Author Archives: Andrea Ha.

Musik in der Karwoche und an Ostern / Music during passion week and Easter

In unserem Dorf gibt es eine kleine evangelische Kirche mit einer kleinen Orgel. Ich spiele seit einigen Monaten regelmäßig in den Gottesdiensten und möchte heute einen kleinen Einblick in meine musikalischen Aktivitäten geben.
Letzte Woche habe ich auf einer Abendveranstaltung Akkordeon und Blockflöte (Alt & Tenor) gespielt, was dazu führte, dass ich gebeten wurde, den Gottesdienst am Gründonnerstag mit dem Akkordeon zu begleiten. Wir feiern den Gottesdienst nämlich nicht direkt in der Kirche, sondern an Tischen sitzend im kleinen Saal, der an die Kirche angebaut ist. Nach dem Gottesdienst essen wir gemeinsam zu Abend = wir feiern Abendmahl. Ich habe als Vorspiel das Stück „Trost“ von J. Kiessling ausgewählt.

Am morgigen Karfreitag spiele ich als Vorspiel das Präludium in g-Moll von A.F. Hesse und als Nachspiel das Trio in g-Moll (op. 49) von J.P. Rheinberger.

Der Ostersonntagsgottesdienst beginnt um 6 Uhr morgens, und zunächst ist die Kirche dunkel. Es gibt weder Glockengeläut noch ein Orgelvorspiel. Die Orgel beginnt erst im Verlauf des Gottesdienstes mit dem Lied „Christ ist erstanden“. Das Nachspiel ist ein Orgelstück in C-Dur von J.W. Häßler, ohne Titel, aber mit dem Hinweis „Fürs volle Werk“ und „Allegro di molto“. „Volles Werk“ heißt bei unserer kleinen Orgel ganze fünf Register, aber für die kleine Kirche ist das völlig ausreichend, und dass manche Töne leicht verstimmt sind, wird den Osterjubel kaum stören.

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In our village, there’s a small protestant church with a small organ. I’ve started playing the organ for Sunday services regularly a few months ago and wanted to give a small summary of my current musical activities.

Last week, we had an evening event where I played accordion and recorder (alto & tenor) which led to me being asked whether I would play the according for Maundy Thursday service. This service takes place with the congration sitting at long tables in the hall adjacent to the church. After service, we have dinner together = hold eucharist/communion. I will play the piece „Trost“ (consolation) in A-flat-major by J. Kiessling as prelude.

On Good Friday, I will play the prelude in g-minor by A.F. Hesse and the trio op. 49 in g-minor by J.P. Rheinberger as postlude.

Easter Sunday service starts at 6am in the morning, and the church will be dark. The bells will stay silent, and so will the organ. During service, the organ’s first piece will be the song „Christ ist erstanden“ (Christ has risen). As postlude, I will play an organ piece in C-major by J.W. Häßler. It doesn’t have a title, but is supposed to be played „with full organ“ and „allgro di molto“. „Full organ“ means using all 5 stops the small organ has, but that’s enough for the small church. And the fact that some notes are a bit out of tune shouldn’t interfere with Easterly rejoycing.

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Ein erfüllter Traum

Wer mir bei Twitter folgt, hat es mitbekommen: vor ein paar Tagen waren wir in Österreich und haben dort einen Traktor abgeholt.
Wir wollten „schon immer“ einen haben, und seit wir unser eigenes Haus nebst großem Grundstück auf dem Land haben, wurde dieser Wunsch konkreter.

Nun ist es ja so, dass es eine Vielzahl an Traktorherstellern gab und dass man die Qual der Wahl hat, welcher Traktor es denn nun sein soll. Alt, jung, mit Anbauteilen oder ohne, mit Verdeck/Fahrerhaus oder ohne, mit Allrad oder ohne (okay, diese Frage stellte sich für uns nicht wirklich. Allrad muss schon sein.), luftgekühlt oder wassergekühlt… wenn man dann mal anfängt zu suchen, stößt man sowohl auf restaurierte Exemplare, die vom Lack her besser aussehen als damals frisch aus der Fabrik, als auch auf bedauernswerte abgenudelte halbe Wracks, die zwar günstig in der Anschaffung, aber teuer in der Instandsetzung sind. Apropos günstig und teuer, die Preise für restaurierte Traktoren sind mitunter ziemlich abenteuerlich. Die Oldtimerszene scheint da in manchen Fällen den Bezug zur Realität verloren zu haben.

