Category Archives: Musik

Neu in der Sammlung: die Kindergartenflöte

Ich habe ein kleines Video gemacht, in dem ich meine neue „Kindergartenflöte“ von Schneider vorstelle.

Wie immer spreche ich Englisch, aber hier bekommt Ihr zusätzlich die deutsche Übersetzung dessen, was ich sage.

And of course I’m also providing the English subtitle texts – click here to get there directly.

(Das Video beginnt damit, das ich das Lied „Himmelsau, licht und blau“ spiele.)

Sagt Hallo zu meiner neuen Schneider Kindergartenflöte.

Dieses Instrument ist eines der vielen, die ich eigentlich gar nicht brauche, aber aus reiner Neugier einfach haben wollte.

Hergestellt vom deutschen Flötenbauer Schneider, aus Ahornholz und in G-Dur.

Die Flöte hat fünf Löcher hier und außerdem eine kleine Vertiefung, in die du deinen linken Zeigefinger legen kannst und wenn ich sie umdrehe, sieht man, dass sie kein Daumenloch hat. Also im Grunde wie eine Whistle. Und es gibt zwei weitere Vertiefungen für die Daumen.

Die Flöte ist wie gesagt in G-Dur, man kann die ersten sechs Töne der Tonleiter spielen.

(Ich spiele diese Töne.)

Und es gibt noch mehr. Dieses nette Faltblatt, das ich mit dem Instrument bekommen habe, sagt mir, dass ich außerdem den Ton „b“ habe und somit auch g-Moll spielen kann.

Und ich muss mir merken, welche Finger wohin gehören.

(Ich spiele die ersten fünf Töne der g-Moll-Tonleiter.)

Es gibt auch den Ton „es“, so dass wir Lieder und Melodien spielen können, die aus den ersten sechs Tönen der g-Moll-Tonleiter bestehen.

(Ich spiele diese sechs Töne.)

Ich habe mir immer noch nicht gemerkt, wo meine Finger hingehören, aber sei’s drum.

Wir können auch A-Dur spielen. Die ersten fünf Töne der A-Dur-Tonleiter und natürlich auch der a-Moll-Tonleiter.

(Ich spiele die ersten fünf Töne der a-Moll-Tonleiter)

Oder eben A-Dur.

(Ich spiele, mit einigen Fehlversuchen, die ersten fünf Töne der A-Dur-Tonleiter.)

Ich sitze hier und denke, ach herrjemine, ich meine, es ist ja nicht so, dass ich nicht eine ganze Reihe verschiedener Instrumente spielen würde, Whistles, meine Sopilka, Blockflöten ind C und in F und ich habe sogar noch einigen Blockflöten in deutscher Griffweise und natürlich die Flöten in barocker Griffweise und nun sitze ich hier und muss immer noch auf die Grifftabelle gucken, um ein cis zu spielen. Aber es ist da, das cis.

Wie Ihr wisst, liebe ich Größenvergleiche, also lasst uns mal gucken.

Hier ist eine Sopranino-Blockflöte, fast gleich groß, aber die Kindergartenflöte ist um einiges schwerer. Sie ist ziemlich stabil und besteht nur aus einem Stück. Sie klingt wärmer und sanfter als die Sopranino – übrigens auch Schneider, und Ahorn.

Hier nun der Vergleich.

(Ich spiele fünf Töne auf- und wieder abwärts auf der Kindergartenflöte und dann die gleichen Töne auf der Sopranino.)

Die Kindergartenflöte wiegt fast so viel wie eine normale Sopranblockflöte. Ich habe hier meine Mollenhauer Fipple, die gerade mal zehn Gramm mehr wiegt.

(Ich spiele fünf Töne auf- und wieder abwärts auf der Fipple und dann die gleichen Töne auf der Kindergartenflöte.)

