Wochenschnipsel 2637

Heute Vormittag war ich mit dem kleinen alten Hund zur Fellpflege. Da er in seinem vorherigen Zuhause auch immer mal geschoren wurde, mussten wir das weitermachen, auch wenn ich persönlich die langhaarige Version von ihm auch sehr putzig finde. Stur war er ja schon immer, und jetzt in Kombination mit der Demenz heißt ein Friseurtermin nicht mehr wie früher, abgeben und wieder abholen, sondern die ganze Zeit mit dabei sein und bei Bedarf streicheln, beruhigen, festhalten… Da, wo das Kürzen der Haare am nötigsten ist, nämlich am Kopf und im Gesicht, kann er es am wenigsten leiden. Aber am Ende hat alles gut geklappt und wir haben wieder ein paar Monate Ruhe.

Wir sind in einer Phase, in der sich die guten und die weniger guten Tage abwechseln und weniger gute Tage auch mal eine ganze Woche andauern können. Aber noch ist Leben im kleinen alten Hund und so geht es halt auf und ab und ich freue mich, wenn ich sehe, dass er sich für Dinge interessiert – er frisst mit Appetit und wenn ich koche, kommt er betteln, so wie er es aus seinem vorherigen Zuhause kennt.

Das Wochenende war sehr musikalisch; am Freitag Chorprobe, am Samstag Ensemblespieltag mit 24 Blockflötist*innen (das war großartig!) und am Sonntag Gottesdienst mit afrikanischen Elementen. Ich habe zum Eingang und Ausgang Lieder aus Namibia und Ghana gespielt und wir hatten Gäste aus Madagaskar, die von ihrem Land erzählt haben. Und gesungen haben wir Lieder aus Südafrika.

Mit dem, was ich mir für die Woche vorgenommen hatte an Schreibtisch- und Blog-Arbeit und so weiter, bin ich ein wenig hinten dran, aber so lange ich keine Deadlines (eigene oder fremde) verpasse, ist alles gut.

In den letzten Tagen konnte ich wieder einigen Menschen Tipps für Werke von Komponistinnen geben, sowohl für Klavier als auch für Orgel und ich freue mich immer, wenn diese Musik dann auch gespielt wird und auf offene Ohren trifft, im wahrsten Sinne des Wortes.

Soweit für heute. Danke fürs Lesen!

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Filed under Leben mit Hund, Musik, Sammelsurium

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