Aber wir wollten ja nun einen Traktor haben, also suchten wir danach. Und wie es der Zufall so wollte, stellte sich heraus, dass der Vater einer Kollegin meines Mannes seinen Oldtimertraktor verkaufen wollte. Aber nur an jemanden, der ihn „liebhaben“ würde (O-Ton Mutter der Kollegin). Wir bekamen per E-Mail Fotos und Kopien der Fahrzeugpapiere, es folgten einige Telefonate und dann der Entschluss, diesen Traktor zu kaufen. Dass er knapp 800km von unserem Zuhause entfernt stand, egal. Der Traktor war frisch restauriert und den Bildern nach zu urteilen in einem prächtigen Zustand. Die Bilder haben auch nicht gelogen, er steht wirklich hervorragend da.

Wir bereiteten uns nun auf die Abholung vor. Liehen uns von einem Freund einen Anhänger, mieteten ein Zugfahrzeug mit Allrad und ausreichender Anhängelast, buchten ein Zimmer im nächsten Dorf, und machten uns am Samstagmorgen frohgemut auf in die Steiermark. Das Wetter war wunderbar, strahlender Sonnenschein, und ab Niederbayern schneebedeckte Felder. Für mich als Winterfreundin besonders schön. Das erste kleine „Abenteuer“ folgte, nachdem wir von der Schnellstraße abgefahren waren (Navigation erfolgte per Straßenkarte und Blick auf Hinweisschilder): die Strecke entpuppte sich als kleine Landstraße über mehrere Berge, mit Steigungen bis zu 12%. Wie wir später feststellten, ist die Strecke offiziell für Anhängerbetrieb nicht empfohlen. Aber das sagt einem keiner vorher.
Trotzdem ging alles gut und wir erreichten den Gasthof Paunger in Miesenbach. Die Reservierung hatte unkompliziert geklappt, und sowohl das Zimmer als auch das Essen waren ganz hervorragend. Der Chef sorgte dafür, dass wir während unseres Aufenthalts eine bunte Mischung an kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region bekamen und zauberte sogar Dinge, die nicht auf der Speisekarte standen.

In der Nacht zum Sonntag begann es zu schneien. Bis zum Morgen gab es gut 20cm Neuschnee. Das hielt uns aber nicht davon ab, nach dem Frühstück eine kleine Wanderung zu starten. Wir nahmen den Miesenbacher Wasserweg und verbrachten zwei herrliche Stunden an der frischen Luft. Am Nachmittag war Faulenzen angesagt und am Montagmorgen fuhren wir dann ins nächste Dorf zur Abholung des Traktors. Er stand schon auf dem Hof bereit und der Besitzer hatte gerade angefangen, uns von seinem Fahrzeug vorzuschwärmen, als seine Frau aus dem Haus kam und meinte, wir sollten doch erst einmal frühstücken. Das taten wir und die Zeit verging, aber wir schafften es dann doch noch vor dem Mittagessen vom Hof. Natürlich nicht ohne eine ausgiebige Einweisung ins Fahrzeug und einen alkoholfreien Cocktail, um auf den Verkauf anzustoßen.

Die Rückfahrt begann unspektakulär. Trotz Dauerschneefalls waren die Straßen gut befahrbar, zumindest eine Zeitlang. Dann wurde der Schnee auch auf der Autobahn mehr, und während wir noch die Verkehrsmeldungen über Vollsperrungen im Raum Wien hörten, begann auch auf unserer Strecke ein Stau, der zu einem längeren Stillstand führte. Es hatte sich ein LKW beim Versuch, eine Steigung ohne Ketten zu befahren, quergestellt, und so standen wir eine gute Stunde (oder auch mehr, ich habe die Zeit nicht gestoppt), bis es weiterging.

