Category Archives: Musik

Video subtitles „Low Ds“ – Untertitel zum Flötenvideo

Here are the subtitles for the video „Low Ds come in threes.“ (Hier klicken für die Übersetzung)

Hello!

Low Ds come in threes, and this is one of them.

A tuneable low D by James Dominic.

[Playing „The Arran Boat Song“]

Coming from the recorder and playing a lot on tenor and also bass recorder, first I thought, oh, low D, that’s rather easy to play, well, to be honest – it’s not.

But I love the sound and so, when James Dominic announced that they have made a new design for low D, I was really curious. Because they said, and I can relate to that, that some people find to play on low Ds a bit uncomfortable because it’s such a large and long instrument.

And it’s the same, or, not really the same, but it’s a bit like with tenor recorders, too. Some people find the long tenors not too easy to play. And bent heads bring the instrument closer to the body, so for some people this is more comfortable.

Now, low D and bent head?

Well, yes. James Dominic, they got you covered.

Because their new design is this one. Low D, number two in my collection. They call it the „sax whistle“ and it has a bent head.

So, just to bring them both together, that’s what they look like.

And here is the sound.

[Playing „The Water of Tyne“]

Low Ds come in threes, that’s the title of this video and before I’m showing you number three, first I need to step back and show you this instrument here.

It is a high D telescopic flute or whistle made by Mauri in Finland and to play it you have to take the cap off. And there we go.

For comparison I brought a high D whistle as well and this is the high D 3D printed telescopic whistle, flute.

[Playing „The High Road to Linton“]

Now. The whistle family has the high D and the low D.

And the telescopic family now has a low D as well.

Here it is!

Look at it, is is quite big. Now, this one fits in your trouser pockets. For this one, you need really, really large trouser pockets. But it’s still, when it’s folded up, it’s still quite small.

Now. Let’s have a look.

Here it is!

Rainbow.

Isn’t it a beauty?

Now, it has six holes here on the front. But it also has a thumbhole on the back, just like the recorder does. So, it’s mix between a whistle and a recorder.

And I can put my left hand just like I normally would.

For my right hand, you can see where my ring finger goes – there is no hole here so the deepest [I mean lowest!] hole is this one here and I have to close it with my little finger.

[Playing „The Water is Wide“]

Size-wise, this one is more like an alto. I brought one to show you. But the pitch is the same as with the low D.

Yes, so, my collection has grown again and if you have any questions about any of these instruments, please get in touch.

Thank you for watching and have a great day! Bye-bye!

—–

Übersetzung

Der englische Titel des Videos heißt „Low Ds come in threes“, was sich in etwas übersetzen lässt mit „Tiefe D Flöten im Dreierpack“

Hallo!

Tiefe D Flöten im Dreierpack, und das ist eine davon. Eine stimmbare „Low D“ von James Dominic.

[Ich spiele „The Arran Boat Song“]

Da ich von der Blockflöte her komme und viel mit Tenor und auch Bassblockflöten spiele, dachte ich anfangs, oh, „Low D“, das dürfte einfach sein. Nun, um ehrlich zu sein – nein, ist es nicht.

Aber ich liebe den Klang und als James Dominic ankündigte, sie hätten ein neues Design für die „Low D“ entwickelt, war ich wirklich neugierig. Denn sie sagten, und ich kann das nachvollziehen, dass manche Menschen es ein wenig unbequem finden, auf der „Low D“ zu spielen, weil das so ein großes und langes Instrument ist.

Das ist ungefähr so wie bei Tenorblockflöten. Manche Menschen finden die langen Tenöre schwierig zu spielen. Ein geknicktes Kopfstück bringt das Instrument näher zum Körper und für manche Menschen ist das bequemer.

Nun. „Low D“ und Knickkopf? Aber ja! James Dominic bietet genau das an. Das hier ist das neue Design. „Low D“, Nummer zwei in meiner Sammlung. James Dominic nennen es „Sax Whistle“ und es hat einen Knick im Kopfbereich.

Beide „Low D“ nebeneinander sehen so aus.