Ich war ehrlich verblüfft, wie gut die Kindergartenflöte klingt und es macht sehr viel Spaß, damit herumzuspielen. Gerade für Improvisationen, wenn du mit begrenztem Tonvorrat kreativ sein möchtest. Ich denke, ich werde die Flöte immer mal spielen und vielleicht merke ich mir eines Tages auch die Griffe für das b und das es und das cis und vielleicht gibt es ja noch mehr Töne, die man ihr entlocken kann.

Danke fürs Zuschauen und wenn Ihr Fragen habt, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Und bleibt dran für das nächste Flöten/Blockflöten/Whistle Vorstellungsvideo.

Bye-bye!

[Playing „Himmelsau, licht und blau“]

Say hello to my new Schneider Kindergartenflöte.

This instrument, a recorder for pre-schoolers, is one of the many instruments that I actually don’t need but wanted to have out of curiousity.

It’s made by Schneider, a German manufacturer and it’s made of maple wood and in G major.

It has five holes here and it has a little dent here where you can put your left index finger and when I turn it around, it doesn’t have a thumb hole, so, just like a whistle basically, but it has two more dents here where you can place your thumbs.

And it’s in G major, but it basically only has the first six notes of the G major scale.

[Playing these notes]

It does have a few more notes.

This is in the lovely leaflet that comes with the instrument.

It tells me that we also have a b flat so we can play g minor as well. And I have to remember which finger goes where.

[Playing the first five notes of the g minor scale]

And we even have the e flat so we can play songs in g minor comprising of the first six notes of the g minor scale.

[Playing these six notes]

I still haven’t remembered where to put my fingers, but anyway.

And we can play A major. The first five notes of the A major and the a minor scale, of course.

[Playing the first five notes of the a minor scale]

Or we have A major.

[Playing or at least trying to play the first five notes of the A major scale]

I’m sitting here and just thinking, oh my gosh, I mean, it’s not that I don’t play a number of different instruments, whistles, my sopilka, recorders in C and in F, and even, I still have a few recorders with German fingering, I have ones with baroque fingering and I’m sitting here now and still have to look at this sheet of paper to play the c sharp note on this instrument. But anyway, it is there.

So, as you know, I love size comparisons, so let’s have one.

Here is a sopranino recorder and they’re basically almost the same size, although obviously this one [the kindergarten instrument] is a lot heavier. It is quite sturdy and is just one piece. It sounds warmer and mellower than the sopranino. This is a Schneider in maple as well. So, let’s compare the two.

[Playing five notes upwards and downwards again, and the same notes on the sopranino]

The Kindergartenflöte weights almost as much as your standard soprano recorder. I brought my Mollenhauer Fipple here which is just ten grams more.

G major.

[Playing five notes upwards and downwards again, and the same notes on the Kindergartenflöte]

So, erm, I was truly amazed how good this one [the kindergarten instrument] sounds and it’s a lot of fun to play around with it. Especially for improvisations if you just want to get really creative and improvise with the few notes that you have available on this recorder.

I guess I’m going to use it from time to time and maybe one day I shall manage to remember where to put my fingers for the b flat and the e flat and the c sharp and maybe I’ll find out that there are even more notes that I can find on this instrument.

Thanks for watching and if you have any questions please don’t hesitate to be in touch.

And, yes, stay tuned for the next flute/recorder/whistle introduction video.

Bye-bye!

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Wochenschnipsel 2505

Heute bin ich wirklich spät dran. Mein Tag war reichlich gefüllt mit Online-Meetings und einer Deadline für eines meiner Projekte, und ich habe auch alles geschafft, was ich tun musste, aber natürlich ist da diese kleine Stimme, die sagt, organisier dich doch noch besser, damit du auch noch Zeit für dein Blog-Hobby hast.

Wie auch immer. Hunde, Musik und Shortbread sind die Stichworte für diese Wochenschnipsel.

