ökumene“ der EKHN und EKKW herausgegeben wurde und habe da schon ganz viele Lieder gefunden, die ich gerne mal singen und spielen möchte. Einige gehen schnell ins Ohr, andere klingen zunächst fremd und wollen allmählich entdeckt werden. Ich hab mich riesig gefreut, dass jemand daran gedacht hat, dass mir so ein Liederbuch Spaß machen könnte.

Letzte Woche habe ich im Fediverse ein Video geteilt, das ich zu meiner neuen Kindergartenflöte gemacht hatte und es gab große Resonanz – wunderbar, wenn ich Menschen erreiche. Übrigens sind weitere Instrumente auf dem Weg zu mir, aber diejenigen, die schon länger hier mitlesen oder mir im Fediverse folgen, habe sich das bestimmt schon gedacht.

Am Wochenende gab es ein Treffen der Vorstandsfrauen im Frankfurter Archiv Frau & Musik und wir haben einige Stunden sehr intensiv gearbeitet und diskutiert und es war schön, die Kolleginnen mal nicht nur am Bildschirm zu sehen. Kurzer Werbeblock: Neue Mitglieder sind im Trägerverein übrigens herzlich willkommen, und auch im Vorstand ist Unterstützung sehr gern gesehen. 🙂

Gestern war ich bei der Postagentur (ja, wir haben im Dorf noch eine und ich finde das super), um neue Briefmarken zu kaufen. Ich habe ein gutes Dutzend Brieffreundinnen in allen möglichen Ländern, und da das Porto erhöht wurde, wollte ich mich mit den neuen Markenwerten eindecken. Tja. Pustekuchen. Die Marken, die ich für internationale Briefe brauche, gibt es noch gar nicht. Also wird erstmal gestückelt.

Vor ein paar Tagen habe ich Brotchips gemacht. Das geht total schnell und einfach und mit nahezu allen Brotsorten. Dünne Scheiben schneiden, mit Öl beträufeln, würzen, und ab in den Ofen. Wir hatten irgendwann einmal Chili-Öl geschenkt bekommen und ich dachte, dass das bestimmt gut zu den Chips passt. Tut es auch, aber dass das Öl so viel „Wumms“ hat, damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet. Toll, wenn man gerne sehr würzig isst. Aber weder kinder- noch hundetauglich 😉 Ein Bäcker aus der Region bietet Hundekekse an, in Pfötchen- oder Knochenform gebacken. Wir kaufen die regelmäßig, weil die Hunde sie sehr gerne mögen. Der wilde Hund würde sich sogar für einen Werbespot eignen, so sehr, wie er sich schon freut, wenn ich nur die passende Dose aus dem Regal nehme.

Was gibt es sonst Neues? Ein wunderbarer Oktopus von Drifting Spirits ist bei mir eingezogen; ich arbeite (mal wieder) an einer Neu- bzw. Erstausgabe eines Orgelwerks einer Komponistin aus dem 20. Jahrhundert (mehr wird noch nicht verraten); ich stricke gerade Socken mit einer tollen Farbmischung von Miriam und jetzt wird es Zeit für einen Kaffee.

Danke fürs Lesen und bis bald!

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Filed under Musik, Rezepte

Wochenschnipsel 2450

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und ich tippe heute schon die 50. Ausgabe der Wochenschnipsel (wenn man es ganz genau nimmt, waren es nicht ganz so viele, weil ich im September eine Weile pausiert hatte, aber ich will ja nicht streng mit mir sein).

Auch die vergangene Woche stand ganz im Zeichen von Musik. Am Freitag wurde das Album „Malers Hüs“ veröffentlicht, an dem ich bei drei Songs mitwirken durfte. Hört bei Bandcamp unbedingt mal rein! Es ist großartig geworden. Bei der Listening Party zur Veröffentlichung konnte ich leider nicht dabei sein, weil ich Generalprobe für ein Konzert mit meinem „Viertelchor“ hatte. Viertelchor heißt, dass ich einmal im Monat den Chor leite, also, ein Viertel der Chorproben übernehme, und die anderen Proben liegen in den bewährten Händen meines Lieblingsdirigenten und Frollegen Martin.

Am Samstag war es dann soweit, wir hatten unser intensiv vorbereitetes Adventskonzert. Und es war eine wirklich schöne und runde Sache. Der Chor hat hervorragend gesungen, und meine solistischen Beiträge haben auch gut geklappt. Der Schreiberin von der Lokalzeitung scheint es auch gefallen zu haben – ihr Bericht klingt stellenweise sehr enthusiastisch 🙂

Der Sonntagsgottesdienst stand unter dem Motto „Der ganze Weg zum Himmel ist Himmel“ und wurde von Frauen gestaltet. Natürlich habe ich als Vor- und Nachspiel auf der Orgel Werke von Komponistinnen gespielt: ein Präludium über „Veni Emmanuel“ von Rosalie Bonighton und „Lead kindly light“ von Emma Louise Ashford. Danach gab es das traditionelle Suppenbuffet.

Den Nachmittag habe ich dann ganz entspannt auf meinem Lieblingssessel mit meinem Strickzeug verbracht.

Neben der üblichen Schreibtischarbeit standen dann für die neue Woche einige Videokonferenzen zu unterschiedlichen Themen im Arbeitskreis Frau & Musik an, und natürlich wieder die Stimmbildung am Dienstag vor der Probe in meinem „Heimat-Gesangverein“.

Am kommenden Wochenende habe ich tatsächlich frei, wenn nichts dazwischen kommt, aber für den Sonntag plane ich ein kleines Online-Adventskonzert. Den Link gibt’s im Fediverse, und zum Nachhören dann auch hier.

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