Und so klingt sie.

[Ich spiele „The Water of Tyne“]

„Low D“ im Dreierpack ist der Titel dieses Videos, und bevor ich euch Nummer drei zeige, muss ich erst einen Schritt zurückgehen und euch dieses Instrument hier zeigen.

Es ist eine „high D“ Teleskop-Flöte oder Whistle von Mauri in Finnland und um sie zu spielen, muss man diese Kappe abziehen.

Los geht es.

Zum Vergleich habe ich eine „high D“ Whistle mitgebracht und das ist die „high D Teleskop-Flöte aus dem 3D Drucker.

[Ich spiele „The High Road to Linton“]

Nun, in der Whistle Familie gibt es eine „high D“ und eine „low D“ und nun hat die Teleskop-Flöten Familie auch eine „low D“.

Hier ist sie! Schaut mal, wie groß. Diese hier [gemeint ist die „high D“] passt in die Hosentasche. Für diese hingehen braucht man wirklich große Hosentaschen. Aber wenn sie nicht ausgeklappt ist, ist sie trotzdem relativ kompakt.

Nun, lasst uns mal sehen. Hier ist sie! Ein Regenbogen. Ist sie nicht wunderschön?

Sie hat auf der Vorderseite sechs Löcher und sie hat auf der Rückseite ein Daumenloch, genau wie die Blockflöte. Sie ist also eine Mischung zwischen Whistle und Blockflöte.

Ich kann meine linke Hand hier hinlegen, wie ich es gewohnt bin. Bei meiner rechten Hand seht Ihr, dass da, wo mein Ringfinger liegt, gar kein Loch ist. Das tiefste [gemeint ist das unterste] Loch muss ich mit dem kleinen Finger abdecken.

[Ich spiele „The Water is Wide“]

Von der Größe her ist die Teleskop-Flöte eher wie eine Altblockflöte; hier ist eine. Aber die Tonhöhe ist die gleiche wie bei der „Low D“.

Ja, meine Sammlung ist wieder größer geworden und wenn ihr Fragen zu einem der Instrumente habt, meldet euch.

Danke fürs Zuschauen und habt einen tollen Tag!

Bye-bye!

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Wochenschnipsel 2543

Die Spatzenbande, die auf unserem Grundstück wohnt, erfreut mich gerade durch waghalsige Flugmanöver zwischen Fliederbusch, Dachrinne und Bürofenster. Der wilde Hund liegt neben mir und döst vor sich hin und ich jongliere Termine für die Nachstimmung von drei Klavieren – irgendwie schaffe ich es regelmäßig, den Organisier-Hut aufgesetzt zu bekommen. Naja. Liegt wohl auch daran, dass ich einigermaßen strukturiert sein kann. Oder wie ein Mitstudent damals in England sagte: „Oh, Andrea, you are soooo German!“

Letzte Woche habe ich nach viel Ermunterung im Fedi eine kleine Buchbesprechung geschrieben und ein weiteres Buch liegt hier auf dem Schreibtisch und möchte auch einen eigenen Blogbeitrag haben.

Am Wochenende habe ich ein Orgelkonzert gespielt und bekam wunderbare Rückmeldungen. Wie immer gab es eine bunte Mischung an Kompositionen, aus verschiedenen Epochen, und von Komponistinnen und Komponisten. Ich hatte kurzfristig noch eine Chaconne ins Programm genommen, aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, bei der wie so oft unklar ist, wer sie eigentlich geschrieben hat; eine Stück „fürs Herz“. Und tatsächlich sagte mir jemand hinterher, das Stück habe ihm am besten gefallen. Also alles richtig gemacht.

Vielleicht schaffe ich es, demnächst davon ein Video zu machen. Apropos Video, neue Flöten sind auch vorzustellen. Kommt alles noch 🙂

Vielen Dank fürs Vorbeischauen und bis bald!

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Filed under Musik

Wochenschnipsel 2542

Heute beginnt die Frankfurter Buchmesse und obwohl ich es nach Frankfurt nicht weit habe, war ich tatsächlich noch nie dort. Also, in Frankfurt schon, aber nicht auf der Buchmesse.