Die beiden Vierbeiner wohnen jetzt fast zwei Jahre hier – der wilde Hund hat einen kleinen „Vorsprung“, weil er einige Zeit vor dem kleinen alten Hund eingezogen ist, aber beide zusammen bekamen im Februar 2023 ihr neues Zuhause bei uns. Seitdem ist viel passiert. Wir haben alle eine Menge gelernt, miteinander und voneinander und auch wenn wir noch einen Weg vor uns haben, so kann ich doch sagen, dass sich die liebevolle und konsequente Arbeit wirklich gelohnt hat und dass wir inzwischen manche Situationen problemlos meistern, die noch vor einem Jahr für alle Beteiligten echt anstrengend waren. Und es ist einfach schön, die beiden zu haben.

Letzte Woche habe ich ein neues Flötenvideo aufgenommen, aber Ihr müsst Euch noch ein wenig gedulden, bis es online ist, weil ich noch dabei bin, die Untertitel einzubauen. Und ich habe an Konzertprogrammen herumgedacht und das ein oder andere Stück aus dem Repertoire wieder aufgewärmt.

Am Wochenende hatte ich dann zwei Vertretungsdienste, einmal bei einer Taufe und einmal ein „normaler“ Gottesdienst, beide in der gleichen Kirche. Die Orgel dort kenne ich gut und mag sie, aber sie braucht dringend eine Überholung, weil sie doch einige Macken hat. So „erfreute“ sie mich dann auch beim Vorspiel zum Taufgottesdienst mit ungewöhnlichen Reaktionen, was dazu führte, dass ich das für den Sonntagsgottesdienst eigentlich ausgesuchte Stück durch ein anderes ersetzte, um diesen Fehler nicht noch einmal zu provozieren. Aber insgesamt lief alles gut und einige Menschen haben sich für mein Spiel bedankt.

Anfang der Woche habe ich dann mal Shortbread gebacken, mit Dinkelmehl, und ich muss sagen, es ist wirklich sehr, sehr lecker geworden. Das mache ich irgendwann wieder.

Danke fürs Lesen, und bis zum nächsten Mal!

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Wochenschnipsel 2504

Es ist frostig draußen, mit Morgennebel, und jetzt kommt die Sonne langsam raus.

Ich habe mir heute einen ruhigen Vormittag gegönnt, ein bisserl im Fediverse gelesen, ein bisserl herumgekramt, eine Karte geschrieben und irgendwann dachte ich, Momentchen mal, es ist doch Mittwoch! Zeit für die Wochenschnipsel, denn am Nachmittag werde ich unterwegs sein und „offline“.

Letzte Woche hatte ich mir eine neue Blockflöte bestellt – aus der Reihe „Flöten, die ich eigentlich nicht brauche, aber trotzdem gerne hätte“. Eine Sopranflöte aus Pflaumenholz sollte es sein, laut Hersteller gut geeignet für Folk Music und mit warmem Ton. Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon Sopranflöten hätte, aber, nun ja, an manchen Instrumenten oder Holzsorten kann ich halt nur schwer vorbeigehen (oder im Online-Shop wieder wegklicken). Ein paar Tage nach der Bestellung kam eine Nachricht, dass die Flöte derzeit nicht vorrätig sei, erst in ca. zwei Monaten wieder erhältlich. Ich könne aber eine aus Kirsche haben oder man würde mir zwei Teile aus Pflaume kombinieren, die farblich unterschiedlich sind. Da ich bereits eine Sopran und eine Alt aus Kirsche besitze und verschiedenfarbiges Holz toll finde, habe ich mich für die Kombination entschieden. Am Montag kam sie auch schon an. Sie gefällt mir sehr gut und klanglich hält sie auch, was der Hersteller verspricht. Wenn ich sie fertig eingespielt habe, werde ich sie in einem kleinen Video einmal vorstellen.

Apropos Video, es steht auch noch ein Video aus mit meiner neuer „Kindergartenflöte“ (ja, die heißt tatsächlich so), und ich denke, ich werde darüber auch kurz bloggen.