Unser ursprünglicher Plan sah vor, am Abend bei einem Bekannten vorbeizufahren, der sich bereit erklärt hatte, das für die Zulassung in Deutschland nötige Gutachten für den Traktor zu erstellen – mit einigen Stunden Verspätung kamen wir dann bei ihm an und wurden spontan eingeladen, zu übernachten. Das Angebot nahmen wir gerne an und machten uns am nächsten Morgen wieder auf, im Gepäck schon die ersten Tipps und Hinweise, was für ein erfolgreiches Gutachten am Traktor noch zu machen sei.

Und dann waren wir endlich zuhause. Ich startete den Traktor, fuhr vom Anhänger, fuhr noch etwa 10m weiter, und schon stand unser Nachbar neben mir und meinte, er habe doch ein neues Motorengeräusch vernommen. Ja, so ist das bei uns auf dem Land, nichts bleibt unbeobachtet.

Wir brachten noch das Zugfahrzeug wieder zurück und damit endete das erste Kapitel unserer Traktorgeschichte.

Am Nachmittag mussten wir natürlich schon ein bisserl fahren und Anhänger rangieren und sind mit dem Kauf sehr zufrieden.

Für die Technikinteressierten noch ein paar Details:
Es ist ein Warchalowski WT 30 A, Baujahr 1968 mit 30PS und Allradantrieb. Der Motor ist ein luftgekühlter V2, und wie viele Warchalowski-Traktoren überhaupt in Deutschland zugelassen sind, wissen wir noch nicht. Es können nicht viele sein – aber in Österreich ist die Marke recht populär, so dass es recht einfach ist, an Informationen und Handbücher zu kommen.

Mehr Traktorgeschichten demnächst.

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Online oder offline?

Neulich eckte ich (mal wieder) an.

Ich eckte an, weil ich die Sinnhaftigkeit von Onlinepetitionen gegen bestimmte Bewegungen und Gruppierungen anzweifelte und den Erfolg in Frage stellte. Mein alternativer Ansatz wurde als naives Gutmenschentum abgetan und mir wurde bescheinigt, von der wirklichen Welt keine Ahnung zu haben.

Nun ja.

Mein Ansatz besteht darin, mich zu informieren. Verschiedene Quellen zu nutzen, und mit Menschen zu sprechen, um ihre Sichtweisen und Meinungen kennen zu lernen. Mein Ansatz besteht weiterhin darin, mich in meinem direkten Umfeld zu engagieren: gegen Menschenfeindlichkeit, gegen Unhöflichkeit, gegen mangelnde Akzeptanz, gegen Dummheit. Ich widerspreche, wenn jemand in meiner Gegenwart Ressentiments schürt gegen Ausländer, Flüchtlinge, Gläubige, Menschen. Ich versuche, mich selbst gut zu benehmen und Menschen keine Angst zu machen und vor allem keine Gewalt anzutun (ersteres ist für jemanden mit meiner großen Klappe nicht immer leicht, zweiteres ist ziemlich einfach). Ich möchte in meinem Alltag, in meinem täglichen Leben, im Kleinen für positive Erfahrungen im Miteinander sorgen, und wenn ich selbst nichts dafür tue, kann ich es auch von anderen nicht erwarten.

Ich habe nichts dagegen, wenn andere Onlinepetitionen zeichnen. Ich glaube nur einfach nicht, dass sich unsere Welt dadurch spürbar oder vor allem schneller verändert. Und ich werde weiterhin sagen, dass mir manchmal das Offline-Leben wichtiger ist und dass ich nicht zu denen gehöre, die sich nach einem Klick besser fühlen, sondern dass ich persönlich mehr davon habe, wenn ich versuche, meine Ideen von einer besseren Welt in meinem Umfeld umzusetzen.

Nicht nur heute, wo es wieder einmal einen feigen Mordanschlag auf Menschen gab, die ihre Meinung hatten und diese publizierten, möchte ich aufstehen und rufen und dafür kämpfen: für Menschlichkeit, für Würde, für Toleranz, für Frieden!