Dafür habe ich das neue Buch von Karin Joachim mit dem passenden Titel „Das Glück der Bücher“ gelesen und sitze gerade an Lena Richters „Dies ist mein letztes Lied“ (late to the party, da dieses Buch schon 2023 erschienen ist). Außerdem hat mir eine Autorin, deren Regionalkrimi-Lesung ich demnächst musikalisch begleiten werde, ein Exemplar eben dieses Regionalkrimis in den Briefkasten geworfen und zwischendurch lese ich immer mal in „A History of the Roman Empire in 21 Women“ von Emma Southon. Sehr erhellend! Und toll geschrieben.

Musikalisch bin ich gerade „zwischen Konzerten“. Letztes Wochenende ein Kuschelkissenkonzert gespielt und am nächsten Wochenende gibt es eine Abendmusik. Wie immer mit Werken von Komponistinnen. Aber auch von Komponisten – was mein Assistent kürzlich augenzwinkernd feststellte, als wir über das Programm der Abendmusik sprachen und er dann sagte, oh, du spielst ja auch was von Männern. Ich möchte die Vielfalt in meinem Repertoire jedenfalls nicht missen! Immer, wenn ich selbst bestimmen kann, was ich spiele, werden Werke von Frauen dabei sein.

Von meiner neuen „Sax Whistle“ habe ich ja bereits erzählt. Vor ein paar Tagen kamen weitere neue Instrumente an und gestern habe ich noch eins bestellt. Ja, ich weiß, kein Mensch braucht so viele Flöten, aber ich bin halt so neugierig. Und bislang habe ich noch für jede Flöte einen sinnvollen Einsatzzweck gefunden. Wobei Musik ja auch einfach geschehen kann und nicht immer einen Zweck verfolgen muss.

Heute Nachmittag wird mein Lieblingssessel zur Kur abgeholt. Wir haben im Dorf eine Polsterwerkstatt und der Sessel bekommt nicht nur einen neuen Bezug, sondern wird auch da, wo es nötig ist, neu gepolstert. Und damit wird er mich möglicherweise überleben. 😉 Wie alt der Sessel ist, weiß ich gar nicht. Wir haben ihn mit dem Haus mitgekauft und weil er mir so gut gefiel, behalten. Und er wurde zum Lieblingssessel. Ich freue mich schon darauf, wenn er im neuen Gewand wieder da ist.

Jetzt warten einige Termine auf mich, deshalb ist hier für heute Schluss. Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Wochenschnipsel 2541

Heute kam ich nur schwer in die Gänge, da ging es mir wie dem kleinen alten Hund. Nur dass der keinen Kaffee bekommt 😉 Der kleine alte Hund ist ja nun schon sechzehn Jahre alt und inzwischen merkt man ihm das Alter auch an. Er mag morgens oft nicht aufstehen und wenn er dann mit dem wilden Hund und mir draußen beim Spaziergang ist, schlendert er meist sehr langsam, so dass ich an manchen Tagen mit dem wilden Hund nochmal zusätzlich rausgehe, damit der ausreichend Bewegung hat. Mit dem Richtungshören hat er es auch nicht mehr so, und manchmal scheint er nicht so recht zu wissen, woher und wohin und steht einfach so in der Gegend rum. Aber er frisst noch mit viel Appetit und wenn wir unterwegs sind, schnuppert er sehr interessiert (die Nase scheint noch gut zu funktionieren) und so stellen wir uns halt auf seine Eigenheiten ein und schauen, wie es sich entwickelt.

Der wilde Hund hingegen ist fit und munter und liegt, während ich das tippe, neben mir und schläft.

Am Sonntag habe ich mit dem Viertelchor im Erntedank-Gottesdienst gesungen und abends durfte ich dann selbst Musik genießen. Wir waren in Frankfurt zu einem Konzert der Barrelhouse Jazzband und zu Gast war außerdem Axel Zwingenberger und das war wirklich schön.