Letzten Sonntag spielte ich als Orgelnachspiel ein Werk von Unbekannt und wurde hinterher gefragt, von wem das denn gewesen sei, so ein tolles Stück. Dass in Bibliotheken und Archiven viele Manuskripte schlummern, deren Urheberschaft noch ungeklärt ist, wusste die fragende Person gar nicht und fand das sehr spannend. Es freut mich immer, wenn ich eine Rückmeldung zu meiner Musikauswahl bekomme. Kürzlich war in der Lokalzeitung ein Bericht über einen jungen Menschen auf dem Weg zum Konzertorganisten, und dieser junge Mensch sagte, er sei an einem Job als Organist in einer Gemeinde gar nicht interessiert, denn er wolle Orgelmusik zu den Menschen bringen und das ginge am besten im Konzert. „I beg to differ“, wie ich in meiner Zweitsprache sagen würde. Ich kann in der Gemeinde auch einige(s) erreichen und es ist auch gar nicht so leicht, den Job zu machen. Nix gegen Konzerte, die spiele ich auch sehr gern und so oft ich kann, aber ich schätze die Gemeindearbeit doch sehr und möchte sie nicht missen.

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Wochenschnipsel 2503

Fast hätte es heute keine Wochenschnipsel gegeben – die Technik wollte nicht mitspielen. Aber nachdem ich kräftig geflucht und mir die grauen Haare ordentlich gerauft hatte, kann ich jetzt zumindest diesen Text schreiben. Der wilde Hund hat sich als Emotional Support Expert selbstverständlich auch beteiligt.

In den letzten Tagen war so einiges los. Es begann letzte Woche mit einer Bitte, außer der Reihe eine Chorprobe zu leiten und den Chor auf ein anstehendes Geburtstagsständche vorzubereiten, da der eigentliche Chorleiter kurzfristig ins Krankenhaus musste. Da ich den Chor kenne und gerne mit den Leuten arbeite und den Abend passend frei hatte und sowieso jederzeit hilfsbereit bin, habe ich das natürlich übernommen.

Ich habe einen Karton mit einem wilden Sammelsurium an Gegenständen und Notizbüchern wiedergefunden und stieß dabei auf Erinnerungen an ein Erlebnis, das sich in meiner Anfangszeit in Frankfurt zugetragen hat und mich damals schwer beschäftigte. Ich wollte daraus auch tatsächlich mal ein Buch machen – eines der Notizbücher ist voll mit Hinweisen und Ideen dazu. Aber inzwischen habe ich viele Details vergessen und im Grunde lohnt es sich auch nicht, das Ganze groß aufzuwärmen. Allerdings habe ich im Fediverse schon die Rückmeldung bekommen, dass einige wissen wollen, was damals war und für einen Blogbeitrag sollte das, woran ich mich erinnere, wohl noch reichen. Bei Gelegenheit setze ich mich mal dran.

Der Sonntag war dann auch mal wieder ein Arbeitstag mit einem ganz normalen Orgeldienst. Hinterher sagte ein Gemeindemitglied zu mir: „Du hast so schön gespielt, ich hab das richtig genossen.“
Sowas höre ich natürlich gerne!

Der Arbeitswochenbeginn am Schreibtisch stand ganz im Zeichen von Informationssicherheit und so schön es auch ist, regelmäßig mehrere Themen zu bearbeiten, so anstrengend kann das an manchen Tagen sein, vom musikalischen in einen nicht-musikalischen Denk-Modus zu wechseln. Aber ich hab mir das selbst ausgesucht und werde ganz bestimmt nicht darüber klagen.

Zu allem Überfluss ging gestern auch noch die Kaffeemaschine kaputt. Ich habe gleich eine neue gekauft und natürlich schmeckt der Kaffee jetzt anders und mein kleines inneres Gewohnheitstier schmollt. Aber sie funktioniert und sieht auch gut aus und das mit dem Geschmack wird sich auch wieder eingrooven.