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Weihnachtswünsche

Heute ist Heiligabend.
Zur Weihnachtszeit darf man sich etwas wünschen, und das kann man im Geheimen machen oder dem Wind ins Ohr flüstern oder den Zugvögeln ins Gefieder stecken, aber ein paar Wünsche möchte ich hier aufschreiben und Euch und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser ans Herz legen.

Ich wünsche uns

Gelassenheit
Freude
Verständnis
Respekt
Liebe
und
Frieden.

In diesem Sinne ein paar ruhige Tage und bis bald an dieser Stelle!

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Engelsflügel

Einst
als ich mit großen Kinderaugen
täglich aus dem Fenster spähte,
um die Engel zu entdecken,
von denen Mutter sprach
Da wusste ich noch nicht,
dass es Engel
tatsächlich gibt.

Nur ihre Flügel,
die verstecken sie immer noch
vor unseren Blicken.

Danke an alle
menschlichen Engel.
Nicht nur im Advent.

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Puderzucker

Da schaue ich heute morgen aus dem Fenster und siehe da, die Dächer sind weiß, der Laster hat einen puderzuckrigen Überzug und mit viel Phantasie könnte man sogar sagen, dass im Garten Schnee liegt.

Da unser Dorf mehr oder weniger im Schatten des Taunus liegt, haben wir nur selten Schnee. Um so mehr freue ich mich, wenn es dann mal soweit ist. Es ist noch nicht genug, dass ich die Schneeschaufel rausholen müsste, aber selbst dagegen hätte ich nichts.

Ich freue mich auf das, was die nächsten Tage bringen.

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Dezembermorgen

Ein Federbett wird aufgeschüttelt.

Wollbesockte Füße tappen durchs Haus.

Eine Tür knarrt.

Schokolade im Mund.

Wieder ein Tag näher an Weihnachten.

Und dann Kaffee.

 

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Filed under Geschichten, Poesie

Adventszeit

Für mich gibt es dieses Jahr in der Adventszeit eine Menge zu tun. Ein großes Familienfest, der Weihnachtsmarkt mit dem Verein, zweimal Orgeldienst, im Haus weiterhin aufräumen und ausmisten… und trotzdem fühlt es sich nicht hektisch an. Hektik ist oft Kopfsache. Ich habe für mich beschlossen, dass ich einfach einen Schritt nach dem anderen mache und mich nicht stressen lassen. Nicht von irgendwelcher Werbung, nicht von unruhigen Kollegen, nicht von der Familie (wobei das noch das Schwierigste ist) und nicht von meinem inneren Perfektionisten (der mir ziemlich auf die Nerven gehen kann).

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine entspannte Zeit!

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Lebenszeichen (seit Woche 35…)

Da hab ich mich im letzten Blogeintrag noch gefreut, dass ich meinen Rhythmus wieder habe, und schwupps, schlug das Leben wieder zu und die Zeit rannte los und ich hüpfte und rannte mit und kümmerte mich kaum um diese Seiten hier.
Wer mich vermisst hat oder sich gar Sorgen machte, sei beruhigt. Es ist alles gut, mir fehlte einfach neben der Zeit die Lust, hier zu schreiben.
Ein paar Tage Offline-Urlaub im Harz und im Havelland taten ihr Übriges, und manche Gedanken, die ich in den letzten Wochen zum Leben und zur Welt an sich hatte, wollten einfach nicht hier geteilt werden.

Dennoch gibt es heute, mal wieder in bunter Schüttung, einiges von dem, was bei mir los war und was mir durch den Kopf geht und ging.