Da an den nächsten beiden Wochenenden Orgelkonzerte anstehen, bin ich neben meiner Schreibtischarbeit auch viel mit Orgelmusik beschäftigt und freue mich schon auf die Termine.

Vor wenigen Tagen ist eine neue Low Whistle angekommen, in besonderer Bauform. James Dominic baut Low Whistles in verschiedenen Stimmungen aus Kunststoff und sie klingen meiner Meinung nach sehr ordentlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ziemlich gut. Wer mal reinhören mag, hier spiele ich „Scarborough Fair“ auf der Low Whistle in D. Damals hatte ich das Instrument noch nicht lang und musste mich noch daran gewöhnen. Und als James Dominic ankündigte, dass es eine Low Whistle mit Knick zum leichteren Handling geben würde, war meine Neugier groß und ich „musste“ gleich eine bestellen. Blockflöten mit Knickkopf habe ich ja bereits einige und gerade bei den größeren Instrumenten ist das fast schon eine Standard-Bauweise, aber bei Whistles ist es doch eher selten. „Sax Whistle“ nennen sie das Instrument bei James Dominic und das Spielen macht echt Spaß. Ich werde bei Gelegenheit ein Video machen.

Ansonsten habe ich Walnüsse gesammelt (vom eigenen Baum), Kürbiskuchen gebacken (mit geschenkten Kürbissen von der Nachbarin) und freue mich über den immer noch kräftig blühenden Hibiskus, wenn ich aus dem Bürofenster schaue.

Bis zum nächsten Mal!

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Wochenschnipsel 2540

Als am Montag ein für Dienstag geplanter Termin kurzfristig abgesagt wurde, war ich nicht traurig. Ich war in den letzten Tagen viel unterwegs gewesen und durch die Absage des Termins konnte ich einiges wegarbeiten, was liegengeblieben war.

Musikalisch war nicht so viel los, außer den üblichen Chorproben und der Arbeit an meinen Konzertprogrammen. Ich warte auf eine Lieferung aus Irland, eine neue Whistle kommt ins Haus. (War ja klar, werden einige jetzt wohl sagen). Aber dazu mehr, wenn sie angekommen ist.

Am Sonntag war im Hessenpark großes Traktortreffen, schon zum 25. Mal. Wir waren mit unserem Warchalowski zum zweiten Mal dabei und es war ein sehr schöner Tag. Viele Menschen haben sich für das hierzulande doch eher seltene Traktormodell interessiert und es gab viel zu gucken. Leider war die Korbmacherei nicht da. Letztes Jahr hatte ich einen tollen Korb gesehen, für den ich aber nicht genug Geld dabei hatte und den ich „eigentlich“ auch nicht wirklich gebraucht hätte, aber gefallen hat er mir ja doch und so war ich dieses Jahr vorbereitet mit entsprechend gefüllem Geldbeutel, aber es sollte nicht sein. Naja. „Eigentlich“ hab ich wirklich genügend Körbe. Ebenso wie Flöten. *hüstel*

Apropos Flöten, auf ein Projekt möchte ich gerne hinweisen: „Le Noël des bergers“ (Lieder und Musik, Hirten, Schafe und Weihnachten) mit Block- und anderen Flöten und Theorbe und Gesang – die Finanzierungsrunde läuft gerade und es fehlt tatsächlich gar nicht mehr so viel, dass das Album realisiert werden kann. Infos in französischer Sprache und die Möglichkeit, das Projekt finanziell zu unterstützen gibt es hier und ein Video, ebenfalls auf französisch, könnt Ihr hier anschauen.

Das war’s für heute. Danke fürs Vorbeischauen und bis bald!

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Wochenschnipsel 2539

Was für eine Woche! Jede Menge Termine, und heute tagsüber auch, so dass die Wochenschnipsel viel später kommen als gewohnt. Aber noch ist Mittwoch, und ich liege absolut im Zeitplan 🙂

Ich durfte außer der Reihe einige Chorproben leiten, als Urlaubsvertretung des eigentlichen Chorleiters, und das hat viel Spaß gemacht. In einem der Chöre war eine Sängerin, die eine Weile pausiert hatte und jetzt wieder mitsingt und sie kam nach der Probe zu mir und sagte, sie hätte sich sehr gefreut, mich wiederzusehen, weil ihr die Arbeit mit mir früher schon so viel Freude gemacht hatte. Das war schön.