Wer mir im Fediverse folgt, hat sicher mitbekommen, dass Stephan von Schall & Stille über das Thema „KI“ in der Musikproduktion auf Englisch gebloggt hat und dass ich mich an der Diskussion beteiligt habe. Zu Stephans Blog geht’s hierlang.

Wir lesen uns nächste Woche! 🙂

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Wochenschnipsel 2450

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und ich tippe heute schon die 50. Ausgabe der Wochenschnipsel (wenn man es ganz genau nimmt, waren es nicht ganz so viele, weil ich im September eine Weile pausiert hatte, aber ich will ja nicht streng mit mir sein).

Auch die vergangene Woche stand ganz im Zeichen von Musik. Am Freitag wurde das Album „Malers Hüs“ veröffentlicht, an dem ich bei drei Songs mitwirken durfte. Hört bei Bandcamp unbedingt mal rein! Es ist großartig geworden. Bei der Listening Party zur Veröffentlichung konnte ich leider nicht dabei sein, weil ich Generalprobe für ein Konzert mit meinem „Viertelchor“ hatte. Viertelchor heißt, dass ich einmal im Monat den Chor leite, also, ein Viertel der Chorproben übernehme, und die anderen Proben liegen in den bewährten Händen meines Lieblingsdirigenten und Frollegen Martin.

Am Samstag war es dann soweit, wir hatten unser intensiv vorbereitetes Adventskonzert. Und es war eine wirklich schöne und runde Sache. Der Chor hat hervorragend gesungen, und meine solistischen Beiträge haben auch gut geklappt. Der Schreiberin von der Lokalzeitung scheint es auch gefallen zu haben – ihr Bericht klingt stellenweise sehr enthusiastisch 🙂

Der Sonntagsgottesdienst stand unter dem Motto „Der ganze Weg zum Himmel ist Himmel“ und wurde von Frauen gestaltet. Natürlich habe ich als Vor- und Nachspiel auf der Orgel Werke von Komponistinnen gespielt: ein Präludium über „Veni Emmanuel“ von Rosalie Bonighton und „Lead kindly light“ von Emma Louise Ashford. Danach gab es das traditionelle Suppenbuffet.

Den Nachmittag habe ich dann ganz entspannt auf meinem Lieblingssessel mit meinem Strickzeug verbracht.

Neben der üblichen Schreibtischarbeit standen dann für die neue Woche einige Videokonferenzen zu unterschiedlichen Themen im Arbeitskreis Frau & Musik an, und natürlich wieder die Stimmbildung am Dienstag vor der Probe in meinem „Heimat-Gesangverein“.

Am kommenden Wochenende habe ich tatsächlich frei, wenn nichts dazwischen kommt, aber für den Sonntag plane ich ein kleines Online-Adventskonzert. Den Link gibt’s im Fediverse, und zum Nachhören dann auch hier.

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Wochenschnipsel 2449

Auch in den heutigen Wochenschnipseln wird es wieder um Musik gehen, hat doch die diesjährige Adventskonzertsaison begonnen.

Seit einigen Jahren habe ich das Vergnügen und die Ehre, mit den Eintracht-Chören aus Ockstadt adventlich singen und spielen zu dürfen. Sie werden von meinem Freund und Kollegen Martin geleitet, der einer der besten Dirigenten ist, mit dem ich jemals gearbeitet habe, und so bin ich immer gerne dabei, wenn ich gefragt werde, ob ich nicht… Klavier spielen könnte oder Orgel spielen oder singen, oder alles davon (wenn auch nicht gleichzeitig). Der Bericht in der Lokalzeitung findet sich hier (Achtung, jede Menge Werbung etc., wenn man kostenlos lesen möchte. Aber ohne scheint es irgendwie nicht zu gehen…).

Am nächsten Samstag geht es dann weiter mit dem Konzert in Langenhain-Ziegenberg, wo ich singe, dirigiere und Orgel spiele. Die evangelische Kirche dort ist klein, aber sehr hübsch, und auch die Orgel mag ich, trotz ihrer altersbedingten Macken. Als ich das erste Mal darauf spielte, haben wir uns noch nicht so gut verstanden, aber inzwischen weiß ich, worauf ich achten muss und es wird auch jetzt bestimmt gut.