  • Das Verhalten von Menschen in der Natur. Es ist kein altes Problem, dass Menschen durch die Natur streifen und ihre Spuren in Form von Müll hinterlassen. Schon als Kind habe ich auf Bergtouren zusammen mit meinem Bruder und meinen Eltern immer wieder Müll eingesammelt, den andere achtlos am Weg liegengelassen hatten. Dass sich dieses Verhalten in den letzten 35 Jahren kaum verändert hat, betrübt mich. Wir sind im Urlaub viel gewandert, und ich verstehe einfach nicht, warum man Bonbonpapier, Bierflaschen (!), Taschentücher etc. in den Wald wirft, anstatt diese zum nächsten Mülleimer mitzunehmen. Es ist vielleicht nur eine Kleinigkeit, aber ich wünsche mir da mehr Rücksichtnahme auf die Natur.
  • Die Baustelle. Man sieht mal wieder etwas. Wir haben ja nicht nur das Haus, was wir renovieren, sondern auch ein über 200 Jahre altes Hoftor, das auch einiges an Pflege und Arbeit braucht. Seit ein paar Tagen liegen die ersten Ziegel auf dem Tordach, und man kann ahnen, wie es aussehen wird, wenn wir fertig sind. Gefällt mir sehr gut, wie es ist.
  • Unser Walnussbaum, der gut und gerne 90 Jahre oder älter ist, hat uns in diesem Jahr schon so viele Nüsse beschert wie in den letzten zwei Jahren zusammen. Dass wir ihn Anfang letzten Jahres von einigen trockenen Ästen befreit haben, scheint ihm sehr gut getan zu haben. Die Nüsse, die außerhalb des Zauns zu liegen kommen, werden meist von Spaziergängern aufgesammelt und mitgenommen. Es sei ihnen gegönnt.
  • Die Brombeeren hatten kein gutes Jahr, erholen sich aber allmählich. Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr wird.
  • Sowohl die Zitronenmelisse als auch die Minze wachsen „wie narrisch“, und ich genieße es, daraus Tee und Kaltgetränke zu machen. Minztee aus dem Beutel kommt mir nur noch im Notfall in die Tasse.
  • Es gibt Strömungen in der Gesellschaft und in der politischen Landschaft, die ich mit Sorge betrachte. Es ist das Geschäft mit diffusen Ängsten, vor Flüchtlingen, vor Ausländern, vor Geldmangel, vor Was-auch-immer, das bei manchen Leuten auf sehr fruchtbaren Boden zu fallen scheint. Ich möchte anders leben. Ich möchte teilen, wo ich kann, und ich möchte in einer vielfältigen Gesellschaft leben. Ich will nicht, dass Angst vor dem Anderen, vor dem Unbekannten unseren Alltag bestimmt und menschliche Beziehungen von Anfang an schwierig macht. Wir haben nur diese eine Welt (zumindest so lange, bis wir eine andere entdeckt haben, und selbst das ist kein Grund, uns hier die Köpfe einzuschlagen, verbal oder anderweitig.).

Soweit dazu. Ich bin gespannt, wie ich mit dem Blog hier weitermache, Rhythmus hin oder her. Aufgeben werde ich die Schreiberei jedenfalls nicht.

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Die Woche (34)

Hurra, ich bin wieder im Rhythmus – also, was mein Mittwochsposting im Blog angeht. Aber auch sonst geht es mir im Moment sehr gut, jobmäßig knirscht es zwar nach wie vor, aber damit kann ich gut leben. Gesundheitlich ist alles bestens, darüber bin ich froh und dankbar.

Was mich in den letzten Tagen sehr bewegt hat, waren zwei Blogposts von meinem lieben (Twitter-)Freund Jens über die vielen Konflikte in der Welt und den Umgang damit. Wer nachlesen möchte:
http://blog.jens-bertrams.de/2014/08/pessimistisches-zur-weltlage/ und http://blog.jens-bertrams.de/2014/08/steuern-wir-auf-einen-dritten-weltkrieg-zu/

Ich sehe mich selbst ja eher auf der optimistischen Seite, aber ich gebe zu, dass mir das angesichts dessen, was einem täglich an Nachrichten auf den Bildschirm gespült wird, auch nicht immer leicht fällt. Trotzdem denke ich, dass wir nach wie vor im Kleinen viel bewegen können, in dem wir unsere eigene Haltung und unser Verhalten reflektieren, und vor allen zu anderen Menschen nicht unnötig unhöflich, aggressiv oder respektlos sind. Ich will beleibe nicht den ganzen Tag lächelnd durch die Gegend laufen, weil dadurch alles schön und harmonisch wird, aber wenn ich innerlich auf Krawall gebürstet bin, will ich es möglichst nicht an meinen Mitmenschen auslassen. Wer mich kennt, weiß, dass mir das nicht immer gelingt 😉 Aber den Versuch ist es wert.

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