Am Wochenende war ich in Frankfurt im Archiv. Wir Vorstandsfrauen treffen uns zweimal im Jahr dort, um über verschiedene Themen zu sprechen. Ein intensiver Tag. Wir haben viel geschafft und ich bin dankbar, mit so wunderbaren Menschen arbeiten zu dürfen.

Ich probiere momentan beim Stricken verschiedene Sockenvarianten aus, vor allem Socken ohne Ferse. Da gibt es echt lustige Muster und es ist interessant zu sehen, wie gut (oder in manchen Fällen auch weniger gut) sie dann am Fuß passen.

Gestern war ich mit dem wilden Hund Fahrrad fahren. Also, ich fuhr Fahrrad und er lief nebenher. Er muss das in seinem früheren Zuhause schon einmal gemacht haben, denn nach einem holprigen Anfang funktionierte das super und er trabte total entspannt und locker an der Leine. Und ich glaube, das Vergnügen war nicht nur meinerseits.
Heute regnet es allerdings und so gehen wir gleich „nur“ unsere übliche Spazierrunde und das Rad bleibt im Schuppen.

Soweit die Wochenschnipsel für heute. Danke fürs Lesen!

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Wochenschnipsel 2538

Obwohl dieser Monat vollgepackt ist mit Terminen und Themen, habe ich das Gefühl, gar nichts Interessantes berichten zu können.

Letzte Woche durfte ich in einem historischen Gemäuer Orgel spielen; die Orgel dort ist vergleichsweise neu, vielleicht in meinem Alter (also um die 50). Was schön war: die Gemeinde hat kräftig mitgesungen. Und es gab Applaus für mich.

Dann habe ich zum Orgeltag wieder ein Kuschelkissenkonzert in meiner eigenen Gemeinde gespielt. Leider machte uns das Wetter dahingehend Kummer, dass es trocken und sonnig und warm war und viele wohl eher einen Spaziergang gemacht haben als sich in die Kirche zu setzen und der Orgel zu lauschen. Aber für die wenigen, die gekommen sind, habe ich auch sehr gerne gespielt.

Für eine Lesung Ende Oktober sichte und übe ich Klavierstücke von Komponistinnen und habe schon jetzt viel mehr Material als ich dafür benötigen werde. Falls mir irgendwann einmal langweilig sein sollte, mache ich ein Konzertprogramm daraus.

Aus der diesjährigen Tomatenernte habe ich einige Gläser Soße eingekocht und wenn ich mir so anschaue, was an den Apfelbäumen hängt, wird die Saftpresse demnächst ordentlich zu tun haben.

Danke fürs Lesen und bis bald!

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Filed under Landleben, Musik

Wochenschnipsel 2537

Draußen herbstelt es schon ein wenig und ich freue mich auf die nächsten Monate. Der Herbst ist tatsächlich eine meiner Lieblingsjahreszeiten und ich mag es auch, wenn der Himmel grau ist.

Gestern kam neuer Lesestoff an: das Buch „Fortissima!“ von Raphaela Gromes und Susanne Wosnitzka über Komponistinnen und ich habe schon reingelesen und bin begeistert. Es ist gut geschrieben und obwohl ich mich auch schon seit vielen Jahren mit Komponistinnen beschäftige, habe ich Neues entdeckt.

Am Wochenende war ich für ein Kuschelkissenkonzert in einer Gemeinde hier in der Gegend und es war hervorragend besucht. Die jüngsten im Publikum waren wenige Monate alt und lagen quietschvergnügt auf einer Decke im Gang; die ältesten waren über 70 (Jahre) und ich glaube, alle hatten Spaß. Ich habe Werke aus verschiedenen Epochen gespielt und selbstverständlich auch von Komponistinnen und am Ende kam der Wunsch nach einer Zugabe, dem ich natürlich sehr gerne nachgekommen bin.