Dass ich Flöten aller Art sammle, wissen diejenigen, die hier regelmäßig lesen oder die mir im Fediverse auf unterschiedlichen Plattformen folgen. Kürzlich zuckte mein Bestellfinger mal kurz bei einer Bassblockflöte aus Kirschholz (ich liebe Kirschholz bei Flöten!), aber ich hätte da im Sparschwein doch einiges umschichten müssen und manchmal komme ich wochenlang nicht dazu, meinen „Charly“, so heißt mein Birnbaum-Knickbass, zu spielen, deshalb ist es gut, dass die Flöte jetzt schon nicht mehr verfügbar ist. So komme ich nicht in Versuchung. Aber ich habe mich in die lange Reihe der Vorbesteller für die Neuentwicklung einer Tenorflöte aus dem Hause Kunath eingereiht und mich für eine Sigo vormerken lassen, die dann hoffentlich irgendwann ab Mitte Januar kommt. Darauf bin ich schon sehr gespannt, und weil ich ja gerne Videos mit mehreren Flöten mache, habe ich vor, dann ein Video mit all meinen Tenorflöten aufzunehmen. Aber wie gesagt, das hat noch Zeit, denn das neue Instrument muss erst einmal gebaut werden.

Gestern tauchte ich mal wieder in die Tiefen meines Orgel-Aufnahme-Archivs ein und baute aus den Einzelvideos einer dreisätzigen Sonate ein Komplettvideo. Wen ein bisserl Tastaturklappern auf der Keller-Orgel von 1858 nicht stört und wer mir außerdem mal auf den Kopf gucken möchte (zweiter und dritter Satz wurden von oben aufgenommen), klickt hier.

Danke fürs Lesen und bis demnächst!

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Wochenschnipsel 2448

Die letzten Wochenschnipsel im November!
Neben mir steht meine Kaffeetasse von der Seemannsmission und daneben liegt ein begonnener Einkaufszettel, denn gestern hatte ich im Fediverse nach veganen Rezepten für Adventskekse gefragt und gleich viele tolle Ideen bekommen. Eigentlich habe ich vor den nächsten Konzerten gar keine Zeit oder vielmehr keine Muße, mich mit dem Backen von Keksen zu beschäftigen, aber es gibt da Mitte Dezember noch dieses eine Wochenende, an dem im Moment noch keine Termine im Kalender stehen und vielleicht bleibt das ja so und ich verbringe dann ein bisserl Zeit in der Küche.

Letzte Woche war die Jahreshauptversammlung der Society of Women Organists, kurz SWO, bei der ich seit längerem Mitglied bin und mich auch in zwei Arbeitsgruppen engagiere. Für eine Arbeitsgruppe wurde ich kurzerhand zum Team Lead ernannt, das war überraschend, aber manchmal passiert mir sowas einfach. SWO hat derzeit knapp unter 600 Mitglieder und wir würden gernde die 1000 erreichen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und die einzige Voraussetzung ist Interesse am Thema Orgel und an den Zielen der Organisation (das Erreichen einer Gender Balance auch in der Orgelwelt). Vielleicht hat ja eine*r von Euch Lust, Mitglied zu werden? Wenn Ihr Fragen dazu habt, sprecht mich einfach an.

Auf die Listening Party für das neue Album von Schall & Stille am 6.12. habe ich ja bereits hingewiesen. Ich würde mich freuen, wenn da der Bär steppt, aber trotzdem ist es mir auch ein Anliegen, einen weiteren Termin für diesen Abend zu erwähnen, nämlich das Abschlusskonzert der diesjährigen „Composer in Residence“ des Archivs Frau & Musik, Macarena Rosmanich, ebenfalls am 6.12. um 19:30 Uhr in der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst.