Am Sonntag dann Orgeldienst in meiner Heimatgemeinde, mit Vertretung, weil die Pfarrerin im Urlaub ist. Und die Vertretung bedankte sich nach dem Gottesdienst bei mir für das „herausragende Orgelspiel“ und über dieses Lob habe ich mich sehr gefreut.

Wie auch letzte Woche gibt es im Moment sehr viel am Schreibtisch zu tun und gleich habe ich noch einen Termin, deshalb sind die heutigen Wochenschnipsel schon zu Ende. Wir lesen uns nächste Woche wieder, oder vorher im Fediverse.

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Wochenschnipsel 2535

Die heutigen Wochenschnipsel sind bunt – ich schreibe über mein Muli, kleine Orgeln, verstimmte Klaviere und Regenbogenfahnen. Und die Hunde kommen auch vor.

Weil ich mich für keine Reihenfolge entscheiden kann, folge ich einfach der Zeit seit den letzten Wochenschnipseln.

Im Wohnzimmer meiner Schwiegermutter steht seit Jahr und Tag ein Klavier. Sie hatte es vor rund 60 Jahren bekommen, und irgendwann lernten auch ihre Kinder zu spielen und, wie es manchmal so ist, irgendwann ist es nur noch ein Möbelstück. Ich spielte ab und zu mal drauf, zwar selten, aber doch oft genug, um festzustellen, dass die letzte Stimmung doch sehr lange her ist. Weil ich ja in der Zwischenzeit „meine“ Klavierbauerin gefunden hatte, mit der ich hochzufrieden bin, dachte ich, ich frage sie mal, ob sie auch dort stimmen würde. Sie sagte ja und gab aufgrund meiner Beschreibung des Klangs zu bedenken, dass das Instrument möglicherweise nicht mehr stimmbar sein könne. Es hat ein paar Risse an Stellen, wo keine Risse sein sollten und weil es so lange nicht gestimmt wurde, besteht auch ein Risiko, dass Saiten reißen. Aber es ging alles gut. Die „Standardtonhöhe“ werden wir wohl nicht mehr hinkriegen. Im Moment steht es auf 432Hz für das a‘ und wir haben die Aufgabe zu beobachten, wie es die Stimmung in sich hält. Wenn es einigermaßen bleibt, ist es gut. Wenn nicht, dann taugt es tatsächlich nur noch als Möbelstück. Wir werden sehen. Meine Schwiegermutter war jedenfalls total fasziniert davon, was man aus so einem Klavier alles ausbauen kann.

Das absolute Highlight der letzten Tage war der CSD – das allererste Mal in meinem Landkeis! Ich hatte mich als Helferin gemeldet, um den Demozug mit abzusichern und hatte unglaublich viel Spaß. Wir dachten anfangs, hm, mal sehen, ob überhaupt Menschen kommen, und dann waren es 1200 Leute, die an der Demo teilnahmen! Und viele blieben hinterher zur Party. Eine tolle Atmosphäre, bunt und vielfältig und ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr auch wieder Zeit habe, dabei zu sein.

Am Sonntag fand in einer Dorfkirche, in der ich auch schon oft Orgel gespielt habe, ein musikalischer Gottesdienst statt, um Geld für die Orgelrenovierung zu sammeln. Ich war mit dem Chor dabei und saß auch einmal kurz auf der Orgelbank, um den Chor zu begleiten. Der hauptamtliche Kirchenmusiker, der an diesem Tag die Orgel spielte, machte das zwar sehr ordentlich, schien aber dennoch mit dem kleinen Instrument ein bisserl zu fremdeln. Ich kenne ja seinen Hauptarbeitsplatz und da ist so eine kleine Dorforgel schon etwas ganz anderes – wobei diese gar nicht sooo klein ist, denn immerhin hat sie zwei Manuale. Im Gegensatz zu „meiner“ kleinen Orgel, die nur ein Manual hat – aber auf die ich auch nichts kommen lasse. Gestern wurde sie gestimmt und ich durfte am Nachmittag der neuen Konfigruppe ein wenig über das Instrument erzählen.

Vor einem knappen Monat ist das Muli bei uns eingezogen. Kein Tier (wobei das auch nett wäre – was aber wohl die Hunde dazu sagen würden?), sondern ein Lastenrad. Ich hatte in den Wochenschnipseln schon einmal über einen ersten Test geschrieben und dann über den Kauf und die ersten Fahrten.
Ich bin mit der Wahl dieses Rads ausgesprochen zufrieden und es passt hervorragend zu meinen Anforderungen. Ein paar kleine Nachteile habe ich zwar auch festgestellt, aber die sind nicht so gravierend, dass sie mir den Spaß vermiesen würden. Anfangs eierte ich manchmal ja noch ein wenig herum, gerade in engen Kurven, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und habe nur noch Probleme, wenn ich an einem Hügel anfahren muss. Und, ein bisserl skurril: wenn ich mich jetzt auf mein „normales“ Rad setze, fühle ich mich auf den ersten Metern ein wenig wackelig – das Gefühl legt sich schnell, aber dass ich mich mit dem Muli fast sicherer fühlen würde als mit dem anderen Rad, damit hätte ich nicht gerechnet. Der wilde Hund durfte im Korb einmal probesitzen, aber so ganz geheuer war ihm das nicht. Für den kleinen alten Hund wäre es vielleicht mal was, aber dann bräuchte ich für den wilden Hund noch einen Anhänger, weil der Korb doch zu klein ist für die beiden.

Ich genieße den Spätsommer, der schon herbstliche Anklänge hat. Übermorgen wird der nächste (und letzte) Beitrag zum Album „Malers Hüs“ hier im Blog zu lesen sein – habt Ihr schon reingehört?

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Wochenschnipsel 2534

Beim Morgenspaziergang trafen wir Milo, einen 13 Jahre alten Terrier, der ebenso wie der kleine alte Hund manchmal ein bisserl mürrisch ist. Heute aber liefen alle drei Hunde einträchtig nebeneinander her, während sich die Menschen unterhielten. Nur einmal musste Milo knurren, weil der wilde Hund nicht wusste, dass eine bestimmte Ecke zum Schnuppen Milos Ecke ist. Den wilden Hund beeindruckte das wenig, er schnupperte einfach woanders. Bellen musste Milo dann vor seinem Hoftor, um zu zeigen, dass es sein Hoftor ist. Der kleine alte Hund versteht sowas. Er kann das auch.

Ich genieße meinen Vormittag ohne Termine; dafür gibt es am Nachmittag und am Abend wieder welche.

Die letzten Tage waren eine wilde Mischung aus Musik und Schreibtischarbeit und ich habe mich keine Minute gelangweilt. Am Samstag habe ich den Wocheneinkauf im Supermarkt mit dem Lastenrad erledigt, am Sonntag gab es einen Freiluftgottesdienst, den ich mit Akkordeon und zwei Whistles musikalisch begleitet habe und am Montag habe ich eine neue Blogserie ins Leben gerufen: Musical Musings heißt sie und ich werde in unregelmäßigen Abständen auf Englisch zu musikalischen Themen schreiben.

Ich habe fleißig mit den Knopfakkordeons geübt und lese mit Vergnügen das Buch „Accordion Revolution“ von Bruce Triggs. Und es gibt (schon wieder!) eine neue Ukulele. Ein reines Spaßinstrument, das ich im Grunde überhaupt nicht brauche. Es ist die „Moonshine“ von McNeela, komplett aus Kunststoff („carbon fibre“). Die Saiten müssen erst noch lernen, was ihre Aufgabe ist. Im Moment verstimmt sie sich noch im Minutentakt. Aber das ist okay. Für einen Spontankauf (Summer Sale) ganz ordentlich.

In ein paar Tagen findet in unserer Region der allererste CSD statt und ich habe mich als Helferin gemeldet. In den nächsten Wochenschnipseln werde ich davon berichten.

Bis dahin!

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