Bereits am nächsten Sonntag findet um 17 Uhr das Adventskonzert der Eintracht-Chöre Ockstadt statt und am 7. Dezember singe, spiele und dirigiere ich beim Adventskonzert des Gesangvereins Liederkranz in Langenhain-Ziegenberg. Beginn ist um 17 Uhr in der evangelischen Kirche.

Wenn alles klappt, wird es dieses Jahr auch wieder ein kleines Online-Adventskonzert mit mir an der Orgel geben, aber das Programm dafür steht noch nicht komplett fest und deshalb gibt es auch noch keinen Termin. Ich werde aber sicher im Fediverse davon berichten, und hier dann auch 🙂

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Wochenschnipsel 2447

In manchen Gegenden ist heute Feiertag. Buß- und Bettag, um genau zu sein. Ein Tag, der vielen eher fremd ist, auch denen, die einer christlichen Gemeinschaft angehören. Ob es diesen Tag braucht oder nicht, darüber will ich heute gar nicht schreiben. Für mich ist es tatsächlich erst einmal ein ganz normaler Arbeitstag, da wir hier in Hessen keinen Feiertag haben.

Der November steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf die Adventskonzerte. Es sind dieses Jahr nicht so viele wie letztes Jahr, aber Proben müssen natürlich trotzdem sein. Ich werde wieder vielfältige Aufgaben haben: singen (im Chor, im Duett, allein), Klavier und Orgel spielen (als Chorbegleitung und allein) und dirigieren. Eine bunte Mischung und dann gibt es auch noch den „besonderen“ Gottesdienst am zweiten Adventssonntag, der von Frauen gestaltet wird und an dem ich von meinem üblichen „Projekt 50-50“ abweiche und nur Musik von Komponistinnen spielen werde.

Auf einen weiteren Termin möchte ich hier hinweisen, und zwar auf die „Launch & Listening Party“ für das neue Album „Malers Hüs“ von Schall & Stille, das am 6.12.24 erscheint. Ich selbst werde leider nicht dabei sein können wegen einer Generalprobe für ein Konzert, aber vielleicht hat ja jemand von Euch, die das hier lesen, Zeit und Lust. Würde mich freuen!

Am Montag habe ich außerdem ein großes Strickprojekt nach fast anderthalb Jahren endlich abgeschlossen: ich hatte eine „10 stitch blanket“ in Arbeit und habe vor allem Restwolle verstrickt, und sicher hat es auch deshalb so lange gedauert, weil ich nicht täglich zum Stricken komme. Aber jetzt ist sie endlich fertig, die bunte Decke und ich kann mich anderen Sachen zuwenden. Ein „emotional support chicken“ möchte ich irgendwann mal stricken, und Socken stehen auch wieder an, und dann gibt es da noch ein angefangenes Schal-Projekt… Mal sehen, wie ich damit vorankomme.

So viel für heute – in den nächsten Tagen wird es hier wieder einen englischsprachigen Beitrag zu einem musikalischen Thema geben. Schaut gerne bald wieder vorbei!

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Wochenschnipsel 2445

Es ist wieder Mittwoch und Zeit für die Wochenschnipsel. In meinem Fediverse-Feed ziemlich viel Trübsal wegen des sich abzeichnenden Wahlergebnisses drüben überm großen Teich, und einige wenige, die versuchen, Zuversicht zu verbreiten. Ich bin keine Freundin des „Doomscrolling“, deshalb lese ich über vieles hinweg und erspare es mir auch, die Menschen zu bitten, ihre Beiträge mit einer Überschrift oder „content note“ (auch bekannt als CW – content warning) zu versehen. Es ist jetzt alles erstmal so, wie es ist. Ich möchte meine Energie anderweitig verwenden.

Zum Beispiel fürs Schreiben dieses Beitrags 🙂

Letzte Woche wurde mein Klavier gestimmt und ein kleiner technischer Fehler teilweise behoben. Teilweise, weil der Fehler im Grunde keiner ist, sondern konstruktionsbedingt und sich somit nicht komplett beseitigen lässt, aber ich kann damit leben. Womit ich leben muss, ist, dass das Instrument vielleicht in nächster Zeit neue Bass-Saiten benötigt und weitere Arbeiten, weil eine vor Jahren durchgeführte Reparatur allmählich nachlässt und das zu Problemen kommen kann. Aber meine Klavierbauerin ist glücklicherweise eine Person, die alte Instrumente mag und versteht, wieviel Herzblut da dran hängt und die immer versucht, das Beste herauszuholen. Sollten diese Arbeiten also irgendwann nötig werden, ist das Instrument bei ihr in guten Händen.

Ich arbeite fleißig an einem neuen Konzertprogramm, für das ich ausnahmsweise keine Orgel brauche – mehr verrate ich an dieser Stelle aber noch nicht.

Was ich verraten kann, ist ein wichtiger Termin: die Release- und Listening-Party für „Malers Hüs„, das neue Album von Schall und Stille, an dem ich auch beteiligt bin. Merkt Euch den 6. Dezember schon mal vor!

Ansonsten geht das Leben so seinen Gang; die Adventskonzerte werfen ihre Schatten voraus; die Hunde machen ihr Hundeding; und ich genieße die herbstlichen Temperaturen und auch den grauen Himmel.

Wir lesen uns nächste Woche, oder jederzeit im Fediverse!

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Wochenschnipsel 2444

Draußen leichter Nieselregen und hellgrauer Himmel. Drinnen die neue Tageslichtlampe, der Kaffee in der Tasse der Seemannsmission und ein dösender Hund.

Heute Nachmittag wird das Klavier gestimmt und vielleicht gibt es dann neue Aufnahmen – ich hatte einer Kollegin schon vor längerer Zeit versprochen, einen kleinen Klavierzyklus einzuspielen, den sie geschrieben hat, und sollte endlich mal „liefern“. Vorher aber noch ein wenig üben. Auf gestimmtem Klavier 😉

In der vergangenen Woche hielten sich meine musikalische und meine nicht-musikalische Arbeit die Waage und es gab in beiden Tätigkeitsfeldern einiges zu tun. Da kam keine Langeweile auf, aber manchmal dachte ich, hm, es hätte ruhig ein bisserl ruhiger sein können.

Meine Tin Whistle Sammlung ist wieder gewachsen. Ich habe mir eine „Mezzo Whistle“ in A gegönnt und werde sie zusammen mit allen anderen Whistles demnächst in einem Video vorstellen. Die Low Whistle in D und die Mezzo in B (B flat für die Englischsprachigen) kamen bei einer Friedensandacht zum Einsatz und ich wurde hinterher von vielen Menschen gefragt, was das denn für ein „tolles Instrument“ gewesen sei, das ich von der Empore aus gespielt hatte. Das war die Low Whistle. Unsere kleine Kirche hat eine Akustik, die Flöten sehr entgegen kommt und da macht das Spielen auch sehr viel Spaß. Ein Beispiel gibt es in diesem Video mit einer meiner Sopranblockflöten.

Apropos Video, ich fragte im Fediverse danach, was bevorzugt wird: meine handgemachten Untertitel, die ich direkt in die Videos einbaue, oder automatisch von der Plattform erstellte. Die handgemachten haben in der Umfrage „gewonnen“, wobei ich netterweise auch den Hinweis bekam, dass es evtl möglich sein könnte, eine separate Untertitel-Datei hochzuladen, so dass Menschen auswählen können, ob sie die Untertitel haben wollen oder nicht. Ich muss mir das einmal anschauen und wenn ich verstanden habe, wie es geht, werde ich es beim nächsten Video einmal ausprobieren.

Jetzt steht aber erst noch ein wenig Schreibtischarbeit an, und außerdem wollen Briefe beantwortet werden und so sage ich an dieser Stelle danke fürs Lesen und bis bald!

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